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Kenia Tagebuch 2007 - Gleitschirmfliegen und Paragliding

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Kenia Tagebuch 2007

Keniatagebuch 2007 (oder: Wir sind wieder hier)

Freitag, 19.01.07


Schon die Anreise zur diesjährigen Keniatour sollte sich als äußerst abenteuerlich erweisen. Markus sollte erfahren, dass der Sturm „Kyrill“ mehr Einfluß haben sollte, als uns lieb war. Viele umgestürzte Bäume machten die „Ausreise“ aus Winterberg fast unmöglich. Ziemlich verspätet ging’s dann aber doch von Brüssel aus los. Auch hier machte Kyrill den Start des Fliegers zu einem „besonderen“ Erlebnis.


Genauso war dann in Nairobi die Landebahn offenbar so kurz, dass die notwendige (fast) Vollbremsung uns mächtig in die Gurte drückte.

Hier erwartete uns eine lange Billiard-Nacht, um die Zeit bis zum Abflug vom kleinen „Wilson“-Flughafen in Nairobi um 06:50h zu überbrücken. Mit den 30kg/Person waren sie hier völlig überfordert. Erst, nachdem Markus die Abfertigung der nachfolgenden Passagiere blockierte, lenkte man ein und es wurde eine annehmbare Lösung gefunden. Der interessante Flug in dem kleinen Flieger wurde dann von den meisten verschlafen. Nach (für einige) ca 50 Stunden fast ohne Schlaf erreichten wir dann zwar übermüdet, aber wie immer überwältigt von dem einzigartigen Ort am 20.01.07 unser Ziel: das Kerio View Hotel am Ableger des Rift-Valleys, dem Kerio Valley.

Samstag, 20.01.07

Müde zum Umfallen nutzen die einen den Nachmittag für einige Stunden Schlaf, die anderen aber, wie Markus, Klaus, Hermann und Britta die Gelegenheit für einen Nachmittags- bzw. Frühabend Flug. Hier ist’s einfach zu verlockend. Allerdings soff Markus gleich am ersten Tag so richtig ab. Willi als Fahrer mit Bernd und Olaf machten sich auf die >2stündige Abholtour zur Straße nach Todd bis weit runter ins Tal, wo es allerdings wirklich schön warm warJ (zumindest schwitzte Markus eindrucksvoll, da er nach eigenen Angaben in <1h mehr als 10km Fußmarsch zurück gelegt hatte). Eine Vorstellung der aufgrund der vorhergehenden starken Regenfälle denkwürdigen Straßenverhältnisse (wenn man sie überhaupt so nennen kann) liefert beiliegendes Bild. Zur näheren Beschreibung des abschließenden „Tusker-Abends“ kommen wir zu einem späteren Zeitpunkt (es wiederholt sich öfters) noch mal zurück.

Sonntag, 21.01.07

Der erste richtige Flugtag. Nach dem für hier typisch leckeren Frühstück finden wir uns gegen 9h am Startplatz ein, wo einer nach dem anderen in den Kenianischen Morgenhimmel abhebt. Den längsten Flug genießt Bernd, der als Erster gestartet nach 2 ½h als Vorletzter wieder landet. Britta erkundet einen neuen Landeplatz in einem Garten hinterm Hotel. Besonders bemerkenswert sind die Tandemflüge, die Markus nahezu im Marathon mit Ingeborg, Rudi (Kenia-Kenner kennen ihn) und dem diesbezüglichen Neuling Hanne absolviert. Diese zeichnet sich durch besonders hohe Steilspiralenfestigkeit aus, die vorher keiner von ihr erwartet hätte. Das breite Grinsen konnte nur durch ihre Müdigkeit am Abend abgestellt werden. Es ist zu befürchten, dass der Platz im Tandem demnächst hart umkämpft sein wirdJ. Aber der Gleitschirmsport hat heute wieder 3 neue Fans gefunden. Müde und satt endet der Abend dann nach dem gewohnt guten Essen und anschließenden gemütlichen Beisammensein an Jean-Pauls Bar.

