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Andy Schadhauser aus Korntal-Münchingen erzählt

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Andy Schadhauser aus Korntal-Münchingen erzählt

Flug-Paranoia!


Wie äußert sich so ein Phänomen? Nun den, zu Anfang man schrieb das Jahr 1974 begann ich mich instinktiv mit den Naturgesetzen zu befassen, genauer gesagt mit dem Himmel und so ziemlich alles was sich was in der Luft tummelte. Damals waren es vor allem die Greifvögel die mich mit Ihrer Majestät in der Luft und wie sie damit spielen umgingen faszinierten. Als ich einige Jahre später als kleiner Junge mit meiner Großmutter einen Spaziergang zum nahegelegenen Flugplatz am Messelberg unternahmen (ich wuchs in Donzdorf,einem sehr schön gelegenen Ort,auf)war es geschehen. Flieger ,Flieger und nochmals Flieger! So a´Wahnsinn! Das was ich als kleiner Junge immer vom Ort unten nur aus der Ferne sah war endlich in voller Lebensgröße vor mir. Vorne an der Hangkante waren die Modellsegelflieger und damals noch Drachen zu denen,der uns heute vielen von uns bekannte Klaus Irschik zählte und er eine seiner ersten damals noch sehr Abenteuerlichen Drachenkonstruktionen zum Start brachte. Hinten auf dem Hauptplatz waren die großen (ausgewachsenen)Motor und Segelflugzeuge. Nach diesem Tag konnte ich fast nicht mehr einschlafen vor lauter Aufregung. Ab diesem Zeitpunkt war mir klar ich muss etwas mit der Fliegerei beginnen, nur was und wie mit dem kleinen Taschengeld das zur Verfügung stand war der Traum vom Fliegen noch sehr weit entfernt. Aber aufgeben, nie und nimmer!

So ging es zuerst einmal los Kunststoffflieger von Airfix oder Revell zu bauen, doch auf die Dauer war es nur ein Ersatz und keine echte Befriedigung. Als ich im laufe der Zeit meine verschiedensten Drachenkonstruktionen am Seil mit mehr oder weniger Erfolg in die Lüfte brachte, konnte ich mir endlich meinen ersten kleinen Milan so etwas wie der Uhu von Graupner leisten und mit dem Gummiseil in die Luft schießen,na das war schon mal was als da sich dieser nette kleine Segler in ca. 50 m Höhe ausklinkte und teilweise mit der abgehenden Thermik mehrere hundert Meter weit abdüste.

Als ich in die Lehre kam und mein erstes Lehrgehalt in der Hand hielt war mir schon klar daß ich dies in mein erstes Ferngesteuertes Modell investieren würde und so kam es daß ich bald mehr auf dem Modellflugplatz Messelberg stand, als sonst wo. die Modelle wuchsen mit meiner Flugerfahrung und hatten am Ende bis zu 4,5m Spannweite,so ziemlich das Maximum das sich über die Hangkante schubsen ließ.Ich Fliege auch heute noch sehr gerne Modellflugzeuge aller Art, vor allem alte Jagdmaschinen des 2.Weltkrieges und Doppeldecker,aber eins muß ich immer wieder feststellen, das schönste und erfahrungsreichste Fliegen ist und bleibt das Segelfliegen,das Spiel mit der Luft, es sollte meiner Meinung nach die Basis für jeden Piloten sein. Im Laufe meiner Modellflugkarriere hatte ich dann noch einige tolle Flugerlebnisse der größeren Art, so zum Beispiel mit Wolfgang Dallach der uns heute fast allen bekannt sein dürfte. Es war spät am Abend,ich war nach einem tollten Modellsegelflugnachmittag gerade dabei mein Modell in den Kofferraum meines Autos zu laden, als ich schon von weitem in der ruhigen Abendluft das brummen einer einmotorigen Sportmaschine vernahm und die kam geradewegs mit gefahrenen Klappen und Landescheinwerfern rein.Ich kannte mittlerehrweile alle Maschinen die auf den Messelberg gehörten, aber diese war mir fremd. “wer kommt um diese Uhrzeit jetzt noch rein? Eine Notlandung oder was wird das,dachte ich?” Ich stieg schleunigst in mein Auto und raste wie der Wilde zum Platz nach hinten vielleicht kann er Hilfe gebrauchen?Zum gleichen Zeitpunkt als ich ankam stieg ein mir bekanntes Gesicht aus der gerade gelandeten Cessna, es war Wolfgang! Als ich ihm half die Maschine in den Hangar zu schieben erklärte er mir das er seine Diabolo , die Kunstflugmaschine die er auch heute noch besitzt,bei der Wartung habe und nun mit der hier Vorlieb nehmen mußte.”hast Lust morgen mit mir ne Runde zu drehen” fragte er mich,na das brauchte er nicht zweimal fragen,aber klar!Am nächsten Morgen Punkt 10 war es soweit, mit Wolfgang ne Runde über die schwäbische Alb drehen,das war cool.Er machte zwischendurch ein par einfache Kunststücke mit der Blechkiste,wenn´s er nicht gewesen wäre, ich hätte mir wahrscheinlich vor Angst in die Hose gemacht.

