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Rhöner überreichen 1000 EUR Preisgeld

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Rhöner überreichen 1000 EUR Preisgeld

Im Rahmen der diesjährigen Rhön Open und der Jubiläums-Feier des RDG e.V. überreichte Flugschul-Leiter Andreas Schubert dem Gewinner Uli Dajek einen Scheck über 1000 EUR. Damit honorierte die Flugschule die hervorragende Leistung Ulis, der mit seinem Flug am 23.04. einen neuen innerdeutschen Streckenrekord aufgestellt hat. Gestartet war Uli auf dem Vereins-Gelände am Kreuzberg (bayerische Rhön), sicher landete er nach 6 Stunden, 38 Minuten und 184 km an der Autobahn-Abfahrt Aalen/Oberkochen. 


Hier der Flug-Bericht von Uli: 23.04.03, 11:30 Uhr, ich stehe aufgerödelt am Kreuzberg, etwa auf halber Höhe zum Startplatz. Östlich über dem Bergrücken Richtung Neustädter Haus steht eine kleine Wolke. Der Wind kommt mit ca. 10km/h von vorne (NO), in einzelnen Ablösungen bis 20km/h. Beim Hochlaufen sah es noch nicht so gut aus; schwachwindig aus Ost. Und beim Frühstücken um 8:00 Uhr war es so diesig, dass die Sonne es schwer hatte sich Durchblick zu verschaffen. Für heute waren noch einzelne Schauer in feucht-labiler aber zunehmend abtrocknenden Luftmassen angesagt. Morgen sollte es dann richtig sonnig/gut werden.

Meine Freundin (Ulli mit 2 L) wollte heute nicht mitfliegen, da sie stark erkältet ist. Also hatte ich meinen Soloschirm gepackt, sie am Landeplatz zum Sonnenbaden zurückgelassen und mich zu Fuß an den Aufstieg gemacht (ca 240m Höhendifferenz). Falls ich doch wegfliege solle sie warten bis ich sie auf dem Handy anrufe, hatte ich ihr noch geraten – gerechnet hatte ich zu dem Zeitpunkt maximal mit einem oder zwei kurzen Thermikflügen am Startberg. Von den Lokals war auch noch keiner zu sehen.

Jetzt, mit Wind von vorne und spürbaren Ablösungen sieht es schon viel besser aus. Ich benutze den Schirm bis zum Eingang der Waldschneise als Steighilfe und probiere sogleich die nächste Ablösung aus. Es reicht zumindest zum Höhe halten und für 2 Suchschleifen entlang der östlichen Waldkante bis ich dann wieder am Ausgangspunkt toplande. Der zweite Hüpfer führt mich entlang der westlichen Waldkante mit dem Ergebnis, dass ich den Schirm am Hang wieder etwas als Steighilfe benutzen muss. Beim dritten Versuch fliege ich wieder gen Osten konsequent über die Lichtungen Richtung Neustädter Haus mit mehr Steigen als Sinken. Über dem anschließenden Waldgelände geht nichts, aber über den Lichtungen kann ich allmählich Höhe machen. Irgendwo dort finde ich auch Steigen mit etwa 1m/sec, das mich mit Versatz (25-30kmh Wind in Gipfelhöhe) auf 1500m NN bringt.

Ein kleines Stück weiter über der SO-Flanke des Kreuzberges bringt mich dann eine fette Wolke bis an die Basis bei 2500m; 12:10 Uhr – wow, wer hätte das gedacht. Richtung SW stehen fette, graue Wolken, im Osten sind nur einzelne Wölkchen zu sehen. Also fliege ich schräg zum Wind Richtung Bad Kissingen und von dort immer entlang der Wolkenschatten der feuchteren Luftmassen. Über der Trimburg kann ich etwas Höhe tanken, die Parabolschüsseln bei Hammelburg lasse ich rechts liegen. So richtig hoch geht’s erstmal nicht, immer nur ein bisschen um nicht abzusaufen. Die Vororte von Würzburg schenken mir dann doch soviel Warmluft, dass ich mich direkt über die Stadt wagen kann (14:30 Uhr). Hier komme ich endlich wieder über 2000m NN. Jetzt geht’s richtig gut – nur ich kenne mich nicht mehr aus. Einen Flugplatz, den ich hinter Würzburg sichte, umfliege ich weiträumig Richtung W. Das war aber im Nachhinein nicht nötig – ich war über dem kontrollierten Luftraum.

15:52 Uhr; nach einem langen Gleitflug finde ich mich in einem Talabschnitt etwa 250m über Grund wieder –und keine Wolke in Reichweite. In einem Nullschieber drifte ich zum nächsten Ort und habe mir schon eine Landewiese am Ortsrand ausgesucht. Hier ist etwas mehr als nur ein Nullschieber. Zwei Vögel markieren mir dann auch das Steigzentrum und ich komme wieder auf 1500m NN. Zwei Ortschaften weiter gelingt es mir dann über einem Wäldchen wieder an die Basis zu gelangen, mit 2780m NN die Maximalhöhe des Tages. Hiermit komme ich in Sichtweite zu einer O-W verlaufenden Autobahn. Das muss die A6 sein. Und die Stadt dahinter dann Crailsheim– Mensch bin ich weit geflogen. Von Crailsheim komme ich bestimmt gut zurück.


17:00 Uhr; über Crailsheim geht es auf 2500m NN, also weiter. Danach ein langer Gleitflug und quasi ewiges rumkrebsen auf ca 600m über Grund. Hier in der Pampa möchte ich doch nicht landen. Endlich finde ich wieder einen richtigen Bart, der ab 1200m richtig schön und großflächig mit 5m/s nach oben zieht. Im O sehe ich jetzt wieder die A7 und einen Tunnel, in dem die Autobahn verschwindet, das kenne ich doch – Ellwangen!

17:50 Uhr; ich starte meinen letzten Gleitflug aus 2700m NN und fliege leicht schräg zum Wind Richtung Autobahn und Ellwangener Berge. Es sind nur noch Wolkenreste zu erkennen, die sich langsam auflösen. Östlich von Aalen erreiche ich das Hochplateau mit immer noch 1400m über Grund bzw.2000 m NN. Mir reichts, ich fliege jetzt quer zum Wind zur Autobahnabfahrt und ignoriere sogar einige Thermikblubber. Die letzten 400m spirale ich dann noch gemächlich ab um bei 25er Bodenwind sachte auf einer Wiese neben der Autobahnabfahrt um 18:18 Uhr zu landen. Zu allererst raffe ich den Schirm etwas zusammen. Dann rufe ich meinen Bruder an, der heute aus Bayern nach Hause (Fulda) fahren wollte. Ich erwische ihn auch gleich aber er ist schon in Fulda. Ich frage ihn zuerst ob er mich abholt – dann sage ich ihm wo!

Danke! Selbst nachdem ich noch bis zum Crailsheimer Kreuz entgegen trampen konnte, waren das auf der Straße noch 200km hin und 200km zurück. Um 22 Uhr bin ich wieder in Fulda. Am Nachmittag war meine Freundin, nachdem sie 3 Stunden gewartet hatte, dann doch zu meinen Eltern nach Fulda gefahren und hat sich große Sorgen gemacht. Ich musste ihr abends versprechen, es möglich zu machen beim fliegen ans Handy zu gehen. Allerdings wird das nicht mehr erforderlich sein, wenn sie das nächste mal wieder am Tandem mitfliegt.

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