Montag, 22.01.07

In der Nacht zum Montag frischt der Wind wider Erwarten ziemlich auf. Trotz frühem Frühstück um 07:15h ist vom Start am Hotel abzuraten. Olaf macht sich mit Hanne und Ingeborg auf den Weg nach Iten und der Rest der Gang fährt zum Nord- (Hermann-Gedenk-) Startplatz (s. auch Keniatagebuch 2006). Nach gewohntem Zögern an einem nicht so oft benutzten Startplatz hebt  einer nach dem anderen ab. Britta zeigt  aufgrund von Funkproblemen ihr Talent zur Zwischenlandung, während die meisten sich von dort aus auf den Weg zum Hotel machen. Hermann zieht es aber vor, sich im Tal die Straße nach Tot mal aus der Nähe anzusehen, um dort aber sicher wie auf der Autobahn zu landen. Das bedeutet für Willi wieder 2,5h Autofahrt. Bis zum Hotel kommen nur Markus und Britta, im Starkwindband wohl nicht die beste Entscheidung, denn beide müssen beschleunigt toplanden, was beide aus den Schuhen haut. Die sichere Landung der anderen unterm Hotel ist sicherlich die bessere Entscheidung. Damit sollte der fliegerische Tag aber noch nicht beendet sein.
Am späten Nachmittag flaut der Wind am Hotel doch noch deutlich ab und Fliegen ist wieder für alle möglich. Außer Klaus und Thomas sind schnell alle in der Luft und genießen den abendlichen weichen dynamisch/thermischen Hangaufwind. Richtig interessant werden dann die abschließenden Landungen. Vorweggenommen: alle landen am Startplatz. Olaf zieht es aber vor, die Kurve in den Endanflug abzubrechen, nicht in die Bäume zu fliegen und entgegengesetzt mit dem Wind hinter dem Startplatz „speed“ zu landen. Daraus wird ein bemerkenswerter Sprint. Bernd hingegen trifft nicht wirklich die Mitte des Startplatzes, sondern landet daneben und legt seinen Schirm im Stacheldraht ab. Allerdings bleiben Pilot und Gerät unversehrt. Für Gesprächsstoff am Abend ist also wieder gesorgt und ein fliegerisch ereignis- und erfolgreicher Tag geht zuende.

Dienstag, 23.01.07

Diesmal bringt die Nacht die gewünschte Beruhigung des Windes. Ab 9h starten wieder alle bei idealen Bedingungen. Dennoch braucht es Zeit, bis alle oben sind, was für die zuerst Gestarteten manches Kratzen an der Kante bedeutet. Als es dann soweit ist, machen wir uns auf den Weg zum großen Wasserfall. Insider wissen, eine „one Way“ Strecke von ca. 12km. Die hier entstandenen Photos lassen erahnen, dass es für viele ein absoluter Genuß ist, einen ihrer ersten Streckenflüge in angenehmer Gesellschaft zu absolvieren; ein rundum gelungenes Streckenflugerlebnis, da keiner abgesoffen ist. Klaus hingegen reicht die 12km nicht. Er dehnt seinen Flug nach Süden aus bis fast zur Miene, kommt mit beeindruckender Höhe wieder zurück, versucht es dann noch nach Norden, wo er dann aber kapitulieren muss. Alles in allem aber mit 4,5h sein bisher längster Flug und weitester Flug.
Außer einiger Tandemflüge durch Markus mit z.B. Ingeborg ist der Nachmittag nicht mehr von großer Flugaktivität geprägt. Trotzdem, die Flugausbeute für diesen Tag kann sich durchaus sehen lassen.

