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Fliegen in Albanien Tirana

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Fliegen in Albanien Tirana

Reisebericht: Gleitschirmfliegen in Albanien – Pse jo? (Warum nicht?)

Folgenden Bericht erhielt ich von Peter Siebert (petisiebert@web.de), dafür herzlichen Dank.


…anbei übersende ich Euch einen Bericht und ein paar Bilder über das Gleitschirmfliegen in Albanien. Ich bin hier im Rahmen einer WEU (Westeuropäische Union) MAPE (Multinational Advisery Police Element) Mission seit 12.05.99 bis wahrscheinlich 12.02.2000 eingesetzt. Zusammen mit ca.160 weiteren Polizisten aus 28 verschiedenen WEU – Mitgliedsländern, sind wir hier um die lokale Polizei aus – bzw. weiterzubilden. Unter den Kollegen befinden sich weitere 6 lizenzierte Gleitschirmpiloten (3 deutsche,1 Luxemburger, 1 Finne und 1 Franzose). So jetzt aber zum Bericht

Unser Aufenthalt in Albanien ist nicht als Urlaub gedacht, denn wir sollen hier hochoffiziell, als Mitglieder einer WEU-MAPE Mission, unseren Dienst als Berater / Trainer der lokalen Polizei tun.
Doch nach checken unseres Freigepäcks von 130 kg und Einblick in albanisches Kartenmaterial, stellten wir fest, das erstens noch für 20 kg Gepäck Platz ist, sowie Fluggelände in Albanien vorhanden sein müssten.

Erster Arbeitstag

Unser Job vor Ort begann traumhaft, denn er bestand darin mit einem geländegängigen Fahrzeug, das Land zu erkunden und Kontakt zu lokalen Dienststellen und Behörden aufzunehmen. Nun durften wir ein Land erleben das jedes Gleitschirmherz höher schlagen lässt. Berge, Gebirgsketten, Soaringhügel in jedem Teil des Landes, die darauf warten beflogen zu werden.
Enver Hoxha, kommunistischer Diktator hatte seinerzeit das Motto: “Bäume für Brot” herausgegeben und uns damit unbewusst tausende von Startmöglichkeiten eröffnet. Jetzt galt es Kontakt zu einheimischen Piloten aufzunehmen. Hier half uns der Zufall, beim Passieren eines TV Ladens, sahen wir im lokalen Programm, einen Gleitschirmflieger auf einem herrlichen Sandstrand landen, dort bot er einer weiblichen Schönheit (Rudina) eine Flasche Mineralwasser an.

Rudina und Alket

Der Kontakt war schnell geschlossen, da der Pilot durch verschiedene Fernsehauftritte zu Popularität gekommen ist. Mit Alket Islami, haben wir einen kompetenten Partner gefunden, der den Gleitschirmsport in Albanien eingeführt hat und auch für die Starterlaubnisse zuständig ist. Bereits 1994 hatte Alket zusammen mit italienischen Piloten einen Dokumentarfilm gedreht. Jedoch wurde das aufstrebende Albanien, 1997 wiederum durch innere Unruhen, ausgelöst durch den Zusammenbruch des im Land krasierenden Pyramidenspiels, politisch und wirtschaftlich zurückgeworfen. Populärsportarten wie Paragliding waren dementsprechend für diesen Zeitraum, in dem jeder damit beschäftigt war irgendwie über die Runden zu kommen, weniger als zweitrangig. Auch brach der Kontakt zu ausländischen Piloten mehr oder weniger ab. Dies kann und soll sich aber wieder ändern, die fliegerischen Voraussetzungen sind einfach nicht zu ignorieren. Alket ist zwar auch Betreiber der einzigen Flugschule in Albanien, jedoch ist das Fluggebiet Albanien wohl eher dem selbständig fliegenden Piloten, der es zu schätzen weiß Erstbefliegungen vorzunehmen und Streckenmöglichkeiten abzuschätzen bzw. durchzuführen, zu empfehlen. Von der Vielzahl der sich anbietenden Startmöglichkeiten möchte ich hier nur einige, teils durch ihre landschaftlich schöne Lage herausragende Take Offs ansprechen.

