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Sanfter Schlepp – mit Strom - Gleitschirmfliegen und Paragliding

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Sanfter Schlepp – mit Strom

Voraussichtlich findet nächstes Wochenende, wenn denn das Wetter passt, ein Windentestival mit allen am Markt befindlichen Winden beim Knut Jäger (Harzer GSS) im Harz auf dem Stapelburger Flugplatz statt. Auch die frisch zugelassene ELWISA wird dabei sein, so dass die Winde auch mal in Natura vom fliegenden Volk getestet werden kann.

Hier aber erst einmal die Beschreibung zur Winde :

Die ELWISA ist eine elektromotorisch angetriebene Doppeltrommelwinde für den Schleppstart von Gleitschirmen (auch: Paragleiter, Gleitsegel) und Hängegleitern (auch: Drachen, Deltas). Durch den Schleppstart können auch im Flachland in Verbindung mit Thermik längere Flüge mit diesen Geräten unternommen werden, die Piloten sind damit weitestgehend unabhängig von einem Start im Gebirge.

Die ELWISA besteht aus folgenden Komponenten:

  • Einem Grundrahmen aus Stahlprofilen zur Aufnahme der Antriebseinheit sowie der Seiltrommeln und Verlegeeinheiten.
  • Dem Elektroantrieb samt zugehörigen Getriebe mit 2 Ausgängen, auf denen je eine elektromagnetisch geschaltete Kupplung zur Steuerung des Kraftflusses auf die Seiltrommeln montiert ist.
  • Den 2 Seiltrommeln zur Aufnahme von bis zu 2000m Dyneema-Kunststoffschleppseil.
  • Je einer Seilverlegeeinheit pro Seiltrommel.

An jeder Verlegeeinheit befinden sich ausgehend von der Seiltrommel nacheinander eine Führungsdüse zur Verlegung des Seiles auf der Trommel, eine Kappvorrichtung, die dem Kappen des Schleppseiles in Notsituationen dient und sowohl elektromechanisch als auch rein mechanisch über einen Handhebel und einen Seilzug ausgelöst werden kann sowie eine Einzugdüse, die das Schleppseil aus jeder beim Schlepp vorkommenden Richtung aufnimmt.


Wahlweise kann hier je nach Kundenwunsch auch ein herkömmliches Azimutrollensystem montiert werden.

Wahlweise kann auch eine Verlegeeinheit mit Linearverlegung gewählt werden. Dann befindet sich im hinteren Teil der Verlegeeinheit eine Welle über die das Seil geführt wird.

Schließlich gibt es noch einen Schaltkasten, in dem die wesentlichen Komponenten der elektrischen und elektronische Einrichtungen Schutz vor Feuchtigkeit finden, und damit über ein demontierbares Kabel verbunden, ein Bedienpanel in einer geschlossenen Box,in der die wesentlichen Steuerelemente der Winde vereint sind und so dank der Länge des Verbindungskabels dem Windenfahrer Freiraum bei der Wahl seines Aufstellungspunktes hinter der Winde lassen.
Ergänzt wird das Gesamtsystem durch zwei Akkus, die  im Fall eines Stromausfalles die Funktionen „Kappen“ und die Funktion der Kupplungen erhalten. ( Kein Schlepp über Akku möglich ) Schutz vor Nässe und Staub sowie verletzungsträchtigem Eingriff in bewegende Teile erhält die Winde durch eine Haube, deren vorderer Teil über den Verlegeeinheiten sich hochklappen und verriegeln lässt, um so als Schutz des Windenfahrers vor zurückschnellenden Seilenden etwa bei Seilriss zu dienen.

Funktionsweise:

Bei der Elwisa erfolgt die Steuerung der Zugkraft elektronisch, der verwendete Servoantriebsmotor teilt der Steuerelektronik ständig mit, wie schnell er sich dreht und  welche Kräfte anliegen.
Über einen definierten Parametersatz sowie Regeln, wie dieser zu verarbeiten ist, „erkennt“ die Winde, ob mehr oder weniger Zugkraft, bzw. Geschwindigkeit notwendig ist, um die voreingestellten Werte zu erreichen und einzuhalten .
Für den Piloten äußert sich dies in einem sehr harmonischen Schleppablauf, für den Windenfahrer in einer leichten Bedienbarkeit.
Zusätzlich sind bei der Parametrierung der Regelelektronik noch Werte und Anfahrrampen getrennt nach Gleitschirm bzw. Hängegleiterstart berücksichtigt worden, die den unterschiedlichen Startcharakteristiken dieser Geräte Rechnung tragen:


Ein Hängegleiterpilot möchte beim Start eine sich rasch erhöhende Zugkraft und Geschwindigkeit, um möglichst nach ein paar Schritten in der Luft zu sein und ein voll steuerbares Gerät über sich zu haben, der Gleitsegelpilot schätzt hingegen einen etwas sanfteren Start, der das Gleitsegel in der Startphase nicht allzu weit hinter den Piloten zurückweichen lässt.
Über einen Wahlschalter lässt sich dieses Regelverhalten vom den Windenfahrer voreinstellen, der eigentliche Start stellt sich dann vom reinen Steuervorgang über den Joystick her gesehen für beide Gerätearten gleich dar. Dies erleichtert Windenfahrern, die das jeweils eine oder andere Gerät im Schlepp nicht so gewohnt sind, die Arbeit erheblich.
Was die technischen Details angeht, nackte Daten:

  • 2 x 1400 m Seil
  • 13 kw Elektromotor
  • Starkstromversorgung über Netz 16 A  400 V Drehstrom
  • oder 20 KVA Stromaggregat ( bei Doppelsitzerschleppbetrieb )
  • Zugkraft max. 130 Kg
  • Zuggeschwindigkeit max. 50 Km/h
  • Masse 1500 x 1150 x 500 / 800 mm
  • Gewicht ca. 400 Kg je nach Auslegung

Zulassung für:

  • Gleitschirmschlepp
  • Hängegleiterschlepp
  • Ultraleichtseglerschlepp
  • Doppelsitzerbetrieb

Stufenschlepp wurde noch nicht beantragt bzw. versucht.

Mehr Infos:

Martin Schaffer
Auf dem Acker 9
56459 Langenhahn

 

Tel: +49 2663 7724
Mobil: +49 170 8977138
martin-jane@t-online.de

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