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Höhenvernichtendes Pendeln - aktives Fliegen

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Höhenvernichtendes Pendeln – aktives Fliegen

Heute begeben wir uns in den unheimlichen und weiten Dschungel des aktiven Fliegens.


Der eine oder andere hat das bestimmt schon mal gehört, wenn man so am Startplatz steht und den schon fliegenden Kollegen zuschaut. Einer der Piloten bekommt einen Klapper oder nur einen Klapperle und irgendein Zeitgenosse kommentiert das mit: “Der soll halt aktiv fliegen!!”. Ich persönlich mache mir dann den Spass und frage, was er den unter aktivem Fliegen versteht. Meistens muss ich dann feststellen, dass unser Kollege nur teilweise oder gar nicht erklären kann, was damit gemeint ist. Das aktive Fliegen besteht aus mehreren Figuren oder Flugzuständen und kann leider nicht pauschal abgehandelt werden. Im Grunde beschreibt das aktive Fliegen die richtige und angepasste Pilotenreaktion auf ein Vorschiessen oder hinten Hängenbleiben des Schirmes (Pendeln), auf ein einseitiges Vorschiessen oder hinten Hängenbleiben (gieren) und auf einen einseitigen Entlaster (Vorzeichen eines Einklapper). Weil das aktive Fliegen eben so vielseitig ist beschränke ich mich in diesem Artikel einfach auf das Vermeiden von höhenvernichtenden Pendlern!


Jeder, der Gleitschirm fliegt, kennt das: Wenn man unterwegs ist, dann pendelt man immer wieder mal vor und zurück. Die kleinen Pendler interessieren uns nicht! Bei kleinen Pendlern ist es besser, diese schlichtweg zu ignorieren und in dem momentanen Flugzustand zu verharren in dem wir uns sowieso gerade befinden. Das heist im Klartext, wenn wir Thermik suchen oder oben bleiben wollen, dann fliegen wir im Bereich des geringsten Sinkens, also mit ca 10-20% Bremse. Wenn wir gleiten, dann fliegen wir im Bereich des besten Gleitens also Hände ganz oben bei 0% Bremse (bei den Hochleistern sogar noch ein klein wenig beschleunigt). Wenn wir kleine Pendler haben, dann verändern wir am Bremsleineneinsatz gar nichts, sondern lassen den Schirm einfach machen. Das wir bei kleinen Pendlern aktiv eingreifen ist unsinnig, zu aufwendig und geht meistens in die Hose. Man schaukelt seinen Schirm eher noch mehr auf anstatt ihn ruhig zu stellen. Also bei kleinen Pendlern weden wir in Zukunft aktiv nichts machen!!! Auch das ist aktives Fliegen!!

Den Schirm in bestimmten Situationen einfach machen lassen und die Hände dort behalten wo sie sich gerade befinden. Das ist sehr schwierig. Sportpsychologen haben festgestellt, dass die instinktive Reakion bei Gefahr, das “sich zusammenziehen” ist. Die Menschen versuchen eine Kugel zu bilden, um der Gefahr eine möglichst kleine Angriffsfläche zu bieten. Das hat beim Gleitschimfliegen ganz schön fatale Auswirkungen!!! Wenn ein Pilot auf Thermik stösst und der Schirm geht nach hinten weg, dann darf der Gleitschirmflieger nicht sofort bremsen!! Wenn es unser Pilot mit der Angst zu tun bekommt, dann versucht er sich zusammen zu kugeln. Der Schirm geht weiter nach hinten. Nun kommt der Punkt an dem der Pilot das Gefühl hat, nach hinten zu fallen. Ungefähr so, als würde er auf einem Stuhl sitzend rückwärts umkippen! Die nächste Reaktion von unserem Flieger ist, dass er versucht diesen Sturz nach hinten mit den Händen abzufangen und die Hände zum abstützen nach unten bringt. Das ist ganz schön doof! Einerseits fühlt man sich durch den ansteigenden Bremsdruck bestätigt, dass man diesem “hinten herunterfallen” erfolgreich entgegengewirkt hat, andererseits wird jetzt der Schirm entweder stallen oder ganz arg mächtig noch vorne schiessen!!!

Um einem höhenvernichtenden Pendler erfogreich zu begegen muss man zwischen zwei Arten von Pendlern unterscheiden. 1. Der Schirm bleibt erst hinten hängen, schiesst dann vor und taucht dabei ab. Dann kommt der Pilot wieder unter den Schirm und das System Schirm Pilot wird nach 2-3 kleineren Pendlern wieder in die Normalfluglage zurückkehren! 2. Der Schirm schiesst nach vorne, der Pilot wird hinterhergezogen und kommt nach einem Pendler wieder unter den Schirm! Die richtige Reaktion auf beide Pendler ist die selbe, nur muss man bei der zweiten Art des Pendelns wesentlich schneller, ja sogar blitzschnell reagieren!!!

Um diesen höhenvernichtenden Pendler vorzubeugen müssen wir versuchen, dieses Abtauchen der Kappe zu verhindern. Das geht folgendermassen: Wenn der Schirm nach hinten wegkippt, dann tun wir die Hände aktiv nach oben, damit der Schirm baldmöglichst wieder nach vorne kommen kann, also über den Piloten. (Dahin, wo er eigentlich auch hingehört. Direkt über den Piloten!) Wenn unser Schirm sich nun dazu bequemt endlich wieder über den Piloten zu kommen, dann macht unsere Kappe das mit einer solchen Begeisterung und einem solchen Elan, dass der Schirm über sein Ziel hinausschiesst und schlichtweg vor den Piloten kommt. Dem müssen wir als Pilot wehement entgegentreten und dieses Vorschiessen schon im Ansatz verhindern. Das man dabei den richtigen Moment erwischt ist sehr, sehr wichtig!!!!! Man darf den Schirm erst “abwürgen”, wenn er anfängt nach vorne zu schiessen!!! Nicht früher aber auch nicht später. Der Pilot muss aber dem Schirm die Gelegenheit bieten, trotzdem leicht nach vorne zu kommen, damit das Fluggerät wieder anfahren kann und somit sehr schnell in die Normalfluglage kommt. Um das ganze auf einen schnellen Nenner zu bringen gilt folgender Merksatz:

Wenn der Schirm hinten hängt, Arme hoch!!!
Wenn der Schirm anfängt nach vorne zu schiessen, bremsen!!
Ca. 60-80% Bremse , in besonders heftigen Fällen sogar kurzzeitig 100-120%!!
Dann den Schirm wieder gefühlvoll anfahren!!! ( Die Bremsen, gleichmässig und gefühlvoll wieder freigeben! Ja nicht schlagartig!!! Aber auch nicht zu langsam!!!)
Ja, ja, der Appel will mal wieder eine ganze Menge von Euch, ich weiss. Aber keine Sorge, wir bekommen das schon hin!!!

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