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Alpen Open – mein erster Ligawettbewerb - Gleitschirmfliegen und Paragliding

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Alpen Open – mein erster Ligawettbewerb

Bericht von Markus Wallner (Mad Max)


Die Nordkette bei Innsbruck, ein mir bis dato unbekanntes Fluggebiet. Zweifel kommen auf. Was erwartet mich? Wo kann ich mich unter dieser Gruppe von Toppiloten einreihen? Wird mein Cayenne diesen Anforderungen gerecht? Fragen über Fragen.

Samstag, 29. Mai

Da ich schon gestern in den Nachtstunden angereist bin und sich das Wetter am Vormittag noch immer nicht von seiner besten Seite zeigt Nebel und tiefe Basis bleibt mir noch genügend Zeit, um in Ruhe zu frühstücken und danach noch einmal meine gesamte Flugausrüstung zu checken. Danach Auffahrt mit Kleinbussen zur Seegrube. Dort angekommen bläst uns ein starker Nordostwind um die Ohren Ich lasse mir noch einige Tips im Umgang mit dem GPS geben, da ich bis zu diesem Zeitpunkt noch wenig Erfahrung damit habe. Wie auch, als langjähriger Acro-Freak?

13.30 Uhr Briefing. Eine ca. 50 km lange Strecke (Race) wird am Task Board ausgeschrieben. Trotz der Kürze sollte das für viele noch ein langes Rennen werden!

Während wir alle gemeinsam Höhe machen, schiebt uns bereits ein ca. 20 km/h starker Nord-Ost Wind vom Hang weg, bis wir die Basis erreichen.

Und wissen somit schon, dass wir am heutigen Tag mit starken Lee-Turbulenzen zu rechnen haben.


14.15 Uhr Start. Ich kämpfe. Schirmkontrolle. GPS Bedienung. Feld beobachten. Ich verschlafe den Start, bin irgendwo im hinteren Feld. Als ich den ersten Wendepunkt erreiche, sehe ich, dass die Ersten schon damit beginnen, gegen das ”Absaufen” anzukämpfen.

Mit dem Wind zurück Richtung Start zur nächsten Boje. Ich fliege etwas zu tief ab, als ich mich Richtung letzte Wende aufmache. Und so lerne auch ich am eigenen Leib, was es heißt, die Nordkette im Lee zu erleben.

Doch meine Routine was Schirmbeherrschung anbelangt und die Gewissheit, dass ich nicht unter einem “heißen Gerät” hänge, lässt mich das letzte Drittel der Strecke etwas beruhigter angehen. Da auch ich immer tiefer werde, und der Bodenwind nicht gerade schwach bläst, mache ich kaum noch Fahrt. Meinen Beschleuniger kann ich auch nur mehr ganz behutsam einsetzen, da ich – voll im Lee – über den Bäumen hänge. Dann ist es soweit: Ich muss abdrehen und einen Landepunkt suchen. Ich sehe auf einer Wiese einen anderen Piloten und entschliesse mich, auch dort zu landen. Als ich nach der Landung merke, dass es niemand geringerer als Heli Eichholzer ist, bin ich etwas stolz auf mich. Nicht nur Heli und mir wird das Tieffliegen zum Verhängnis, auch andere Piloten müssen vorzeitig landen.

Am Landeplatz angekommen, berichten einige Flieger von unfreiwillig durchgeführten, waghalsigen Acromanövern, was mich wieder weiter in meinem Entschluss bekräftigt, einen Serien 2 er (Skywalk-Cayenne) zu fliegen.

Nach der Auswertung meines GPS finde ich mich nach diesem Tag auf dem 18. Platz der Serienklasse und gesamt auf dem 37. Platz wieder.

Sonntag, 30. Mai

Heute ist das Briefing schon zeitiger angesetzt da sich das Wetter von seiner besten Seite zeigt. Um 08.30 treffen wir uns wieder am Landeplatz und erfahren, dass wir heute ins Ötztal gefahren und von dort aus starten werden.

Dort am Startplatz angekommen müssen wir doch noch ca. 2 Stunden warten, da laut Wetterinfo die Thermikauslöse erst später beginnt.

13.00 Uhr Briefing. Unsere heutige Aufgabe umfasst ein ca. 80 km langes Race Richtung Gnadenwald.

13.30 Uhr Start. Ohne Probleme gelingt mir ein sauberer Start und ich kann sofort in einen guten Thermikbart einsteigen. Nur kurze Zeit später kann ich von meinem Vario bereits eine Höhe von 3.600 m ablesen! Dies wird ein Hammerflug. Nach einer Talquerung befinde ich mich kurz vor dem 12 km Radius.

14.00 Uhr Heute bin ich hellwach beim Öffnen des Startfensters und fliege im vorderen Pulk der ersten Wendeboje entgegen. Von dort weg kann ich mich gut an den Piloten orientieren, die etwas weiter vor mir mit ihren Hochleistern unterwegs sind. So fliege ich diesen Führungspulk immer in Sichtweite – ca. 2 Stunden lang sehr konzentriert dem Ziel entgegen.

30 km vor dem Ziel fällt mein Vario aus! Ich habe zwar neue Batterien in meinem Rucksack – aber dort helfen sie mir auch nicht viel. Da ich das letzte Dreivierteljahr aber sowieso an akutem Batteriemangel gelitten habe und permanent ohne Vario unterwegs war, bereitet mir auch das kein größeres Kopfzerbrechen mehr. Einfach nur das Ziel erreichen!

16.15 Uhr Ich habe die Landewiese in Sichtweite.

16.22 Laut meinem GPS habe ich die Ziellinie passiert und nichts kann meine Acrogene davon abhalten, die überschüssigen ca. 400 Höhenmeter mit einigen schönen hohen Wing-Over und als Draufgabe einem Loop zu vernichten. Nach der Landung ein dicker Kuss meiner Freundin Claudia, dazu ein eisgekühltes Bier und der Tag ward perfekt. Heute kann ich die Auswertung meines GPS kaum erwarten!.

Zu meinem Erstaunen merke ich, dass nach mir doch noch etliche Piloten die Ziellinie passieren.

Endlich ist die Auswertung abgeschlossen und jetzt bin ich der glücklichste Mensch.

Ich konnte diesen 80 km Task als 2. der Serienklasse und Gesamt 17.

beenden. Und war nun vollends von meinem Cayenne überzeugt.

Da die Wetteraussichten für den morgigen 3. und letzten Wettkampftag nicht sehr viel versprechend sind, wird es ein eher doch feuchtfröhlicher Abend.

Montag 31. Mai

Nach dem obligatorischen Freiluftfrühstück wird uns beim Briefing mitgeteilt, dass aufgrund der Wetterlage der heutige Task gecancelt wird. Somit bin ich bei der anschliessenden Siegerehrung auf Platz 8 der Gesamtwertung Serienklasse. Und nehme hocherfreut noch ein unerwartetes Preisgeld mit nach Hause.

Resume: Topmaterial  Toppilot  Topergebnis

Mad Max

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