Mittwoch, 24.01.07

Der Mittwoch steht im Zeichen des Lake Baringo. Außer Hermann, Klaus, Markus und Olaf sind alle mit Jean Paul unterwegs zu diesem einzigartigen Erlebnis. Nicht nur die Bootsfahrt zwischen Nilpferden und Krokodilen, sondern auch der Besuch einer „Insel-Kneipe“ und das Zusammentreffen mit den dort lebenden Ureinwohnern (u.a. auch Massai) machen den Tag unvergesslich. Schon beängstigend zu sehen, mit welchen abenteuerlichen Konstruktionen die dortigen Fischer ihren Lebensunterhalt verdienen. Unterwegs von 7h morgens bis 20h abends ein langer, heißer, aber rundum gelungener Ausflug.

Donnerstag, 25.01.07

Flieger, grüß mir die Sonne – das könnte das Motto des heutigen Vormittages sein. Wieder gegen 9h starten alle und nach anfänglichem Kratzen geht’s nach vorn. Ein schönes Bild, anzusehen, wie einer nach dem anderen zur auf ca. 2850m hochliegenden Wolkenbasis aufsteigt. Außer Klaus; der zieht es vor schnell unten zu landen, zu Fuß mit Gepäck die Wand wieder zu erklimmen und anschließend seine gewohnte Startplatzpflege (bestehend aus Harken, Hacken und Abbrennen) zu betreiben (man braucht ja Platz zum Starten ;-) . Für die Fliegenden geht’s dann nur noch hoch, weshalb nach wirklich schönen Flügen nach und nach unten wieder gelandet wird. Wieder ein Hinweis für Kenia-Kenner: Josef fliegt mit Markus Tandem. Nach der Landung, ebenfalls unten, zeigt sich dass die 2 Steilspiralen nicht wirklich Josefs Wohlbefinden gesteigert haben. Zwar fand er’s gut, aber die Wirkung war ihm anschließend deutlich anzusehen.
Auch der Nachmittag ist wieder durch schöne Flüge gekennzeichnet. Jedoch beendet der herannahende Regen das Treiben und es bleibt zu sagen: von diesen Tagen wollen wir mehr….

Freitag, 26.01.07

Der Wunsch vom Vortag geht zunächst nicht in Erfüllung. Relativ starke Windverhältnisse lassen den Tag geeignet erscheinen, den für die einen vom Vorjahr bekannten, für die anderen noch nicht dort Gewesenen neuen Abstieg am kleinen Wasserfall zu wagen. Auch der gerade erst eingetroffene Toni ist mit dabei. Gestartet entlang der Kante zeigt sich nach Erreichen des kleinen Flusses bald, dass dieser aufgrund des starken Regens der vergangenen Wochen sehr viel Wasser führt, ein aus allen Perspektiven wirklich schöner Anblick. Der Weg führt uns dann zurück über Kessup bis zum unteren Landeplatz und von dort in der Wand hinauf zurück bis zum Startplatz neben dem „KV“.          
Der Wind hat zum Nachmittag deutlich nachgelassen. So verlockend das auch ist, die Anstrengung des Vormittages hat faul gemacht. Trotz wirklich guter Bedingungen widersteht kaum einer der Verlockung, sich bei einem gemütlichen „Tusker baridi sana“ auf’s Abendessen zu freuen. Der ursprünglich für den Abend angedachte Discobesuch in Eldoret findet aufgrund stark um sich greifender Müdigkeit nicht einmal mehr Erwähnung – egal – auch ein Tag ohne Fliegen ist in Afrika kein verlorener Tag.

