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Reiseoptimierte Sollfahrt im Wettkampffliegen

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Reiseoptimierte Sollfahrt im Wettkampffliegen

Beim Strecken und Wettkampffliegen ist das richtige “Gleiten”, oder eher gesagt, das “Gleiten mit der richtigen Geschwindigkeit” sehr, sehr wichtig. Die Reiseoptimierte Sollfahrt nach Mc Cready sagt im Grunde genommen aus, welche Geschwindigkeit man fliegen muss, wenn man ein bestimmtes Steigen im nächsten Bart erwartet.
In diesem Beitrag möchte ich nicht zu sehr ins Detail gehen, sonder eher nur auf ein paar wichtige Parameter aufmerksam machen. Für das richtige Gleiten gelten zwei Grundregeln:

1. Die einfach Sollfahrt: (wird auch “Mc Cready mit Nulleinstellung” genannt) Das bedeutet, das man mit dem Fluggerät immer möglichst hoch an sein Ziel ankommt.

2. Sollfahrt nach Mc Cready: Das bedeutet, das man immer die Optimale Geschwindigkeit fliegt um möglichst schnell voran zu kommen.

Der eine oder andere von uns hat das schon mal erlebt. Wir fliegen mit einem Kollegen von Thermikbart zu Thermikbart. Unser Kollege “fräst” wie ein gestörter zur Thermikquelle, steigt tiefer in den Bart ein und bevor wir da sind, ist der Pilot schon über uns und gleitet zur nächsten Thermikquelle. SUPER, denken wir uns und versuchen das auch mal. Also Vollgas zum nächsten Bart. Nun will es mit dem “Hochkommen” nicht so richtig klappen. Dieses mal steigt unser Gleitschirmkollge über uns in den Bart ein und lässt uns wieder mal stehen!?!?!

Fragen zur optimalen Sollfahrt

Was ist nun richtig? Welche Geschwindigkeit muss ich fliegen?? Diese Fragen kann man ganz einfach beantworten.

Wenn man dort wo man ankommt, ein Steigen  mit ca. 1 m/s oder darunter erwartet, dann versucht man möglichst hoch anzukommen!! Sprich, wenn wir im Geradeausflug vermindertes Sinken haben (ca. 0,6m/s) oder sogar leichtes Steigen, dann bremsen wir unser Gerät an und fliegen mit der Geschwindigkeit des geringsten Sinken. gleiches gilt für Rückenwind. Sobald uns der Wind unser Ziel entgegenschiebt kann man mit der Geschwindigkeit des geringsten Sinken fliegen. Wenn wir beim Gleiten erhöhtes Sinken haben dann geben wir etwas Gas. Bei einem abgelesenem Variowert von ca.2,5m/s Sinken, bei Trimmspeed, müsste man  theoretisch sogar Vollgas fliegen.

Wenn man im nächsten Bart ein Steigen von ca. 2,5m/s oder mehr erwartet, dann muss man möglichst schnell zu diesem Bart fliegen. Ab einem erwarteten Steigen von 2,5m/s “kann,/sollte” man Vollgas fliegen, völlig egal ob man leichtes Steigen, Sinken bzw. Rückenwind oder Gegenwind hat.   VOLLGAS.
! ! ! A B E R ! ! !
Dummerweise kann man diese Flugweise nicht 1 zu 1 in die Praxis umsetzten. Denn, wenn wir “drüben” ein Steigen von 2,5m/s oder mehr erwarten, dann können wir davon ausgehen, das es turbulent in der Luft ist und wir gar nicht Vollgas fliegen können, ohne das uns die Kiste durch einen Vollgaszerstörer ins “Gesicht klatscht”. Also gilt, wenn wir ein Steigen von 2,5m/s (bei 1-2er Geräten liegt der Wert bei ca. 3m/s  Steigen) oder mehr erwarten, dann müssen wir möglichst schnell da hin ohne einen Einklapper oder einen Totalzerstörer. Denn: ”Wer zerstört verliert!!!”
Zum besseren Verständnis habe ich 2 Animationen verfasst.

