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Flugreisebericht Kärtnen - Emberger Alm

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Flugreisebericht Kärtnen – Emberger Alm

Emberger Alm, 21.07.01 bis 26.07. 01 – Ein Reisebericht von Kay Büchmann – schwerelos

Die Idee

Ein Familien-Kurzurlaub mit Flugoption in der Nähe eines Badesees wäre nett. Denn der Rest der Familie wollte nicht auf einen Badeurlaub verzichten. Die Kinder sind Wasseratten und Susanne liebt Sonne und ein gutes Buch in der Nähe der Kidz.
Diese Umständ sorgten für die immer gleichen, für mich unangenehmen Diskussionen. Man(n) ist ja sooo schnell überstimmt…

Ölüdeniz, die Dune de Pilat und Almunecar hatten wir schon und schieden somit diesmal aus. Vielleicht hatte ja jemand anderes einen guten Tipp? Also versuchte ich mein Glück mit einer Umfrage an die Empfänger der schwerelos.de Mailingliste.
Die Resonanz war gewaltig! Schon am ersten Tag antwortete knapp ein Viertel der angemaíten Flieger mit teils sehr ausführlichen Tipps und Anregungen. Nachdem ich die Stimmen ausgewertet hatte, standen 2 Empfehlungen ganz oben:

  • Emberger Alm – Weissensee
  • Gerlitzen – Ossiacher See

Unsere Wahl fiel dann auf die Alm…

 

 

Welche Unterkunft?Empfohlen wurden hier vorzugsweise der Campingplatz am See (Fliegercamp oberes Drautal) und die Pension Fichtenheim (bei Wolfgang und Cornelia Sattlegger).Wir entschieden uns nicht zuletzt wegen der Startplatznähe und der angenehmeren Nachttemperaturen für das Fichtenheim.Aber auch der Campingplatz wäre uns gelegen gewesen, da dort das größere “Spielkameradenpotenzial” für unsere Kurzen verfügbar und der Gang zum Badesee knapp 1 Minute gedauert hätte.

Die Buchung

…erfolgte komplett per eMail. Selbst die Verlegung unserer Anreise wegen einem wichtigen Termin von Susanne war problemlos möglich. (Hier nochmals Dank an Wolfgang und Connies Verständnis). Neben den Intos über die Pension Fichtenheim selber bekamen wir Preisauskünfte über tiscover.com. Wolfgang versäumte nicht, uns zusätzlich sehr umfassendes Infomaterial zum Fluggebiet als eMail-Anhang zu schicken.

Die Anfahrt

…war grausam. Ferienbeginn in 5 Bundesländern und eine deutliche Wetterbesserung zum Wochenende lockten endlose Blechkarawanen auf die Autobahnen. Rund um München war Stop and Go angesagt. Etliche Unfälle, betroffen auch der Tauerntunnel, wegen mangelndem Sicherheitsabstand, Übermüdung und undiszipliniertem Verhalten … die A10 war hoffnungslos überfüllt! Also nahmen wir die Strecke über Land Richtung Kitzbühel, landschaftlfch gesehen ohnehin die bessere Wahl.
Dann endlich fuhren wir von Westen her nach Greifenburg ein. Kurz nach dem Ortseingang kommt rechts ein kleinerer Campingplatz und danach auf der linken Seite ein “Billa” Markt. Hier geht es auch hinauf zur Alm. Ein breites Grinsen machte sich in meinem Gesicht breit, das Erste seit Stunden…

 

Die UnterkunftIn engen Serpentinen, auf hervorragendem Asphalt begann die Auffahrt und das “jetzt sind wir gleich da” entpuppte sich als flache Floskel.
Immer höher ging es und mit jedem neuen Schlenker wurden Susannes Augen grösser und ihr Spott für meine Wahl der Unnerkunft stieg proportional zu meiner Stimmung :-) ”Hier kann ich ja morgens die Engelchen mit Handschlag begrüssen” hörte ich sie sagen, während es zum x-ten Male in unseren Ohren knackste.
Immerhin waren über 1270 Höhenmeter zu erklimmen.Nach guten 12 km wurden wir dann für alle Reisestrapazen mit einer unvergleichlichen, postkartenfähigen Aussicht belohnt.