Samstag, 27.01.07

Der Wind ist zwar relativ stark, aber die Startbedingungen sind ok, so dass den Menschen aus der Umgebung, für die das „Kerio-View-Hotel“ am Wochenende ein beliebtes Ausflugsziel ist, Einiges geboten wird. Ein jeder von uns wird immer wieder auf unseren schönen Sport angesprochen und die Schar der Neugierigen am Startplatz wächst und wächst…
Zum Nachmittag flaut der Wind etwas ab, was der fliegerischen Aktivität weiter zuträglich ist. Auch Olaf schafft noch immer unter dem Eindruck seiner Landung am Montag im 4. Anlauf unter Markus Anleitung seine erste Toplandung am Startplatz, eingebettet in eine Unzahl herumlaufender und –stehender Kinder (auch aus der Luft ein interessanter Anblick). Dieter, der am Morgen zusammen mit Tom angekommen ist, macht seinen Queranflug gleich zum Endanflug, als wenn er den Pfad zum Hotel neu ebnen will, spektakulär, aber letztendlich ohne Probleme.
Am Abend wird uns dann etwas ganz Besonderes geboten. Jean-Paul hat im Rahmen der Lake-Baringo-Tour eine 5köpfige Massei-Gruppe engagiert. Erstaunlich zu sehen, wie sie in ihren bunten Original-Kostümen beim Tanz aus dem Stand bis unter die Decke springen, wo sich einer von ihnen sogar den Kopf anstößt. Eine Art Harfe, gebaut aus einem leeren Blechkanister und Holzstreben sorgt für die musikalische Untermalung. Einfach toll, welche Musik man damit machen kann.

Sonntag, 28.01.07

Während unsere weibliche Abordnung die Kirche in Iten besucht und die Atmosphäre des afrikanischen Kirchengesanges genießt, scheinen die Bedingungen am Startplatz optimal zu sein. Erst, nachdem die ersten Starts gar nicht so optimal aussehen, probiert es Markus selbst. Auch von ihm sind wir normalerweise Besseres gewohnt. Eine deutliche Südkomponente scheint verantwortlich. Nichts desto trotz, als die Piloten, die fliegen wollen in der Luft sind, kommt es spontan zur Wiederholung unseres „Sonntagsausfluges“ von 2006 (s. dort) entlang der Kante vorbei am kleinen Wasserfall, über die große Stromleitung bis hin zum großen Wasserfall und zurück, eine schöne morgendliche Tour, die einerseits auf dem Landeplatz unterhalb des Hotels, andererseits auch wieder direkt am Hotel endet.
Als die Trägheit des Nachmittags weicht, fliegen nur noch Markus, Klaus und Olaf, die dann aber aufgrund der aufziehenden Abschattung die sichere Toplandung am Startplatz vorziehen, bevor der Wind wie erwartet einschläft und ein Absaufen unausweichlich gemacht hätte. Bemerkenswert ist an dieser Stelle die Geräuschkulisse am Startplatz, hervorgerufen durch mehr als 200 Menschen, zumeist Kinder konnte man zeitweise sein eigenes Wort nicht verstehen. Das Abendprogramm wird wieder von den Massai des Lake Baringo gestaltet. (Ich kann davon nicht genug bekommen => Anmerkung Tagebuchschreiber Olaf)

Montag, 29.01.07

Auch das gibt’s: zu wenig Wind! Allerdings nur unmittelbar nach dem Frühstück. Deshalb ist „Putz- und Flickstunde“ angesagt und wir fahren mit Willi nach Iten. Hier sind u.a. mal wieder kleinere Reparaturen an Packsack und Gurtzeug für sagenhaft kleines Geld zu bekommen. Da die Windverhältnisse sich aber schnell normalisiert haben zieht’s dann doch wieder alle zum Startplatz und ein Fliegertag bei besten Bedingungen nimmt seinen gewohnten Lauf. (Außer für Harald, der muß vorm 2. Startversuch erst seinen Schirm aus dem Stacheldraht befreien, wieder aber einmal ohne Schaden). Teilweise wird vor dem Hotel, teilweise (Klaus & Thomas) wieder auf Strecke bis weit in den Süden geflogen.
Die gewohnte Mittagsträgheit leitet dann über in den Nachmittag. Als wir dann wieder fliegen, wiederholt sich die Abschattung des Vortages. Folge: einer nach dem anderen säuft ab. Weitere Folge: die bisher interessanteste Fahrt mit Jean-Pauls Pajero – 7 abgesoffene Piloten incl Gepäck + Fahrer.
An dieser Stelle mal eine Preisfrage: Was ist das für ein Tier??? Antwort: ein Rock-Hyrax. Nächste Frage: Wer ist von diesem Tier der nächste Verwandte??? Antwort: unglaublich aber wahr, der Elefant. Jemand drauf gekommen ;-) ?
Heute Abend ist Grillabend in einer der Außenhütten. Salat, Samosas, Geflügelkeulchen, Hähnchen, Rinderfiletsteak, Würstchen, Schweinesteak, Lamm, Hammel… all diese leckeren Dinge lassen wirklich jeden satt werden und keinen Wunsch offen. Das Ganze unter freiem Himmel, wo natürlich auch wieder die sich drehende Mondsichel intensiv beobachtet wird, der Erklärungsversuch von Joseph allerdings mal wieder von Keinem verstanden wird. Müde, satt und zufrieden schafft’s dann kaum einer bis nach 22h….