Meine erst Spirale flog ich mit einem Freund von den Oppinger`n Fliegern auf einem B-Falke(Motorsegler aus Holz).Der Abstieg und die Fliehkräfte waren Phänomenal fürs erste Mal, nur mein Magengrummeln danach leider auch,ich hatte den Fehler begangen zu wenig zu frühstücken und das bisschen das drinnen war, war nicht allzu lange drinnen.Als wir landeten und der andere Fliegerkamerad der mit der Jodel ,einer Motormaschine, gerade sich zum Start vorbereitete,feixte als er mich ganz grün im Gesicht sah:”na noch ne Runde gefällig?”Daß ich spontan ,noch etwas wackelig auf den Beinen stehend,ihm zurief :” aber sicher,gleich in 5 Min. mit Dir,muß mir nur im Fliegerheim mal ein Mars holen”, darauf bekam er große Augen und sah mich und meinen neben mir grinsenden Piloten unglaubwürdig an.Das läßt man sich doch nicht entgehen wenn´s schon angeboten wird ,oder?Der zweite Flug mit der Motormaschine war echt super,Mars macht mobil,der Spruch stimmte da ich vorher total unterzuckert war und es mein erster Flug war,gings mir entsprechend.

Ich wollte nach diesem Erlebnis den Segelflugschein in Oppingen machen, da diese Fliegergruppe super Jugendarbeit leistete und ich sehr viele schon kannte,doch leider war meine Feststellung schon vorher bei vielen anderen bekannt und der Verein hatte zu diesem Zeitpunk ein Aufnahmestopp.

So vergingen die Jahre mit Bundeswehr,Weiterbildung im Beruf und vielen anderen zeitraubenden Dingen.Ich blieb aber wenigsten meiner Modellfliegerei und den Kontakten zu allen möglichen Fliegerkameraden treu.


Bis eines Tages mir durch einen glücklichen Zufall Klaus Irschik über den weg lief.Wir waren gerade so im Gespräch als er mir erzählte,wir hatten uns Jahrelang aus den Augen verloren,er hätte seit einigen Jahren eine Drachen und Gleitschirmschule in Dürnau.Da klingelte es schon in meiner Birne! Flugschule,selber fliegen?!Und als er mich zu einem Schnupperkurs einlud war die Sachlage wohin das zu führen hat klar.Aus der weitergehegten kleinen Sparflamme wurde in diesem Moment eine Stichflamme. Nun hielt mich nichts mehr,tu was du tun mußt,dachte ich bei mir, sonst wirst du die Träume vom Fliegen die dich Nachts quälen nie los. Heute ca.7Jahre später bin ich dem Schicksal dankbar , Klaus wiedergetroffen zu haben.Er hat aus mir wie vielen anderen einen gut ausgebildeten Piloten gemacht.

Danke!

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