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Fluggebiet Türkei - Ölüdeniz

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Fluggebiet Türkei – Ölüdeniz

Reisebericht: von K. Büchmann

Nebel, schlechte Wetterprognosen und das Gefühl total Urlaubsreif zu sein. Was mehr brauchst Du um Deutschland den Rücken zu kehren?

 

Wir fanden uns am 20.10. um 4.00 Uhr im Düsseldorfer Flughafen ein. Wir – das war eine bunte Mischung unausgeschlafener, teils dicke Ringe unter den Augen tragender Flieger. Vom erfolgreichen Streckencrack bis zum nervösen A-Scheinler, der in der Türkei seine ersten Höhenflüge absolvieren sollte war alles vertreten.

 

Veranstaltet wurde die Gruppenreise durch die WDS AIR Flugsport in Olsberg-Elpe, es waren 6 Fluglehrer zugegen und als Highlight hatten wir Walter Holzmüller nebst Freundin Edith zu Gast. Die beiden veranstalteten ein Sicherheitstraining und ein Thermiksemïnar.


20.10.2001

Nach Ankunft und Check im Sun City Hotel erfrischten wir uns zunächst in den grosszügigen,mit Klimaanlage und TV ausgestatteten Zimmern und erhielten später ein ausführliches Briefing in welchem die Planung für die nächsten Tage erörtert wurde und Walter stellte den Ablauf des Sicherheitstrainings vor. Nach einem Abstecher ins Cloud 9 gings dann zum Abendessen.

Im Sun City Hotel gab es ein grandioses Buffet, das seinesgleichen suchte. Ernüchtend allerdings war die Motivation der Kellner, die gegen iSaisonausklang wohl in Gedanken bereits zuhause waren.

21.10.2001

Es ging bereits um 7.00 Uhr “naufi” und da es Frühstück nur von 7.30h bis 10.00h gab, konnte ich es den Veranstaltern nicht abschlagen heute morgen den «Dummy» zu machen.

Also ging’s bereits um 8.10h hinaus in die frische Morgenluft. Über dem Meer angelangt entschloss ich mich zur Efle und leitete den Tag mit einem provozierten Klapper und einer 13m Spirale ein. (Gruss hier an die Leute, die nicht dosieren können)

Somit konnte ich das einladende Frühstücksbuffet noch in vollen Zügen und in aller Ruhe geniessen. Nachmittags dann bin ich nochmal rauf und es wurde ein gemässigter aber wurderschöner 1-Stunden-Flug. Positiv hervorzuheben ist, dass die Auffahrt mit 17.- DM (6.5 Euro) deutlich günstiger ausfiel als in den Vorjahren.

22.10.2001

Der Morgen begann bereits mit Sonnenschein und die Prognose lud zu einem frühen Flug ein. Danach stand Sonnetanken am Pool an. Ein gutes Buch, ein süffiger Longdrink und die Gedanken wndern an die zuhause gebliebenen. Ein breites Grinsen macht sich breit. Was für ein Tag ;-) )

23.10.2001

Markttag in Fethye. Wer Spass am Feilschen hat .sollte sich an Dienstagen die Fahrt nach Fethye gönnen. Neben dem orientalischen Obst- und Gemüsemarkt rechtsseitig des Flusses wird auf der linken Seite alles geboten was Rang und Namen hat. Adidas, Nike, Prada, Aigner, Luis Vuitton und weitere begehrte und/oder teure «Marken» warten hier auf Käufer.

Die Güte ist meist miserabel und Lederartikel bestehen oft aus gut gemachten Kunststoffen oder Pressmaterial. “Cheap cheap” sind hier nur die Waren – nicht aber die Preise. Ein Erlebnis besonderer Art bescherte mir Sabine. Da sie türkisch spricht konnte sie beim Handeln mithören, dass die Artikel für uns Touries locker das doppelte kosten sollten. Daraus ergab sich dann ein heftigerer Steit, der den Händlern deutlich unangenehm war…

Mindestens 30, besser 50% sollten hier erhandelt werden können. Lohnend bei Jeanswaren sonst ist wirklich Vorsicht geboten. Lederartikel würde ich eher in lokalen Geschäften kaufen. Den Rest des Tages verbrachte ich dann am Strand.

