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Nicken - Flugtechnik

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Nicken – Flugtechnik

Wie sieht diese Flugfigur aus?

Beim Nicken bewegt sich der Schirm um seine Querachse. Der Pilot registriert diese Bewegung optisch als ein Vor- und Zurückpendeln der Kappe. Die Flugbahn entspricht einer Wellenbewegung. Der Bewegungsspielraum der Kappe kann dabei mehrere Meter betragen.

Wo kommt diese Flugfigur in der Praxis vor?

Extreme Anstellwinkelveränderungen, wie sie mit dieser Flugfigur erflogen werden, können in stark turbulenter Luft auftreten. Beispiel: fliegt ein Pilot mit seinem Gleitschirm in einen starken Aufwind ein, vergrößert sich der Anstellwinkel der Kappe, der Schirm wandert nach hinten, während der massenträgere Pilot sich noch weiter vorwärts bewegt. Der umgekehrte Fall geschieht beim Verlassen eines Thermikbartes. Beim Verlassen der Steigzone und Einfliegen in den Abwindbereich bewegt sich die Kappe (u.U. schießt sie sogar) nach vorne, während der Pilot hinterher pendelt. In der Praxis wird man bestrebt sein, Nickbewegungen der Kappe zu dämpfen. Fliegt man in starkes Steigen ein, so wird der Schirm durch Lösen der Bremsen beschleunigt, um einer starken Anstellwinkelvergrößerung entgegenzuwirken. Beim Verlassen der Thermik wird die Vorwärtsbewegung der Kappe durch beidseitiges Anbremsen gedämpft und damit ein mögliches frontales oder seitliches Einklappen verhindert. Noch extremer wird sich diese Flugfigur in Rotoren und Windscherungen zeigen.

Wie wird diese Flugfigur erflogen?

Aus der Trimmgeschwindigkeit (volle Fahrt) wird der Schirm beidseitig mit zügigem Ziehen an den Bremsleinen deutlich angebremst (50 %Bremse oder mehr). Achtung! Keinesfalls die Bremsen über den Stallpunkt herunterziehen; akute Stallgefahr! In dieser Stellung werden die Bremsen ca. 1 Sek. gehalten. Der Schirm hat jetzt seine Fahrt verlangsamt und ist nach hinten gewandert. Jetzt werden die Bremsen schnell und vollständig wieder nach oben gelassen. Der Schirm nimmt nun zügig Fahrt auf, die Kappe bewegt sich nach vorne. Am Endpunkt der Vorwärtsbewegung erfolgt nun wieder das beidseitige Anbremsen usw. Sehr schnell wird man, den richtigen Rhythmus vorausgesetzt , in eine ausgeprägte Wellenbewegung kommen. Das Beschleunigen der Kappe und das Hinterherpendeln des Piloten ist für den Ungeübten recht eindrucksvoll. Das Erfliegen harmonischer Nickbewegungen und das bewußte Wahrnehmen der dabei auftretenden typischen Merkmale, wie der schnelle Wechsel der Fahrtgeräusche, schult den Piloten, gefühlvoller und kontrollierter zu fliegen.

Die Ausleitung dieser Flugfigur kann jederzeit durch Loslassen der Bremsen erfolgen. Durch den gezielten Einsatz des Beschleunigers in der “Nach-vorne-Phase” kann das Vorpendeln der Kappe deutlich verstärkt werden.

Mögliche Fehler

Zu schwacher Bremsimpuls Schirm nimmt zu wenig Fahrt auf
Zu langsames Lösen der Bremsen Schirm kann nicht richtig beschleunigen
Zu frühes Wieder Anbremsen, bzw. ungleich-


mäßiger Rhythmus der Steuerbewegung

Nickbewegungen werden gedämpft, Nicken sehr undeutlich

 

Mögliche Gefahren

Bremsen werden zu weit nach unten gezogen und zu lange gehalten Akute Stallgefahr, Schirm kann nach hinten kippen
Extremes Nicken Frontstall

 

Das Original und das dazugehörige Sicherheitstraining gibt es bei Fabian Schreiner
PTC Klewenalp

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