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Steilspirale - Flugtechnik

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Steilspirale – Flugtechnik

Wie sieht diese Flugfigur aus?

Der Gleitschirm schraubt sich in engen, korkenzieherartigen Drehbewegungen mit großer Querneigung der Kappe nach unten. Der Höhenverlust liegt zwischen 5 und 15 m/s.

Wo kommt diese Flugfigur in der Praxis vor?

Eine Steilspirale muß immer vom Piloten aktiv eingeleitet werden. Sie ist in der Regel die effektivste Schnellabstiegsmethode.

Wie wird diese Flugfigur eingeleitet?

Aus dem ungebremsten Flug wird weich und nicht zu langsam eine Bremse soweit heruntergezogen, daß die Querneigung merklich wächst. Bei einer gelungenen Einleitung wird sehr schnell die wachsende Fliehkraft als Druck auf den Körper (man wird in den Sitz gedrückt) und ein Karusellgefühl spürbar. Wenn die Geschwindigkeit wächst, das Gewicht durch die Fliehkraft nach außen gezogen wird und der Bremsdruck größer wird, beginnt man sicher eine Steilspirale. Für diesen Abschnitt benötigt man etwa 1-2 Umdrehungen, wobei man gleichzeitig den Steuerimpuls immer mehr vergrößern kann. Wichtig ist, daß man dem Schirm genügend Zeit gibt, den Steuerbewegungen zu folgen. Deutliche Gewichtsverlagerung zur Kurvenseite ist bei der Einleitung sehr hilfreich (bei trägeren Schirmen häufig der Schlüssel zu dieser Flugfigur!). Ein grober Fehler wäre es, die Bremse schnell und voll durchzuziehen, was meist einen einseitigen Strömungsabriß zur Folge hat. Ein deutliches Erkennungszeichen ist dabei ein plötzlich nachlassender Steuerdruck, wonach der Pilot die Bremse sofort wieder weich öffnen soll. Eine sehr schnelle Einleitung mit sofortigem hohen Sinken kann erreicht werden, wenn aus einer starken Rollbewegung (siehe Abschnitt Rollen) die gezogene Bremse unten gehalten und das Körpergewicht vollständig auf die Kurvenseite verlagert wird. Der Schirm stürzt dann förmlich in die Spirale, ohne die langsame Anfangsphase der Standardeinleitung.

Verlauf der Flugfigur

Während der Spirale kann durch feinste Bewegungen der gehaltenen Bremse die Steilheit der Drehungen reguliert werden. Die Gefahr, den Schirm zu übersteuern, ist wegen des kleinen Anstellwinkels und der hohen Geschwindigkeit nicht groß. Wenn der Schirm in der Spirale immer mehr beschleunigt, muß man die gezogene Bremse so weit zurücknehmen, bis die gewünschte Querneigung erreicht ist. Einklappungen des Außenflügels bedeuten keine Gefahr, sind aber durch leichtes Anbremsen der Kurvenaußenseite zu verhindern. Oft wird der erzielte Höhenverlust unterschätzt, dies hat bereits zu mehreren schweren Unfällen geführt. Aufgrund der schnellen Bodenannäherung sind Kontrollblicke zum Boden nötig und auch wegen des möglichen Schwindelgefühles muß man die Spirale früh genug ausleiten.


Wie leitet man diese Flugfigur aus?

Normalerweise gibt man die gezogene Bremse einfach wieder langsam frei, so daß die Spirale im Verlauf von 1-2 Umdrehungen bis zum Normalflug ausgeleitet wird. Abruptes Ausleiten hat immer mehr oder weniger heftige Pendelbewegungen zur Folge, durch welche es auch zu Einklappungen kommen kann. Vorsicht bei Schirmen, die nicht sofort selbständig nach Freigeben der Bremse aus der Spirale gehen. Hier muß besonders auf ausreichenden Bodenabstand geachtet werden.

Wenn man gleichzeitig mit dem Lösen der Bremse sein Körpergewicht nach außen verlagert, um die Drehgeschwindigkeit zu verringern und dann noch 1-2 langsame Spiralen fliegt, läßt sich das Pendeln deutlich verringern.

Mögliche Fehler

Bei der Einleitung

Zu schwaches einseitiges Anbremsen bzw. Ausgangsgeschwindigkeit zu gering flache Drehung, Schirm kann keine Fahrt aufnehmen
Nachlassen der Steuerleinen bei Bremsdruckzuwachs nach ca. 1 Umdrehung Drehbewegung flacht ab und das Fluggerät verlangsamt. Einleitung muß von neuem begonnen werden
Gewichtsverlagerung auf die falsche Seite Drehbewegung bleibt flach, evtl. Trudelgefahr

Beim Ausleiten

Zu schnelles Ausleiten starke Pendelbewegungen, evtl. mit starken Klappern

Mögliche Gefahren

Bei der Einleitung

Zu starkes einseitiges Anbremsen. Bremsen werden abrupt und zu tief heruntergezogen. akute Trudelgefahr

Während der Spirale

Abruptes Weiterziehen der Bremse, insbesondere bei Schirmen mit kurzen Steuerwegen Trudelgefahr


 

Blick nur in den Schirm rasche Bodenannäherung kann nicht erkannt werden, evtl. Kollisionsgefahr mit anderen Fluggeräten
Blick nur in den Boden nachhaltiges Schwindelgefühl bzw. Black-Out möglich

Bei der Ausleitung

Abruptes Freigeben der Bremse starkes Pendeln mit Sackflug und/oder Einklappgefahr

 

Das Original und das dazugehörige Sicherheitstraining gibt es bei Fabian Schreiner
PTC Klewenalp

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