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Groundhandling - mit Sicherheit und Spaß

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Groundhandling – mit Sicherheit und Spaß

Samstag morgen, 5.00 Uhr. Die Nacht war viel zu kurz. Ein hastiger Morgenkaffee bleibt mir denn heute ruft die Rhön. Auf der Wasserkuppe veranstaltet der DHV ein Groundhandling Seminar, Leiter wird “Parafather himself” Mike Küng sein…

Unsere Gruppe ist das zweite und letzte Team, das die Möglichkeiten eines solchen Seminares im Vorfeld aufzeigen soll. Doch dazu später mehr.
Die Anfahrt gestaltet sich ob der morgendlichen Frühe unspektakulär, die Rhön allerdings belohnt mich vorab mit Postkarteneindrücken. Schon fast kitschig wie die Sonne ihre noch schwachen Strahlen in die wabernden Nebelbänke schiebt und mir einen wunderschönen Tag verheisst.

Treffpunkt ist das Lokal Peterchen’s Mondfahrt, direkt oben auf der Kuppe. Langsam trudeln die anderen Teilnehmer ein, auch denen war die Nacht zu kurz :-) Mike sitzt mit seiner Freundin bereits beim Frühstück und rasch werden die Einzeltische zusammengeschoben, die ersten Fachsimpeleien beginnen.

Gegen 9.00 ist die Teilnehmerschar komplett, wir sind gut 20 Piloten, die quer aus Deutschland angereist sind. Es folgt ein Briefing in welchem Mike uns den Tagesablauf erläutert und eindeutig die Praxis und den Spaß in den Vordergrund stellt.

Da wir zunächst nur schwachen Wind (10-15 km/h) haben, wird erstmal an beiden A-Gurten rückwärts aufgezogen und der Schirm mittels Gewichtsverlagerung (hier Drehung des Beckens) ausgesteuert. Bereits hier ist erkennbar wie stark die Kappe auf diese doch im Vergleich zu ihrer Grösse recht winzigen Änderungen im Bereich der Gurtschlösser reagiert. Nun halten wir den Schirm etwa 1m über Grund und sollen ihn mit den A- und D-Leinen ausbalancieren. Den meisten gelingt dies sofort, die jenigen, die normalerweise beide A-Gurte mit einer Hand aufziehen (wie ich) tun sich da etwas schwerer… Doch es stellt sich ein – das Gefühl für jeden einzelnen Gurt und die Möglichkeit durch körperbetontes Arbeiten viel Kraft einzusparen – denn wir sollten sie noch brauchen…

Schritt 2, das Aufziehen und Spielen im Wind. Auch hier zeigt sich der hohe Könnenstand des Teilnehmerfeldes. Mike würzt unser Briefing stets mit ein paar Showeinlagen, die nie den Eindruck von Überheblichkeit vermitteln sondern einfach Ausdruck seiner Verspieltheit sind. Seine Freundin Ines bestätigt das: “…er wacht morgens schon mit dem Gedanken an Schirmspielereien auf…” So legt er diesmal Vor- und Rückwärts-Salti ein und kurz danach sehe ich auch die ersten Teilnehmer, die einen Salto schlagen.
Rechts von mir kommt einer nicht ganz herum und schwebt mit seiner Nase 10 cm über dem saftigen Wasserkuppe-Gras als suche er 4-blättriges Klee…
Kann ich besser, schiesst es in mir hoch und tatsächlich – nur einen Moment später hab ich ihn – meinen Salto… Dank Protektor, laminarem Wind und weicher Wiese wird man doch wieder daran erinnert was Spielen heisst und wieviel Spaß das macht.
Der Wind hat nun etwa die 20er Marke erreicht und wir trainieren das Steuern mittels C- und D-Leinen sowie daß kompromisslose herunterziehen der Kappe mit eben diesen Gurten. Nun folgt das korrigieren von Kappenstörungen wie seitliche Klapper, Frontstall, das Anlegen der Ohren, ein B-Stall… Ja, richtig. Alles Übungen, die am Boden “erflogen” werden können und Mike ist überzeugt: “Wer das am Boden beherrscht hat auch in der Luft keine Probleme damit” ich gebe ihm recht.