24.10.2001

Da mir persönlich die 7.00h Auffahrten einfach zu früh waren und ich nicht – wie die Schüler – jeden Flug mitnehmen mochte, brachen sowohl ich als auch die anderen Freiflieger erst gegen 11.00h zum Gipfel auf. Auf dem Weg nach oben konnten wxr dann sehen, wie sich der Gipfel immer weiter zuzog…

Nach fast zwei Stunden Wartezeit auf dem Gipfel waberte dann schliesslich ein «Fensterchen» hinauf. Ich beschloss kurzfristig es zu nutzen und haute mich zwischen die Wolken als die Öffnung in meiner Flugbahn lag.

Kurz die Ohren angelegt und schon ging es hindurch. 150m hinter der dichten Wolkenschicht schienen sich wahre Straßen zuischen den Wolken zu bilden, die ich dann auch zum Durchflug nutzte. Das Erlebte kann ich eigentlich nur als dreidimensionalen Irrgarten mit beweglichen Wänden Decken und Böden beschreiben. Unglaublich schöne und respekteinflössende Bilder konnte ich geniessen.

Weiter draussen am Steilhang kreisten 4 Schirme (die sind am 1900er Osthang gestartet) unter der Basis und da ging es auch recht gut zur Sache. Allerdings hatten die Chaoten einen Heidenspass daran, sich in die Wolkendecke hochzukurbeln um dann unvermittelt irgendwo wieder rauszuspiralen…also nix wie weg da.

Unten angelangt packte der bewährte “Packservice” die Kappe rasch ein und ich wollte nur noch rasch ins Hotel, meine Ausrüstung wegbringen und mich nach diesem eindrucksvollen Flug ans Meer hauen. Es kam anders…

Am Juwelier angelangt stand da ein roter Geländewagen, Marke “Fargo”. Der Motor lief und Yilmaz lud mich ein doch mit hinaufzufahren. Hmmm…noch ein Start? Vielleicht in den Sonnenuntergang?

Ich ließ mich “überreden” obgleich das Vehikel keineswegs vertrauenswürdig aussah. Und so manche Legende rankte sich bereits um die Crew und den Truck: Getränke, die im Kühler landeten, mächtige Schraubenschlüssel, die als Schlagwerkzeuge dem Motor nochmal Beine machten und Bremsen, die nicht funktionieren sollten – aber ich wollte ja noch oben, folglich waren die Bremsen ja egal ;-) )

Unsere Runde bestand aus Andrea, Fluglehrerin und Betreuerin der WDS-Gruppe und mehrern Piloten aus dem Frankfurter Raum. Dazu kam eine türkische Tandempassagiering.

Tatsächlich brachte man uns Getränke, ich wählte die Cola, da ich vorhatte sie zu trinken und nicht dem Kühler zu opfern. Nach mehreren Startversuchen sprang die Maschine an. Der urige Motor schien unendlichen Hubraum zu haben, jeder Kolbenhub brachte den Truck leicht in Neigung.

Nach etwa 45 (glücklichen – weil pannenlosen) Minuten dann die Erfüllung der Prophezeiung. Der Gang ließ sich nach einer Kurve nicht mehr einlegen. Offensichtlich ein Schaden am Getriebe und somit das Ende unseres Trips? Weit gefehlt! Erst mal wurde von uns die Piste nach einem undefinierten Bauteil abgesucht welches allerdings nicht zu finden war. Dann versuchte der Fahrer das Ausrückgestänge mittel Reepschnur zu fixieren (gut daß dies nicht klappte)…

Nach 25 Minuten dann kam endlich Hilfe: Yilmaz erschien mit seinem 3er BMW. Jedoch ohne Werkzeug und Ersatzteile, dafür aber mit jeder Menge Entschuldigungen und einem Haufen Optimismus. Weitere 10 Minuten vergingen als ein Bekannter von Yilmaz erschien und sich ebenfalls mit leeren Händen kopfüber in den Motorraum hängte.

Nun endlich, nach 45 Minuten, die Andrea die gute Laune nicht verderben konnten erschien ein Ersatzfahrzeug. Sollte es tatsächlich noch einen Start geben? Das Abendrot hatte bereits eingesetzt und die Windverhältnisse dürften bereits schlecht sein…

Niemand achtete zunächst auf den kleinen, runzligen Mann, der das Riesenlenkrad umklammerte. Es gab ja auch keinen Rückspiegel, das Gesicht war nicht zu erkennen. Allerdings die Ohrenhaare, die ihm büschelweise auf die Schultern hingen. Dieser Fahrer kannte nur 2 Autozustände: Kaputt oder Vollgas !

Da der Jeep nicht defekt war bangten wir auch bald um unser Leben. Nie zuvor hatte ich ein derart unruhiges Gefühl bei einer Auffahrt…
Nun sollte es mit dem Start doch noch was werden. Denn oben angelangt starteten gerade die letzten heraus. Also, nix wie ausgelegt und raus mit den überforderten Gemütern.