 

Wir wurden von Wolfgang und Conny begrüsst und bezogen unsere einfachen, aber sauberen Zimmer im Obergeschoss des Fichtenheims. Danach machten dann eine kurze Orientierungsfahrt durch die Umgegend, u.a. zum Weissensee, wo doch tatsächlich ein GS-Pilot trotz Nordföhn-Turbulenzen seine Ohren testen wollte / musste…Die Lenties konnte eigentlich niemand übersehen. Er soll wohl an einem Stück am Landeplatz angekommen sein…

Dann suchten wir in Greifenburg den Campingplatz am See (das Fliegercamp) auf und trafen auch prompt auf Stefan alias Cumulonimbus, und Volker Schwanitz nebst Anhang, die sich dort mit einem Wohnmobil einquartiert hatten. Hier ein Gruss ans Paragliding-Forum und die NewsGroup!

So, nun gings wieder hinauf zur Alm, Abendessen war angesagt. Es folgte ein tiefer und traumloser Schlaf.

 

Sonntag, 22.07.01Der Morgen begann mit einem der herrlichsten Ausblicke, die ich bisher erleben durfte. Das gewaltige Massiv des Reisskogels schimmerte im morgendlichen Licht und lud zu Entdeckungsflügen ein. Das Frühstück war reichhaltig, abwechslungsreich und bot noch ein besonderes Leckerchen für mich: den detaillierten Flugwetterbericht, den Wolfgang uns auf den Tisch legte. Nachdem wir uns gestärkt hatten, trennten sich auch schon unsere Wege: meiner 30 Meter den Hang hinauf zum Pension-Startplatz, Susanne und die Kinder verabschiedeten sich in Richtung Badesee.

 

 

3 Flüge, davon einer mit Aussenlandung in einer winzigen Waldlichtung, waren die Ausbeute dieses Tages. Wegen der noch vorherrschenden Nordströmung war es teils sehr ruppig in der Luft, allerdings waren es im Gegensatz zu gestern durchaus fliegbare Verhältnisse.Dar erste Flug ging, wie erwähnt, ab Pensionsstartplatz, der 2. erfolgte dann oberhalb des Weststartplatzes und der dritte wieder von der Pension aus. Die Landungen waren in dem weiträumigen Areal kein Problem.

 

 

Noch rasch die Klamotten ins Auto und ab zum See. Nach der Abkühlung und einem Sonnenbad gings wieder hinauf zur Alm, das Abendessen wollten wir (Tipp von unseren bayrischen Fliegern) dann auf der Speckalm einnehmen.
Die Alm liegt Richtung Weissensee, es weist ein unscheinbares, grünes Schild rechts hinauf zur Alm. Da allerdihgs das Wetter zahlreiche Besucher in dieses idyllische Kleinod mit seinen kulinarischen Höhepunkten lockte, war kein Tisch mehr zu bekommen… Tipp vom Chef: Anrufen und reservieren!

 

Abends dann, zurück im Fichtenheim trafen wir Flieger uns auf ein Bierchen an der Bar und Wolfi fragte beiläufig: “sag mal Kay, bist Du heute geflogen”? “Ja. Drei mal…” antwortete ich. “Hmmmm…musst `nen schnellen Schirm haben…” Das saß!!

 

Montag, 23.07.01Kleine Cumuli lockten schon nach dem Frühstück zu luftigen Ausflügen.
Doch heute vormittag stand zunächst Shopping in Lienz auf dem Programm. Ein Ausflug in diese wunderschöne Stadt lohnt sich allemal. Nach unserer Rückkehr gegen 14.00, eine Kleinigkeit gegessen und um 15.00 stand ich bei besten thermischen Bedingungen am Startplatz.

