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Michael Potakowskyj erzählt: Paragleiten - Faszination des Fliegens

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Michael Potakowskyj erzählt: Paragleiten – Die Faszination des Fliegens

Paragleiten – Die Faszination des Fliegens

Mitte Juni diesen Jahres habe ich mir einen langgehegten Traum erfüllt. Ich habe im Stubaital bei der Flugschule Parafly mit der Ausbildung zum Sonderpilotenschein (SOPI) begonnen. Der SOPI ist für die Ausübung des Flugsportes Paragleiten erforderlich.


Unter Paragleiten – oft auch als Gleitschirmfliegen oder Paragliding bezeichnet – versteht man das Fliegen mit einem fallschirmähnlichen, steuerbaren Gleitschirm. Dieser Gleitschirm wird durch den Fahrtwind “aufgeblasen” und bildet dadurch ein Flügelprofil aus, das den nötigen Auftrieb erzeugt. Die Steuerung ist relativ einfach mittels zweier Bremsleinen (linke Bremse > Linkskurve, rechte Bremse > Rechtskurve, keine Bremse > rascher Flug, beide Bremsen > langsamer Flug).

In den Anfängen des Gleitschirmsports Mitte der 80er-Jahre wurden Gleitschirme vorwiegend von Bergsteigern als Abstiegshilfen verwendet. Die verwendeten Geräte waren weiterentwickelte Fallschirme mit eher bescheidenen Flugeigenschaften. Seither haben sich sowohl die Ausrüstung als auch die Ausbildung deutlich verbessert. Das Image des Risikosports hat sich jedoch teilweise bis heute erhalten, obwohl erwiesenermaßen das Verletzungsrisiko z.B. bei Fußball deutlich höher liegt.
Die Ausbildung gliedert sich in zwei Hauptteile (Einweisung und Ausbildung zum Sonderpilotenschein), die von Flugschulen oft noch in kleinere Ausbildungseinheiten aufgeteilt wird.
In der Einweisung lernt man Start, Landung, Richtungsänderung und Landeeinteilung sowie theoretische Kenntnisse über Gerätekunde, Aerodynamik, Flugpraxis, Geländekunde, Wetterkunde und Luftfahrtvorschriften. Nach dem Erlernen der ersten theoretischen Grundkenntnisse beginnt man bereits mit praktischen Übungen wie Gleitschirm auflegen, Leinen sortieren (insgesamt über 400 m!), Startcheck und macht schon bald die ersten “Hüpfer”, gefolgt von mehr oder weniger eleganten Landungen. Dieser Teil der Ausbildung ist auch der anstrengendste, da man mit der gesamten Ausrüstung immer wieder einen kleinen Hügel erklimmt – am Anfang weniger hoch und mit zunehmender Übung immer höher – um sich dann für einige Sekunden in die Luft zu erheben. Bereits beim ersten Mal, wenn man vom Schirm “getragen” wird – und sei es auch nur einen halben Meter über dem Boden – stellt sich im wahrsten Sinne des Wortes ein erhebendes Gefühl ein!
Die Anstrengungen am Übungshang lohnen sich allemal, da bereits in der Einweisung mindestens 5 Höhenflüge mit über 300 m Höhenunterschied vorgesehen sind. Dazu kommt es – je nach Wetter – schon am 3. bis 4. Tag der Ausbildung. Diese Flüge macht man in der Regel mit ständigem Funkkontakt mit dem/der FluglehrerIn.

Wer sich diesem ersten Höhenflugerlebnis ganz entspannt widmen möchte, hat die Möglichkeit zu einem Tandemflug. Dabei fliegt ein erfahrener und speziell für Tandemflüge ausgebildeter Pilot und man selbst ist “nur” Passagier und kann sich voll dem unglaublichen Fluggefühl hingeben. Mit etwas Glück darf man dabei den Gleitschirm auch einmal kurz selbst steuern. So ein Tandemflug ist übrigens eine ausgezeichnete Möglichkeit ohne jegliche Ausbildung trotzdem in den Genuß eines tollen Flugerlebnisses zu kommen, birgt aber die große Gefahr, vom Paragleitvirus infiziert zu werden, sollte also nur nach reiflicher Überlegung durchgeführt werden!
Auch wenn man – so wie ich letzten Sommer – vor dem ersten Alleinflug einen Tandemflug absolviert hat, ist es ein unvergessliches Erlebnis, wenn man mehrere hundert Meter über Grund einem Vogel gleich, praktisch geräuschlos über die Landschaft schwebt!
Mit zunehmender Ausbildungsdauer und Übung stellt sich dann ein immer größeres Gefühl der Sicherheit ein. Ich würde lügen, würde ich behaupten, dass mich beim ersten Alleinflug nicht ein gewisses Kribbeln in der Magengegend begleitet hat.
Übrigens: Sollte jemand nicht schwindelfrei sein, ist das kein Grund nicht Gleitschirmsport zu betreiben. Ich bin der lebende Beweis dafür und kenne auch andere Gleitschirmpiloten, die nicht schwindelfrei sind und trotzdem Spaß an diesem Sport haben.

Das Großartige am Gleitschirmsport ist auch, dass man bereits nach sehr kurzer Ausbildungsdauer – unter fachlicher Anleitung – tolle Flüge machen kann. Mir war es z.B. bereits am 5. Ausbildungstag möglich in der Thermik des Stubaitales am Elfer die Flugzeit (im Vergleich zum normalen Gleitflug vom Start- zum Landeplatz) zu verdoppeln und am 6. Tag gar eine Stunde lang in der Luft zu bleiben. Ein Erlebnis, von dem ich noch lange zehren werde!


Die Ausbildung zum Sonderpilotenschein umfasst weitere Höhenflüge, Techniken für einen raschen Abstieg (z.B. um bei Herannahen einer Schlechtwetterfront rasch landen zu können) und sicheren Flug, vertiefende theoretische Kenntnisse erweitert um Erste Hilfe und Flugmedizin sowie eine Alpeneinweisung. Zur Erlangung des Sonderpilotenscheines sind insgesamt 40 Höhenflüge sowie eine theoretische und eine praktische Prüfung vorgeschrieben. Mit dem SOPI darf man dann unter Einhaltung der luftfahrtgesetzlichen Bestimmungen (z.B. Einhaltung von Mindestflughöhen und Flugverbotszonen z.B. in der Nähe von Flugplätzen, etc.) überall – die Zustimmung der Grundstücksbesitzer von Start- und Landeplatz vorausgesetzt – dem Gleitschirmsport nachgehen. Voraussetzung ist natürlich ein geeigneter Berg sowie das passende Wetter (mit nicht zuviel Wind).

Die komplette Ausbildung (Einweisung + SOPI) kostet rund 20.000 ATS und dauert etwa 3 – 4 Wochen. Für die Ausbildung selbst braucht man keine Ausrüstung (bekommt man von der Flugschule zur Verfügung gestellt bzw. kann man leihen). Sollte man sich zum Kauf einer eigenen (neuen) Ausrüstung entscheiden, muß man mit etwa 45 – 50.000 ATS rechnen. Sollte jemand auf den Geschmack gekommen sein, stehe ich gerne mit weiteren Informationen (Literatur, Bilder von der Ausbildung sowie Unterlagen der Flugschule Parafly zum Weitergeben) zur Verfügung.

Michael Potakowskyj

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