Der folgende Flug machte alle Strapazen und Ärgernisse wett: einen derart kitschigen Sonnenuntergang hatte ich noch nicht erlebt. Es war ein ruhiger unheimlich schöner Gleitflug bis ich am Meer angelangte. Dort spulte ich dann mein ST-Programm ab und landete mit den anderen an einem wegen des abendlichen Show Downs überfüllten Strand.

25.10.2001

Strand-Tag. Obgleich der Himmel bereits um 9.00 Uhr Cumuli Castellani in schulbuchform zeigte fanden sich zahlreiche Flieger wieder an den Startplätzen ein. Der Schulbetrieb wuvde gegen 10.30-h eingestellt.

Um 13.00 Uhr war es rabenschwarz um den Babdag – am 1700er regnete es unseren Startleitern nach bereits – dennoch starteten immer wieder Piloten vom 1900er ins Ungewisse. Das Glück war mal wieder mit den Dummen. Spätnachmittags dann klarte es am Gipfel wieder auf und die Geduldigen konnten noch einen schönen Flug absolvieren.

26.10.2001

Das Wetter sah übel aus und es fand sich auch rasch eine Gruppe zusammen um einen Ausflug nach Fethye zu machen.

Da wir am Dienstag die Altstadt und den Hafen verpasst hatten, holten wir dies heute nach. Kleine, enge Gassen, malerisch von begrünten Baldachinen umgeben und überspannt. Freundliche, nicht aufdringliche Händler machten uns den Stadtbummel leicht. Geheimtipp ist ein Obststand Richtung Hafen. Es gab nur 2 Sorten Obst und den frisch gepressten Granatapfelsaft sollte man auf jeden fall “mitnehmen”!

Nun noch rasch 5-6 Bier am Hafen eingepfiffen, und schwer angeheitert liess sich unsere Crew von einem kleinen, alten Mann, (es war nicht der Gleiche wie oben) Orhan war sein Name, zurück nach Ölüdeniz bringen. Übrigens haben hier alle Verkehrsregeln nur empfehlenden Charakter!

27.10.2001

Abreisetag. Leichter konnte es Petrus nicht machen: Ein fettes Gewitter urd Regen wie Bindfäden verhagelte der restlichen Truppe den Tag. Wir fanden uns um 8.00h an der Rezeption ein und knappe 90 Minuten später spucyte uns der Minibus am Dalaman Airport wieder aus.


Hier nun mein Tipp um Ärger zu vermeiden: Die kleinen weissen Schnipsel, die Dir bei der Einreise uon den grimmig dreinschauenden Beamten überreicht werden. sollten unbedingt – ich wiederhole: u n b e d i n g t gut aufgehoben werden. Sie bezeugen nämlich, dass Du tatsächlich bei der Ausreise wieder vor den Burschen stehst…

Ich hatte die Zettelchen natürlich irgendwo im Koffer und war der irrigen Meinung. dass ein «Hm, muss ich wohl verloren haben…» besser sei als den anderen Passagieren am Check In beim Durchsuchen meines Koffers all die Schmuggelware, vermiefte Unterwäsche und kontaminierte Fliegersocken zu präsentieren.. Fakt jedoch war, dass ich ohne Schnipsel gar nicht existierte.Vollends in Rage geriet der Beamte, als er entdeckte, dass mein Name auf dem Ticket mit «i» statt mit «y» geschrieben war. Diese Dramatik, die darin gipfelte, dass später noch 3 weitere Kollegen wild mit diskutierten und sich hinter mir die Reisenden bereits in Unmutsbekundungen ergingen kostete mich fast 20 Minuten bange Zeit. Schliesslich klappte es ja dann doch…
In Düsseldorf erwartete uns bedeckter Himmel bei 13 Grad.

Hinweis für Soloreisende:
Diese Hotel haben uns andewre Flieger ausdrücklich für saubere Unterbringung und gute Verpflegung empfohlen: Sun City, Belzekic Beach, Turqois.

Hinweis für Gruppenreisende:
Diese Reise wurde organisiert durch: WDS Air Flugsport, in Olsberg-Elpe. Sie richtet sich an Piloten, die noch Schüler sind, wert auf Flugbetreuung und Wetterberatung legen, ein Sicherheitstraining oder ein Thermikseminar absolvieren möchten, oder ganz einfach an alle, denen alleine reisen zu langweilig ist.
Ansprechpartner vor Ort ist Dirk Schulte.

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