 

 

Es wurde ein 1-Stunden-Flug mit 4,2 m Steigen und maximal 6 m Sinken. Kurz nach dem Start, südwestlich vom Weststartplatz war ich verzweifelte und bange 15 Minuten lang in einem Kessel gefangen, achternd in einem Hauch auf die rettende Ablösung wartend.Ein Drachenflieger zeigte mir dann schliesslich verlässlich den Weg nach oben, der sich in Form eines kleinen, heftigen Schlauches nur etwa 100 m von mir entfernt auftat.

 

Oberhalb des Fichtenheimes ging es dann mit minimal 3m rasch in höhere und kühlere Regionen. Als ich merkte, dass ich kein Sinken mehr fand, wurde mir die Sache zu heikel. Es waren schliesslich Überentwicklungen und lokale Gewitter vorhergesagt.
Ich verabschiedete mich in Richtung Landeplatz. Nach der Landung dann noch rasch einen gespritzten Apfel und schon gings mit dem Shuttle-Bus für 5 Euro wieder die 12 km hinauf zur Alm.

 

Oben feierte derweil die kleine Anna unter Regie ihrer Oma den 11. Geburtstag mit den Kindern der Pensionsgäste und eroberte dabei das Herz unseres 12-Jährigen.Pascal wird zu unserer Abreise ein schwerer Abschied bevorstehen…
Annas Oma, ein rüstiges kölsches Mädel, zog mit viel Humor einige Fäden im Hintergrurd :-)

 

Wir genossen noch einen abschliessenden Spaziergang und nach einem wunderschönen Sonnenuntergang bin ich wohl mit einem Lächeln im Gesicht in den Schlaf gefallen…

Dienstag. 24.07.01

Ich wurde schon wieder recht früh wach. Es war 4.30, als ich auf dem Balkon sitzend die Erlebnisse des gestrigen Tages in meinen Pocket PC schrieb. Die Stille hier oben ist genauso faszinierend wie diese totale Dunkelheit, die Dich hier umgibt.

 


Nach dem Frühstück sahen weder das Wetter, noch der Wetterbericht rosig für uns aus…Lokale Gewitter bedrohten unseren Flugnachmittag. Und tatsächlich zeigten sich im Westen bereits gegen 9.30 h einzelne fette Cumuli.Also, nix wie raus – bevor nix mehr geht… Der Flug konnte getrost als banal bezeichnet werden. Noch 40 min stand ich wieder unten.

 

Bei diesem Flügerl spielte mir der Wind einen Streich. Beim Landeanflug war plötzlich “Flaute” und ich kam somit viel zu hoch herein. Für einen Schlenker reichte es nicht mehr und ich schwebte weit über das Ziel hinaus.

Als ich dann, die Tüte überm Rücken die Flugschul- Meute am Kopf des Landeplatzes entdeckte, war es auch schon zu spät: Ich trottete gesenkten Hauptes, wie ein geprügelter Hund vorbei und da war er, der Spruch des Tages, ausgestossen von einem gerne-noch-30-sein wollenden Mittfünfziger. Mit Fremdenlegionärsmütze behütet und Spiegelbrille geschützt stemmte er seine Fäuste in die viel zu speckigen Hüften und grölte:
Scheiss Vario, was??” Worauf sich der Rest der Meute vor Lachen bog.

Susi wartete bereits auf mich und nach einem kühlen Drink ging wieder “obi”. Wieder auf der Alm angelangt sah der Gipfel bereits recht düster aus.

Nun erlebte ich zum ersten mal, was ein Lemming-Effekt ist: Obwohl es förmlich nach Gewitter roch, (das meine ich wörtlich) hauten sich etliche noch hinaus…darunter auch ich.
Was ich bisher für “bockig” hielt entpuppte sich im Vergleich zu dxesem Flug als harmlos. Das Steigen kündigte sich nunmehr nur noch durch heftigstes Zerren am Aussenflügel an, nein, es überfiel einen förmlich. Und genauso heftig wie es Dich hoch hinauf hebelte gings auch wieder hinab. Ich versuchte also einen ruhigeren Bereich auszumachen, doch egal wo ich mich gerde befand gings ebenso übel zur Sache.

