Warning: Illegal string offset 'id' in /www/htdocs/w00e95e3/schwerelos/wp-content/themes/magazinum/single.php on line 4

Warning: Illegal string offset 'id' in /www/htdocs/w00e95e3/schwerelos/wp-content/themes/magazinum/single.php on line 4

Warning: Illegal string offset 'id' in /www/htdocs/w00e95e3/schwerelos/wp-content/themes/magazinum/single.php on line 4

Warning: Illegal string offset 'id' in /www/htdocs/w00e95e3/schwerelos/wp-content/themes/magazinum/header.php on line 4

Warning: Illegal string offset 'id' in /www/htdocs/w00e95e3/schwerelos/wp-content/themes/magazinum/header.php on line 4

Warning: Illegal string offset 'id' in /www/htdocs/w00e95e3/schwerelos/wp-content/themes/magazinum/header.php on line 4
Die Streckenflugsaison - Gleitschirmfliegen und Paragliding

Warning: Illegal string offset 'id' in /www/htdocs/w00e95e3/schwerelos/wp-content/themes/magazinum/sidebar.php on line 4

Warning: Illegal string offset 'id' in /www/htdocs/w00e95e3/schwerelos/wp-content/themes/magazinum/sidebar.php on line 4

Warning: Illegal string offset 'id' in /www/htdocs/w00e95e3/schwerelos/wp-content/themes/magazinum/sidebar.php on line 4

Die Streckenflugsaison

Für die Saison 2004 suchte ich einen neuen Flügel. Das war nicht einfach, weil dieser sowohl zum Streckenfliegen, als auch für Freestyle geeignet sein sollte und keine höhere Einstufung als DHV 2 haben sollte. – Bericht von Oliver Teubert

Einige Modelle hatte ich schon probegeflogen. Zufällig bekam ich am Stubai Cup einen Cayenne von Skywalk in die Hände und war sofort vom Handling begeistert. Jetzt, nach 120 Flügen und 800 Streckenkilometern finde ich diesen Flügel einen zeitlosen Allrounder, dessen Ausgewogenheit Referenzqualität hat.
Der Online-Contest 2004 ist zu Ende und damit eine Flugssaison mit oft schwierigen Streckenflugbedingungen. Schon Mitte April gelangen mir schöne Flüge vom Brennkopf, einem unscheinbaren Wanderberg zwischen Kaisergebirge und Geigelstein. Der weiteste Flug am 21.04.04 ein 75 km flaches Dreieck mit Landung beim Wallerwirt im Inntal, das Richtige zum Warmfliegen für die kommende Saison. Jörg Zitzmann flog am nächsten Tag ein geniales 104 km Dreieck vom Brauneck. Welch ein Auftakt.

Im Mai folgten einige vielversprechende Tage mit Westwind. Der Wallberg hinter dem Tegernsee ist ein guter Ausgangspunkt für weite Flüge mit dem Wind. Die bessere Route führt bei weniger Wind entweder direkt nach Süden über Rofan, Inntal und Zillertal in das Pinzgau, was aber wegen der niedrigen erlaubten Flughöhe über dem Inntal und bei stärkerem Westwind schwieriger ist. Mein bevorzugter Flugweg ging direkt nach Osten, über Bayerischzell, Inntal, Kössen, Lofer, Saalfelden. Eine größere Hürde ist dabei oftmals das Inntal, vor dessen Querung man, besonders bei niedriger Basis, sozusagen mit angezogener Handbremse fliegen muss. Maximale Höhe machen und zwischendrin jedes Steigen mitnehmen. Hat man das gegenüberliegende Kaisergebirge erreicht, darf man wieder Gas geben. Über den Vorteil diese Taktik durfte ich am

18.05.04 auf einer herrlichen Blumenwiese in Kiefersfelden nachdenken, während über mir hunderte von Flugschülern mit ihren Philous in atemberaubender Höhe hinwegflogen, na ja, so kam es mir zumindest vor.

Aber auch ich bin lernfähig und so konnte ich schon zwei Tage später auf der selben Route mit einem 116 km Flug nach Werfen meine angeschlagene Psyche aufhellen. Unvergessen bleibt dabei der Blick aus 3800 m über die Schneefelder des Steinernen Meeres, im Hintergrund das Pinzgau, dessen Almen durch die dunstige Nachmittagssonne fast schon unwirklich samtig wirkten. Achim Warbruck flog an diesem Tag 97 km, wobei er ab Kössen eine südlichere Richtung einschlug. Fünf Tage später scheiterte ich bei Saalfelden nach 90 km an einer großen Abschattung.

Nun warteten wir auf die Hochfelln-Tage und am 30.Mai war es soweit.

Wenig Höhenwind und gute Thermik lautete die Prognose. Am Gipfel warteten mindestens 50 Streckenpiloten auf die ersten Ablösungen und danach war erst einmal Pulkfliegen angesagt. Ab Fieberbrunn lichteten sich die Reihen, bis auf zwei Verfolger, Eberhard Linckh und Thomas Zirngibl, die ich bis Lofer nicht mehr aus den Augen verlor. Das Pinzgau bis Hundstein lief gut, allerdings machte ich hier einen Fehler, der mich letztendlich fast 20 km kostete. Aus Angst, das Dreieck nicht schließen zu können flog ich direkt an das Breithorn am Steinernen Meer, anstatt nach Osten zum Hochkönig zu verlängern, was nicht so viel länger gedauert hätte. Immerhin schossenn sich meine beiden Verfolger das gleiche Eigentor. Die restlichen 20 Kilometer bis Unken gelangen in der Nachmittagssonne besser, als gedacht. Die Auswertung ergab ein 114 km Dreieck. Ich nahm mir vor, das nächste Mal weiter auszuholen und ahnte noch nicht, dass es dieses Jahr kein nächstes Mal mehr geben wird. Achim Warbruck flog an diesem Tag mit 118 km das gleiche Dreieck. Er machte es geschickter und nahm die Route über den Hochkönig, allerdings war er etwas später dran, verhungerte leider auf dem letzten Schenkel und landete kurz vor Lofer. Jörg Zitzmann wiederholte sein flaches Dreieck vom Vorjahr von der Schmittenhöhe aus und konnte es sogar auf 139 km steigern.


