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Gleitschirm Ratgeber

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Gleitschirm Ratgeber

Die richtige Schirmauswahl ist nicht ganz einfach und hängt speziell im Wettkampf nicht immer vom Gleitschirm alleine ab. Ich möchte dazu meine Gedanken und Argumente niederschreiben, warum ich ausgerechnet einen Cirrus von Swing fliege. Als es feststand, dass ich in die Liga komme, war klar, dass ein neuer Schirm her muss. Mein guter, 4 Jahre alter Omega 3 von Advance war schon lange nicht mehr die Rakete unter den Hochleistern und litt schon zusehens an Auflösungserscheinungen. Ich machte das, was die meisten machen, wenn sie einen Neuen kaufen möchten, nämlich sich erst einmal umschauen, was es eigentlich aktuelles auf dem Markt gibt.

Wenn man den Markt eimal grob durchleuchtet hat, wird man feststellen, das jede Firma für jeden Piloten etwas hat. Das ist schon eine ganze Menge, also muss man sich etwas beschränken und die Suche präzisieren. Da die Auswahl ganz klar auf einen Wettkampfschirm fallen wird möchte ich gerne etwas engeren Kontakt mit jemanden aufnehmen, der sich mit diesem Schirm auskennt. Also sollte ein Konstrukteur oder Firmenmitarbeiter meiner zukünftigen Schirmmarke in der Liga mitfliegen. Da lässt sich der Markt sehr schnell eingrenzen auf EDEL, FreeX, Airea, UP, Swing, Gin Gliders, Firebird und Nova. So da ich aber auch keine Lust habe, irgendwelche Konditionen oder Vergünstigungen mit Übersee auszuhandeln, sollte es eine Deutsche Firma sein. Da kam nur noch FreeX, Airea, Firebird, Swing und UP in Frage. Die Schirme von FreeX und Airea zeichen sich durch ihr sehr leichtgängiges Handling aus. Das kommt mir nicht entgegen, ich gehöre wohl eher zu den grobmotorigern unter den Piloten.

Den Cult fand ich sehr ansprechend, allerdings bin ich wohl mit der rasanten Trimmgeschwindigkeit dieses Schirmes nicht so richtig zurechtgekommen. Den Swing Cirrus durfte ich gleich 6 Wochen lang behalten. In diesen 6 Wochen gab es aber Tatsächlich nur 2 fliegbare Tage und die waren auch nicht gerade streckenflugtauglich. Dennoch konnte ich insgesamt drei mehr oder weniger Gleitflüge mit einem Wettkampf-Cirrus absolvieren. Der Cirrus hat mir von Anfang an schon sehr gut gefallen. Insbesondere vermittelte dieser Schirm ein sehr gutes Gefühl, was die Sicherheit angeht und da ich ein absolutes Weichei bin, kommt mir das sehr entgegen. Eigentlich wollte ich noch ein Wettkampfgerät der Firma UP probefliegen, aber nachdem mir die Firma Swing ein gutes Gleitschirm Angebot gemacht hat, fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Ausschlaggebend war auch die Tatsache, dass der Konstrukteur des Cirrus, Michael Hartmann, in der Liga mitfliegt und er somit für mich ständig ansprechbar ist. In Der Saison ´99 sollte sich das dann auch als sehr vorteilhaft herausstellen. Nach einigen thermischen Flügen bei schwachen Bedingungen musste ich feststellen, dass der Schirm Tendenzen hat, aus der Kurve zu schieben. Um das abzustellen mailte ich einige male mit Michi. Mein Wunsch war es, etwas mehr Thermikbiss in den Schirm zu bekommen. Michi gab mir eine Anleitung, wie ich den Schirm trimmen müsse. Es war der Trimm von seinem letztjährigem Wettkampfgerät. Ich habe mich strikt an die Anweisungen des Konstrukteurs gehalten. Die Veränderung betraf nur die inneren Leinen, am Aussenflügelberich wurde nichts verändert. Die inneren A-Leinen wurden um 1cm verkürzt und die inneren D-Leinen wurden um 3cm Verlängert. Die inneren B und C-Leinen wurden dementsprechend Verlängert. Lange Rede kurzer Sinn, der Schirm wurde nur im Mittleren Bereich “schneller” gemacht. Dadurch, dass man den Schirm nur in der Mitte heruntergezogen, bzw. hinten herauf genommen hat, wurde auch die Schränkung am Flügelende grösser. Somit erhöht sich automatisch die Flugstabilität. Leider schob der Schirm jetzt noch mehr in der Kurve. Insgesamt ist das Gerät 2 km/h schneller geworden und war immer noch sehr sicher. ABER im Schnellflug-Vollgas fing die Hinterkante an zu schlagen und das hat mir nicht gefallen. Also raus mit dem Trimm und wieder Serientrimm rein.