Ich entschloss mich also zum Rückzug, obgleich einige Hartgesottene wohl eine wesentlich höhere Schmerzgrenze aufwiesen und noch munter weiterkreisten.
Am “Hausbart” gings zwar auch noch recht turbulent zu, doch hier ritt mich dann der Teufel. Statt stracks zum Landen zu fliegen wurde ich übermütig und verlängerte den Flug um genau die 15 Minuten, die ich am Landeplatz dann gerne eher gelandet wäre.

Ein Blick nach oben liess mich erschrecken: Es war kein Mensch mehr über mir, statt dessen sah ich viele kleine, bunte Tupfen beherzt in der Talmitte gegen den kräftigen Talwind kämpfen. Die allermeisten zeigten keinerlei Vorwärtsfahrt mehr, einige flogen bereits rückwärts. Also, nix wie runter!!!
Als ich in der Talmitte angelangt war, sah ich, wie die meisten der lustigen bunten Tupfen bereits die Felder und Wiesen der umliegenden Bauern verzierten, lediglich einige Drachenflieger erreichten noch den Landeplatz.
Also rein ins Speedsystem! Und…plöpp! Das Mistding riss aus und wehte spöttelnd unter meinem Gurtzeug hin und her…Das schien es also für mich gewesen zu sein. Also Ohren rein und weg von den Leitungen.

Ich befand mich keine 250 m mehr über dem Maisfeld südlich des Startplatzes, als ich ein fettes Dreieck in einem Kornfeld entdeckte. Es war das reliefartige Zeugnis eines Drachen-Aussen-Landemanövers.. So, nun weg von den Leitungen – ich war kurz davor abzudrehen, als ich wieder etwas Vorwärtsfahrt bekam. So sollte ich dann bis in die Mitte des Maisfeldes gelangen.
Hier konnte ich auch wunderbar sehen, wie sich links die Bäume bogen und sich unter mir eine dicke Ablösung im Mais zu schaffen machte. Sie hebelte mich kurz vor der “Landung” noch einmal “wunderbar” nach oben und schüttelte mich heftig durch. In diesem Augenblick kam ich mir unendlich avsgeliefert vor. In etwa 5 Metern Höhe liess ich dann die Ohren los und krachte auch schon -glücklicherweise unverletzt- in das Feld.

Leise, fast friedlich wiegte sich die Kappe im Wind, während der erste Nieselregen auf mich herunterging und ich hoch oben das ferne Grummeln des Gewitters hörte.
Das Zusammenraffen des Schirmes war erwartungsgemäss kompliziert aber gelang dann doch noch, ich konnte sogar den Flurschaden in Grenzen halten. Übrigens war ich froh, dass ich mir vor dem Abtauchen nochmal einen kurzen Überblick verschafft hatte. Der Mais stand etwa 2,5 m hoch und liess mich gerade nocn die Gipfel der umliegenden Berge erahnen.
Unterwegs traf ich 2 weitere “Opfer”, denen ebenfalls nichts weiter passiert war und der von ihnen vermisste Freund wartete bereits am Landeplatz.

Im Kaffee dann, trafen sich die “Gestrandeten”. Klaus, Fluglehrer einer Schule an der Schwäbischen Alb, gab mir eine kleine Einweisung in Sachen “Rückwärts-Landetechnik” und erinnerte an die Inhalte unserer Meteo-Ausbildung und die Alpeneinweisung.
Als Susanne mich vom Landeplatz abholte, hatten Klaus und ich bereits einige Bierchen intus und der Weg nach oben fiel mir nun viel leichter.