Alket beim setzen der “Windfahne” in Dhermy (Lloghara)

” Lloghara – im Süden des Landes (Drehort des Werbespots) Startplatz an der Paßstrasse, auf ca. 870 m, mit Blick zum azurblauen Ionischem Meer, Platz für 2-3 Schirme – auf Einsetzen der Seebrise warten dann bieten sich ideale Soaringbedingungen in traumhaften Ambiente. Landung, am Strand im 7 km entfernten Urlaubsort Dhermy ( 4 Hotels nur im August und Anfang September belebt ), oder aber an sehr leicht zu erreichenden Stränden ( Bad und Fußweg zurück nach Dhermy – empfehlenswert )

Startplatz in Korca

” Korca – im Westen des Landes an der Grenze zu Mazedonien und Griechenland. Ca. 4o km Gebirgskette ( in Hauptwindrichtung WNW liegend)die dann zu beiden Seiten durch die Grenzen beschränkt ist. Startplatz am Weißen Kreuz über Korca, mit Auto erreichbar, ca. 1600 m, Thermisch aktives bis sehr aktives Ganzjahresfluggebiet. Landung, auf ca. 8oo m – Wiese, oder irgendwo am Fuße der Gebirgskette (kaum Bäume und Bebauung).

Startplatz Dajti

” Dajti , 1613m, (Tirana) – Thermisch aktiv, Ganzjahresfluggebiet – am Rande bzw. über der Hauptstadt Albaniens. Startplatz in der Nähe des Ausfluglokals Panorama (hat den Namen wirklich verdient). Platz nur für einen Schirm, Wind kommt beständig, Flug fast täglich möglich, Anschluss an andere benachbarte Gebirgszüge erfliegbar. Landung, in den meisten Fällen Toplanding möglich und auch empfehlenswert. Das Gelände am Fuße des Dajti ist weitgehendst bebaut und mit einem unvorstellbaren Gewirr von Stromleitungen versehen. Notlandeplätze sind jedoch vorhanden und jeweils nur mit kurzem Fußmarsch Richtung Hauptstraße verbunden. Hauptlandeplatz auf ehemaligem Steinbruchgelände (natürlich nicht ohne).

Bei der Ruine

” Petrela (ca. 15 km ostwärts Tirana) – Fliegen über Ruinen der Burg Petrela, die im 15. Jahrhundert von der Schwester des Nationalhelden Skanderbeg befehligt wurde. Lage – 2 Hügel ca. 3oo m Höhenunterschied zum Landeplatz, am Ende eines weitreichenden Tales, in Hauptwindrichtung liegend. – Soaringgebiet das oft auch thermisch genutzt werden Kann Start, einfach auf kleinem Plateau gelegen, mit PKW erreichbar. Landung, einfach auf einer der Wiesen am Fuße des Hügels.

Peter und Alket

Leider sind mir durch einen Computercrash die restlichen Seiten abhanden gekommen. Der Bericht ist wie ihr bestimmt bemerkt habt nicht mehr ganz neu, da ich im Februar 2000 von der “Mission” in Albanien zurück kam. Natürlich ist die Sicherheitssituation in Albanien nicht gerade erste Wahl, aber wo in der Welt kann man sich überhaupt noch sicher sein? Wir und damit meine ich meinen Freund und Kollegen Ernst Becker sind jedenfalls die meiste Zeit unseres Aufenthaltes durchs Land gestrolcht (oft auch in Begleitung von Alket und seinen Groupies) und wir haben uns eigentlich fast immer sicher gefühlt. Ein besonderes Highlight war es durchs Land, über Pässe zu fahren – anzuhalten und loszufliegen, in Gegenden wo man noch nie einen Gleitschirm gesehen hat. Die “normale” Bevölkerung in Albanien ist sehr gastfreundlich und wir machten in dieser Hinsicht nur die besten Erfahrungen. Thermisch war es während unseres kompletten Aufenthaltes aktiv bis sehr aktiv. Nur im November gab es 2 Wochen strömenden Regen, der die Straßen von Tirana in Sturzbäche verwandelte. Der Aufenthalt in Albanien war erfüllt mit der Realisierung vieler meiner fliegerischen Träume und bis heute versetze ich mich gerne in die Zeit zurück. Zum Abschluss noch die Kontaktadresse in Albanien und einige Infos über Alket: Alket spricht zwar nur gebrochen Englisch, versteht aber viel, in seinem Umfeld sind aber immer Dolmetscher zu finden und er verfügt über weitreichende (und immer wieder erstaunliche) Beziehungen zu fast allen offiziellen sowie inoffiziellen Stellen.

Das wars, wer spezielle Fragen hat, kann sich gerne an mich wenden! Grüsse aus dem Wiesental schickt Euch

Peter !

Kontaktadresse:


Alket Islami
Rr.”Qemal Stafa”, Pall. 577
H.1, Ap.12
Tirane – Albania
aeronautica@icc.al.eu.org

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