Eine Woche später war wieder Hochfelln-Wetter mit leichtem Ostwind. Als wir die Bahn verließen soarte schon der Erste im SO-Kessel. Nochmal war ein Tag für ein großes Dreieck. Wir kamen früh raus und die ersten 20 km flutschten wie nichts. Genial, wenn es so weitergegangen wäre. Komisch war nur, dass die Bärte an der Steinplatte so schwierig zu zentrieren waren. Bei der Querung zum Hochgründberg westlich der Loferer sah ich einige ziemlich tief am Hang kratzen. Hier wehte ein Südwestwind. Die Leebärte bis zum Wallerberg waren immer wieder abgeschnitten Ich war ungeduldig und flog niedrig weiter. Über Fieberbrunn musste ich einsehen, dass ich gegen den Wind nicht ankam. Vor sah ich die ersten Landungen. Aus dem großen Dreieck würde wohl nichts werden, ich änderte meinen Plan und flog links zur Buchsteinwand, um weiter östlich in das Pinzgau zu queren, vielleicht könnte ich weiter hinten wieder nach Westen ausholen. Über der Buchsteinwand kein Zupfer, stattdessen ging es dahinter mit vier Meter nach unten. Irgendwann gelang es mir über dem Tal nochmal aufzudrehen. Mehr soarend als thermikfliegend holperte ich weiter Richtung Zell am See, nur nicht aufgeben. Kaum über den Zeller See geflogen, musste ich schon wieder endlos in niedriger Höhe parken, weil der gewohnte Bart am Hahneckkogel an diesem Tag unauffindbar war.

Endlich gelang der Sprung über das Salzachtal Richtung Tauern. In Wagrain spülte es mich aus sichergeglaubter Höhe dermaßen vom Berg, dass froh war, nicht in einer Waldlichtung landen zu müssen. Hier war wieder Ostwind. Über dem Dorf dann ein rettender Rüttelbart. Ich konnte gerade so eine Flüghälfte reinstellen. Genial, was man mit dem Cayenne so anstellen kann. Eng und holpernd ging es nach oben. Dennoch gelang es mir nicht mehr, an der Berg fliegen, um Anschluss zu finden. In Schwaighof stand ich nach 109 km viel zu früh am Boden. Ich verfluchte die Wetterprognosen und meine Ungeschicktheit, weil ich meine Flugtaktik nicht immer schnell genug umstellen konnte. Dennoch ernannte mich zum heutigen Grundlmeister, noch nie war ich so weit so tief geflogen.


Der Sommer hatte gerade erst begonnen und ich hoffte, dass noch weitere gute Tage im Flachland oder im Pinzgau kämen. Viele kleine Streckenflüge, doch für große Aufgaben leider Fehlanzeige. Entweder zuviel Nordwind oder zu stabile Schichtung. Ende Juli konnte Achim Warbruck trotz Nordwind immerhin noch einen selektiven 98 Kilometerflug von der Schmittenhöhe machen. Rastlos verfolgte ich die Wetterentwicklung, war mal im Bayerischen Wald, mal in Oberemmendorf, mal an der Winde, dann wieder in den Bergen. Es reichte nur mehr zu kleineren Ausflügen. Die guten Tage waren vorbei. Dennoch war es bis dahin nicht schlecht gelaufen, jeder aus dem Skywalk Cayenne-Team war unter den ersten 10. Ich freute mich insgeheim, weil jeder meiner Wertungsflüge in Deutschland gestartet wurde.

Im Spätsommer pilgerten viele deutsche Piloten nach Fiesch, wo trotz NO-Wind und Leethermik einige Unermüdliche große Flüge meisterten. Ich mochte mir das nicht antun. Es wurde viel über Leefliegerei und Flugrisiko diskutiert. Die deutsche Streckenflugmeisterschaft wurde damit wie jedes Jahr in der Schweiz entschieden. In der Endwertung bei der Sportklasse des OLC, bei der 431 Piloten teilgenommen haben, belegen wir nun die Plätze 10 (Jörg Zitzmann), 11 (Oliver Teubert) und 12 (Achim Warbruck).

Ähnliche Artikel


Warning: Illegal string offset 'id' in /www/htdocs/w00e95e3/schwerelos/wp-content/themes/magazinum/comments.php on line 4

Warning: Illegal string offset 'id' in /www/htdocs/w00e95e3/schwerelos/wp-content/themes/magazinum/comments.php on line 4

Warning: Illegal string offset 'id' in /www/htdocs/w00e95e3/schwerelos/wp-content/themes/magazinum/comments.php on line 4

Warning: Illegal string offset 'id' in /www/htdocs/w00e95e3/schwerelos/wp-content/themes/magazinum/footer.php on line 4

Warning: Illegal string offset 'id' in /www/htdocs/w00e95e3/schwerelos/wp-content/themes/magazinum/footer.php on line 4

Warning: Illegal string offset 'id' in /www/htdocs/w00e95e3/schwerelos/wp-content/themes/magazinum/footer.php on line 4
***Tipp der Redaktion: Segel-Kunstflug verschenken***
google-site-verification: google0e4511b91ff893d7.html