Das Glück ist mit den Dummen!
Hier ist mal die Zeit für Selbstkritik. Denn wenn sich angehende Profis (und Cup/Ligapiloten) bei solchen Bedingungen noch “raushauen” ist deren riskantes Spiel um Erfolg und Karriere unter Einbezug aller Risiken. Ich allerdings kann als mit deren Flugerfahrung überhaupt nicht konkurrieren und hätte bei den Bedingungen nicht mal an einen Start denken dürfen. Das passiert mir nie wieder!

 

Nach einer Dusche liessen wir uns im Fichtenheim von der Masseurin den Rücken durchwalken und gingen anschliessend in Greifenburg essen.

 

Direkt gegenüber des Campingplatzes, auf der anderen Straßenseite, befindet sich der Rasdorfer Hof. Ein Restaurant, in dem gutbürgerliche Küche mit grossen Portionen zu moderaten Preisen geboten werden. Das Essen war wirklich klasse und wir empfehlen es hier gerne weiter. Infos unten.


 

Mittwoch, 25.07.01Die Prognose mehr als übel, es ist mit Gewittern schon ab Mittag zu rechnen. Die Kinder sind zu einer Wanderung angemeldet und wir nutzen die Zeit um einen Stadtbummel im etwa 40 min. (ab Fichtenheim) entfernten Lienz zu machen.
Die Altstadt hat schon italienisches Flair und eine Blaskapelle spielt auf. Meine Frau entdeckt ihre Vorliebe für Trachten und sieht fast in jedem Dirndl (sie probiert ja auch fast jedes an) phantastisch aus.
Als wir zurück kamen, entwirrte ich die Leinen meines Schirmes und legte ihn frisch zusammen.

 

Nochmittags dann, wagten es doch tatsächlich einige Suizidgefährdete sich vom Weststartplatz “rauszuhauen”.
Kein Gedanke mehr an gestern, nix gelernt aus den letzten Wochen, in denen es 2 Tote und etliche Schwerverletzte gegeben haben soll. Ich habe Urlaub und will fliegen…

 

Abends ging es dann (mit Reservierung) zur Speckalm. Hier wurden uns in reizvoller Atmosphäre die besten Kärntner Delikatessen gereicht – und, wie der Name schon sagt, der Magen will hinterher beruhigt werden.
Ein Obstler wirkt da Wunder, denn wenn der Hals brennt, mekrst Du den Magen nicht mehr ;-) )Die Kinder hatten am kleinen Spielplatz und mit den Hasen einen Reisenspaß, die Hasen weniger…
Unbedingt erleben: Einen Sonnenuntergang auf der Alm mit Blick auf das Drautal.

 

 

Donnerstag, 26.07.01Der Tag der Abreise, es war einfach viel zu kurz. Jetzt wissen wir was uns erwartet und wir werden das nächste mal sicher länger bleiben.Während Susanne den Wagen zum Landeplatz fuhr nahm ich in einem einsamen Gleitflug Abschied von dieser wunderschönen Gegend und hing mit meinen Gedanken den schönen Flügen und wunderbaren Impressionen hinterher.Ein herzliches Dankeschön auch an Wolfgang und sein Team für die Gastfreundschaft und die Mühe, die nicht überall selbstverständlich ist!

 

Lektüre zum Fluggebiet

“Die schönsten Fluggebiete der Alpen” Der Führer von Oliver Guenay - Bestellen!
“Fly and Glide” 08/2001 Titelstory mit vielen Hintergrund-Infos

Das Fichtenheim und die Freizeitalternativen

Das Fichtenheim erreicht man problemlos mit dem Auto. Es befindet sich direkt auf der Emberger Alm, 1.800m Seehöhe, nahe dem Startgelände. Wegen des milden, sonnigen Klimas inmitten des herrlichen Alpenpanoramas ist die Alm bei Freunden seit langem bekannt und beliebt.