Dienstag, 30.01.07

Der Tag beginnt wie der Gestrige, kaum Wind, langes gutes Frühstück und keine Eile. Was soll man schreiben, wenn’s sich wiederholt? Aber so ruhig, wie er anfängt soll’s nicht weiter gehen. Nach und nach starten dann Klaus, Dieter, Toni und etwas später Hermann, Heidi und Olaf. Klaus & Toni gehen schnell Richtung Süden. Die zwischenzeitlichen zu ruhigen Phasen machen das oben bleiben gar nicht so einfach. Als erster säuft Dieter nach seinem guten Start nach 25 Minuten ab. Nach Heidis sicherer Landung unten folgt auch Olaf. Mit Markus Hilfe schaffen es Klaus und Toni knapp, doch noch oben zu landen. Nun zu Hermann: Ein schöner Flug, dann die Flaute und der Weg zur Landung am unteren Landeplatz. So wie Hermann schafft es kein anderer, Erwähnung im Tagebuch zu finden, denn im Endanflug reist ihm dann die Strömung ab. Die Landung „ohne Schirm“ aus mehr als 5m Höhe wird hier eindringlich nicht zur Nachahmung empfohlen. Aber Ende gut, alles gut, es tut zwar weh, aber außer einiger deftiger Prellungen bleibt es beim berühmten „blauen Auge“.
(zeigt Hermann nachher)
Zum Nachmittag frischt es nicht sonderlich auf. Die meisten bleiben aufgrund der daraus resultierenden Absaufgefahr lieber am Boden. Nur Markus und Klaus wagen den Start, was sich für beide richtig lohnen sollte, sowohl für die Flieger, als auch für die Dagebliebenen. „Die alte Drecksau“ (ein besonderer Name für nicht ziehende Wolken) oder „aus der Nummer komme nicht mehr raus“ (kurz vorm Absaufen und dann einem Mörderbart von 2200m), dass sind ausgesprochene Gedankengänge eines Piloten namens Markus, der nicht bemerkt, dass sein Funksignal übertragen wird. Allerdings erweißt sich der Flug als ein FAI-Dreieck der besonderen Güte – wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ähnlich ergeht es Klaus – nur leiser…
Wer kennt eigentlich Frida und Heiri??? Die Kids am Start- und Landeplatz haben bei Britta und Heidi echte Ausspracheprobleme.
Ein ganz besonders bemerkenswertes Ereignis bringt dann die fast völlige Windstille am Spätnachmittag mit sich. Joseph (Insider wissen: unser Freund, der kenianische Manager vom KV-Hotel und Ex-L-Schein-Schüler 2006 in Elpe), der gefragt ohne Zögern zustimmt, zum unteren Landeplatz zu fliegen sorgt für Aufsehen in Iten. Er legt einen Traumstart hin und landet nach dem Flug seines Lebens sicher unter Markus Anleitung 170m unterhalb des Hotels, sein erster „Höhenflug“. Das breite Grinsen wollte den Rest des Tages nicht mehr weichen. Hinzu kommt noch die erstaunte Reaktion der Menschen am Start- und Landeplatz, die es ja nur gewohnt sind, „Musungus“ (also Weiße) fliegen zu sehen.
Dem Flugzentrum Elpe besten Dank für die Bereitstellung des Berichtes und der schönen Bilder.
Mehr hier: www.flugzentrum-elpe.de

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