 



Die Steigwerte sind sehr schwach, ca.                   1  m/s Steigen


Die Steigwerte sind sehr gut.    ca.                        5 m/s Steigen

Der blaue Pilot muss niedriger in die Thermik einsteigen. Dadurch, dass die Thermik sehr stark ist und der blaue Pilot lange vor dem roten Piloten in der Thermik Höhe machen kann, übersteigt der blaue Pilot den langsameren Kollegen und hat somit den Vorteil auf seiner Seite. Blau gewinnt.

Damit das ganze auch rechnerisch “nachvollziehbar” ist, folgendes Beispiel.
Wir nehme mal eine Strecke von 1000 Meter. Unser langsame Pilot fliegt Trimmgeschwindigkeit 36 km/h bei 1,2m/s Gerätesinken. Das entspricht einer Gleitzahl von 8,4

Der kleine “Raser” fliegt 50 km/h bei 2,4m/s Gerätesinken. Das entspricht einer Gleitzahl von 5,8.
Unser langsame Pilot braucht für die 1000 Meter Gleitstrecke genau100 Sekunden und verliert dabei 120 Meter Höhe.
Unser Schnelle Pilot braucht für die 1000 Meter Gleitstrecke genau72 Sekunden und verliert dabei 173 Meter Höhe.
Das bedeutet, dass der schnelle Pilot zwar 28 Sekunden schneller in der Thermik aber auch 53 Meter niedriger als der langsame Pilot ankommt.  Diese 23 Sekunden muss nun der Schnelle Pilot nutzen um wieder auf die gleiche Höhe zu kommen in die der langsame Pilot einsteigen wird.  Sprich, wenn der Schnelle Pilot 53 Meter Höhe innerhalb von 28 Sekunden aufdrehen muss dann benötigt er ein Steigen von 1,89 m/s abgelesener Variowert. Diese Rechenbeispiel bescheint nur den Fall, welchen Steigwert der schnelle Pilot benötigt um im Thermikbart genau auf der selben Höhe zu sein, in die der langsame Pilot ankommt.  Wenn nun die Thermik stärker ist als die angegeben 1,89 m/s hat der schnellere Pilot die besseren Karten.


Kleines Beispiel zur Gleitstrecke

Wir haben einen Steigwert von 5m/s. Unser langsame Pilot fliegt wieder mal 36 km/h bei 1,2m/s Sinken. Der schneller Pilot fliegt 50 km/h bei 2,4m/s Gerätesinken.
Unser langsame Pilot braucht für die 1000 Meter Gleitstrecke genau100 Sekunden und verliert dabei 120 Meter an Höhe.
Unser Schnelle Pilot braucht für die 1000 Meter Gleitstrecke genau72 Sekunden und verliert dabei 173 Meter an Höhe.
Nun haben wir einen Steigwert von 5m/s. Da unser Schnelle Pilot 28 Sekunden vor dem langsamen Piloten im Bart ist, macht dieser Pilot 5m/s x 28 Sekunden = 140 Meter Höhe!!!! Bevor unser “Trödler” überhaupt erst mal ankommt.

Da unser schnelle Pilot ja 53 Meter Tiefe einsteigt als unser “Trödler”, ist der schnellere Pilot (nur) 87 Meter Über dem langsamen Piloten !!!!! Zeitlich gesehen sind das 17 Sekunden Vorsprung, die unser schnelle Pilot alleine durch dieses beschleunigte Gleiten gemacht hat. Na wenn das kein Vorteil ist, dann weiss ich auch nicht.

Merksatz für die Praxis:

Ab einem geschätztem Steigwert von 2,5 m/s Steigen (Variowert) versuchen wir so schnell als möglich in diesen Bart zu gelangen.(Praxiswerte)

Bei einem geschätztem Steigen von ca. 1m/s (Variowert) versuchen wir möglichst hoch an zu kommen.

Armin Appel

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