Von hier aus kannst Du Spaziergänge und interessante Wanderungen zu den verschiedensten Zielen, wie zur Oberberger Alm mit dem Hochtristenhaus,…unternehmen. Das “4-Länder-Bergpanorama” liefert Dir dazu genaue Beschreibungen der 30 wichtigsten Erhebungen der Gegend.
Hobbyfotografen finden viele lohnenswerte Motive in der Tier- und Pflanzenwelt der Region. Die Gastgeber informieren ihre Urlauber vor Ort gerne über Ausflugsziele in die weitere Umgebung, z.B. zum Weißensee.

Nett: Nach einem aktiven Urlaubstag Entspannung in der großen Sauna-Anlage. Oder eine fachkundige Massage oder einer Zusatzbräunung im Solarium…

Schon beim Frühstück vom Alm-Buffet gibts die neuesten Flugwetterinformationen, die mittels Fax eingeholt werden. Anschließend begeben sich die Piloten zum Naturstartplatz, der zum Tal einen Höhenunterschied von 1150m aufweist. Du wohnst hier auf der Alm am Startgelände, so daß bereits die Vormittagsstunden für einen ersten Flug genutzt können.

Übrigens: Pensions-Chef Wolfgang ist selbst Drachenflieger und kann in speziellen Fragen das Fliegen betreffend sicherlich weiterhelfen.

Wichtige Infos zum Fluggebiet

Der Raum Emberger Alm-Greifenburg-Berg im Oberen Drautal wurde vom Deutschen Hängegleiterverband als Fluggebiet beurteilt. Klaus Tänzler hat folgende Stellungnahme abgegeben: “Das Fluggebiet bei Berg/Greifenburg mit Startplatz Emberger Alm ist dem DHV seit mehr als 10 Jahren als Ausgangspunkt für erfolgreiche Streckenflüge bekannt. Zahlreiche, besonders große, für den Deutschen Streckenpokal dokumentierte Flüge wurden dort absolviert. Seit 1988 führt der DHV hier mehrmals im Jahr regelmäßig Trainingslager für den Leistungsflieger durch. Dabei erwies sich das Gelände im europäischen Vergleich als besonders günstig:

  1. Die Thermik ist im Vergleich zu anderen europäischen Fluggebieten im Tagesverlauf früher nutzbar. Sie reicht besonders hoch (Höhe der Wolkenbasis oft über 3500m) und dauert bis in die Abendstunden an.
  2. Das Startgebiet weist eine hohe statistische Wahrscheinlichkeit auf, daß der für den Start erforderliche, günstige Wind vorherrscht.
  3. Der Gebirgszug entlang des Drautals bietet idealen Anschluß für Streckenflüge.
  4. Ein neu errichteter, ausgedehnter Startplatz sorgt für optimale Startbedingungen.
  5. Das Drautal weist nahezu überall große hindernisfreie Landeflächen auf.
  6. Im europäischen Alpenraum bilden sich je nach Wetterlage markante regionale Wetterverhältnisse aus. Speziell das Drautal ist bei den meisten Wetterlagen begünstigt. Das Fluggebiet Emberger Alm weist eine hohe statististische Wahrscheinlichkeit an nutzbaren Flugtagen auf.
  7. Über das Jahr gesehen dauert die nutzbare Flugsaison besonders lang, von März bis November.
  8. Die Organisation von Trainingslagern fällt leichter als in anderen europäischen Gebieten, die als thermisch sicher gelten, weil die Anfahrt ins Obere Drautal problemlos ist, weil kein Sprachprobleme auftreten, und weil Kärnten als kostengünstiges Urlaubsland beliebt ist.”

Höhenunterschied zwischen Startplatz Emberger Alm und Landeplatz in Berg/Drau oder Greifenburg: 1150m.

Der Landeplatz in Greifenburg liegt an einem Badesee mit Telefon- und Toilettenanlagen, auch in Berg landest Du zentral in der Nähe des Schwimmbades und verschiedenen Gastronomiebetrieben.

 

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