Grundlagen des Groundhandling

Inzwischen merken wir bereits, daß dieser MadMike ein wahres Energiebündel ist (Energizer oder Duracell als Sponsor wäre noch denkbar) denn ich, als Mittelmaß-Jogger gerate an meine Grenzen und muß mir, weil dadurch auch die Konzentration nachläßt, die eine oder andere kleine Pause genehmigen. Mike zum Thema Ausdauertraining: “…bevor ich mir beim Joggen die Beine kaputtmache, gehe ich lieber mit meinem Schirm spielen…” Das werde ich in Zukunft auch…

Am späten Nachmittag dann ist der Wind so stark (er reicht bis über 35 km/h – erkennbar an den rückwärts fliegenden und landenen Piloten) daß wir das erlernt natürlich gleich testen möchten. Ich ziehe ein einziges Mal auf und bereue es sofort. Nach etwa 50 m Kanickelrennen habe ich meine Kappe soweit unter Kontrolle, daß wild flatternd und fauchend auf der Stelle halten kann während Mike im vorderen Bereich vor begeistertem und applaudierendem Publikum im Wind spielt. Na ja, auch er hat mal klein angefangen…

Das abendliche Barbeque habe ich nicht mehr erlebt, ich bin um 20 vor Acht eingeschlafen und erst am nächten morgen um 7.30 wieder wachgeworden. (Anm.: Heute weiß ich, warum ich derart fertig war, ich hatte bereits dort eine Magen-Darm Infektion und toppte diese dann mit einer zusätzlichen Lungenentzündung, die mich nach 300 km Fahrt am Sonntag abend noch für über 1 Woche ins Krankenhaus brachte. Hat sich aber gelohnt ;-) ) Diese Zeilen stammen somit aus dem EVK in Hamm, nachts geschrieben um dem Schnarchen meines mit 4,7 Promille eingelieferten russischen Bettnachbarn zu entfliehen.)

Zum morgendlichen Briefing im “Peterchen’s Mondfahrt” ist heute als Vertreter des DHV Karl Slezak hinzugekommen, der uns das Anliegen des Verbandes, die erworbenen Kenntnisse weiterzuvermitteln, ans Herz legt und dank reibungslosen Planung ein durchweg positives Feedback erhält. Den einzigen Kritikpunkt nimmt er uns rhetorisch geschickt sofort aus dem Munde und versucht zu klären, warum die Teilnehmerzahl wächst wie ein Hefepilz… Anfangs noch knapp 20, zählten wir gegen Mittag bereits über 30 Teilnehmer. Wirklich gelitten hat darunter allerdings niemand. Es zeigt jedoch wie gerne eine solche Schulungsmöglichkeit angenommen wird und sollte dem DHV ein Signal sein.

Bei handelbarem Wind verfeinern wir nach dem Briefing das Erlernte und feilen an der Technik, schön zu erkennen sind die Fortschritte der Teilnehmer im Vergleich zu gestern. Die ersten hohen “Jumps” sind realisierbar. Um 15.00 Uhr dann “fällt der Hammer”.
Die meisten von uns sind ohnehin schon viel früher “platt”… Es folgt ein letztes Treffen in den Räumen der Flugschule Wasserkuppe (deren Existenz man während des Seminares nicht oder nur am Rande bemerkte – das fiel positiv auf) und die obligatorische Frage, was man besser machen könnte. Es hat alles gepasst: Petrus war uns gnädig, Mike war hervorragend, Ines hat sicher super Bilder und Videos aufgezeichnet, die Truppe war ok und gelernt haben wir eine Menge. Vor allem, daß der Spaßfaktor nicht zu kurz kommen darf. Unter Mikes Anleitung hatte ich das erste mal das Gefühl einen echten Funsport zu betreiben. Genauso werde ich mein Hobby auch in Zukunft bezeichnen. Ich werde noch hart an mir arbeiten müssen um auch nur annähernd Mikes Niveau zu erreichen. Doch mit soviel Spaß ist der Weg das Ziel!

Sinn und Zweck dieses Seminares:
Für den einzelnen Teilnehmer zum Multiplikator zu werden, der das Erlernte an die Vereinsmitglieder weitergeben kann.
Für den DHV sicherlich über das (positive) Feedback der Absolventen ein Impuls solche Trainings öfter anzubieten.
Daß reges Interesse herrschte, zeigte mir die Anfrage zweier Flieger am 2. Tag, sie wollten mich bereits für eine Schulung gewinnen…

Weiter so, DHV, das war eine gelungene Aktion und Dank an Mike für seine Geduld und den Spaß den er uns (wieder) gebracht hat!


Euer Kay

Die Links zum Thema:

Weiterführende Artikel


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