Nach mehreren Gesprächen mit meinem Mentor (Lehrer in Sachen Wettkampffliegen) Jürgen Gaudera bin ich zu der Überzeugung gekommen eher etwas am Aussenberich der Flügels herumzufummeln. Ich habe dann die äussere A-Leine um 1,7cm und die äussere B-Leine um 1,4cm verkürzt (geschlauft). Dadurch wird der Gleitschirm im Aussenbereich schneller aber auch anfälliger gegen Einklapper. Da der Cirrus ja eh ein sehr sicherer Wettkapfschirm ist, kann ich mit diesem minimalen Defizit an Sicherheit durchaus Leben. Und siehe da, das entspricht schon eher meinen Vorstellungen von Wendigkeit und Thermikbiss. Nach mehreren Flügen konnte ich feststellen, das sich die Trimmgeschwindigkeit um nicht ganz 1km/h erhöht hat. Der Schirm schiebt zwar immer noch aus der Kurve allerdings nicht mehr ganz so wie vorher. Letztendlich konnte ich feststellen, dass die Serienschirme eh schon sehr gut getrimmt sind und sich ein Rumgefummel an den Leinen gar nicht gross rentiert. Ich habe den Cirrus-L in der Saison ´99 richtig lieb gewonnen. Ich fliege in den Wettkämpfen immer mit 6-8 liter Wasserballast. Nicht wegen der Geschwindigkeit, sonder wegen der Stabilität. Ich starte mit ca. 124 kg. Der Gewichtsbereich geht von 95-125kg und ich habe das Gefühl, dass dieses Gerät noch mehr Zuladung vertragen könnte. Allerdings hat mein Startlauf mit 8kg Wasserbalast etwas an Ästhetik verloren und gleicht immer wieder mal den Startversuchen einer Mastgans vor Weihnachten. Die Tatsächlichen Geschwindigkeiten möcht ich mal mit 37km/h Trimm und 53km/h Vollgas beziffern.


Ich habe in mein Speedsystem zwei Sprossen eingebaut, wie die meisten Wettkampfpiloten. Die erste Stufe Gasgeben bringt mich auf ca. 40 km/h und die 2.Stufe beschleunigt auf 49-50 Km/h. Das hört sich nicht so super schnell an, ABER ich fliege 49 km/h auch wenn´s mit 2-3 m/s rauf und danach mit 3-4 m/s runter geht. Der Cirrus ist echt Vollgasfest. Man kann diese Geschwindigkeiten auch in bockigen Verhältnissen erfliegen. Das ist zwar sehr, sehr anstrengend und verlangt ein hohes Mass an Konzentration und Reaktionsbereitschaft aber schnelles fliegen bei Turbulenzen, ohne Zerstörer, bringt im Wettkampf echte Vorteile. Ich bin bei einem Durchgang auf der German Open in Greifenburg richtig erschrocken, nachdem ich zwei meiner Kollegen im 6 km langen Endanflug satte 1 Minute 30 sek. nur durch sauberes Vollgasfliegen abnehmen konnte.

Sicherlich hat der Cirrus einige Leistungsnachteile gegenüber den Neuen Wettkampfgeräten aber dafür, das diese Konstruktion schon 2 Jahre alt ist, kann man dennoch, zumindestens National, ganz gut mithalten. Ich glaube, mit Swing habe ich eine gute Marke gefunden und werde auch in Zukunft bei dieser Firma bleiben. Besonders gut gefällt es mir, dass die Konstrukteure immer an etwas neuem arbeiten. Swing ruht sich nicht auf irgend welchen Erfolgen aus, sonder bringt bei den Seriengeräten alle 2 Jahre eine neue Konstruktion raus.


Stand: 18.09.99

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