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Testbericht Airea Rebel M

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Testbericht Airea Rebel M

soso ein Rebell….. Ich habe den “neuen” von Airea, der ja mittlerweile in aller Munde ist, gestern in Sand i. Taufers in Südtirol über mir gehabt. Die Bedingungen waren nicht zu einfach, aber auch nicht wirklich anspruchsvoll. Maximales Steigen war 5,5 m/s, die Flugdauer betrug eine knappe Stunde. Mein Startgewicht liegt mit ca. 90 KG knapp unter der angegebenen Obergrenze von 95 KG.

Wenn man den Schirm am Boden auslegt, fallen zunächst die geschlossenen Zellen auf. Entgegen der verbreiteten Meinung anderer Piloten sind die Dinger in der Produktion nicht “aus Versehen” zugenäht worden, sondern völlig absichtlich. Der Schirm sieht optisch durch seine hohe Streckung von 5,44 schon am Boden nicht mehr aus wie ein klassischer 1-2er, der er ja nach DHV Testeinstufung ist.
Die Leinen lassen sich sehr einfach sortieren, Arcus Piloten müssen sich aber umgewöhnen, da die Leinenfarben exakt umgekehrt sind, wie bei den Swing Schirmen. Die A-Gurte sind geteilt und der Start über die inneren A-Gurte ist auffallend einfach. Beim Start ist der Druck auf den Gurten bemerkenswert gering. Der Schirm kommt schnell und gleichmäßig hoch.


Im Flug arbeitet der Schirm fleißig über dem Piloten. Die Kappe stand sauber und schnittig hoch über mir. Die Rolldämpfung ist tatsächlich “durchschnittlich” oder “ausreichend” und unnötigem Schaukeln muß man aktiv entgegenwirken, wobei selbst bei nicht völlig ruhigen Bedingungen und ungebremsten Flug der Flügel nicht in bedrohlichem Maße schaukelt. Er ist eben ein wenig unruhiger als manch andere. Man sollte halt fliegen und sich nicht unbedingt fliegen lassen….

Der Vorteil davon ist, daß ich immer sofort wußte was in der Luft so passiert und wo es rauf bzw. runter geht. Der Schirm reagiert auf die Bremsen sehr direkt und ohne zögern. Der Bremsdruck erhöht sich zwar, wird aber nicht unangenehm hoch. Auf den ersten 15cm Bremsweg passierte bei den werkseitig recht lang eingestellten Bremsen garnichts, dann kam der Schirm aber sehr zügig und agil um die Kurve. Er läßt sich aber völlig ohne Bremsen auch mit reiner Gewichtsverlagerung gut dosiert steuern und reagiert sogar auf kleinere “Wackler” mit dem Hintern mit einer entsprechenden Richtungsänderung.

Sinken: phänomenal niedrig – genaue Werte kann ich nicht nennen. Bisher angegebene Werte aus früheren Fassungen dieses Artikels haben bedauerlicherweise zu massiver Verwirrung geführt. Ich bitte das zu entschuldigen.

Beschleuniger: Da haben sich die Jungs von Airea etwas neues einfallen lassen. Der Beschleuniger kann an zwei verschiedenen Höhen an den Gurten eingehängt werden, wodurch er eben auch unterschiedlich weit getreten werden kann und logischerweise der Schirm zwei unterschiedliche Maximalgeschwindigkeiten hat. Durch die unterschiedlichen Einhängepunkte verändert sich zu allem Überfluß auch nicht die DHV Klassifizierung von 1-2 auf 2. Rührend ist die Tatsache, daß Airea an den Gurten kleine Aufnäher mit der Aufschrift “DHV1-2″ und “DHV2″ angebracht hat. Weil ich natürlich zu den “coolen” Piloten gehöre und einen “echten” 2er Schirm fliegen muß, wird das Speedsystem in der höheren Öse eingehängt. Wenn man dann mal reinsteigt wird’s wirklich spaßig in der Luft. Das Sirren der Beschleunigerleine bei “Vollgas” war ein beeindruckendes Geräusch. Das Sinken bei Vollgas lag bei knapp über 2 m/s und der Schirm war wirklich schnell.

Klapper: Klappern gehört zum Geschäft ich ja mein mehr als bekannter Spruch. Der erste Klapper war eine 50% Schirmverkleinerung, bei der ohne Gegensteuern und ohne weiteres zutun nichts passiert ist, außer daß sich der Schirm in einer knappen Sekunde wieder völlig geöffnet und hat und einfach weitergeflogen ist. Der Höhenverlust war nicht dramatisch und gedreht hat er sich auch nicht. Der zweite Klapper, bei dem in etwa genausoviel Schirm “weg” war war schon etwas dynamischer, dafür hatte ich aber auch das Speed zu hälfte getreten. Der Schirm konnte aber sehr einfach mit der Bremse gehalten werden. Auch hier ging er mit einem deutlichen “Öffnungsschlag” Wieder in seine gedachte Form zurück.

Kurz und knapp…

das ist MEIN Schirm – ich hab mich nicht eine Sekunde unwohl oder unsicher gefühlt, er dreht toll und macht eine menge Spaß. nachdem der DHV die Sportklasse auf 2er Schirme erweitert hat, ist er sicherlich für einige der Streckenjäger ein ernsthafter Kandidat. Auch für alle anderen ist’s ein interessantes Spiel-Sport-Spaß Gerät.

Bernhard Hecker

Ausprobiert: Airea Rebel im ST

Irgendwann sollte es jeder einmal tun, dachte ich mir und meldete mich zum Sicherheitstraining bei der Flugschule Chiemsee (www.flugschule-chiemsee.de) an. Warum ich gerade zu dieser Flugschule und nicht zu einer anderen gegangen bin, liegt daran, daß ich relativ häufig in Aschau beim Fliegen bin, mehr oder weniger Stammkunde dort bin und die Fluglehrer auch schon aus meiner Ausbildung kenne. Nachdem dieses Sicherheitstraining mein erstes war, habe ich keinen unmittelbare Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Anbietern, aber das soll auch nicht der Inhalt dieses Artikels sein.

Kurz nach der Anmeldung erhielt ich zusammen mit der Rechnung ein Script zum Training, in dem alle Manöver, die während des Trainings geflogen werden konnten genau beschrieben wurden. Jedes Manöver ist dort in mehreren Schritten beschrieben (Einleitung, Ausleitung, Gefahren, mögliche Pilotenfehler, etc). Neben dem Script gab’s auch noch eine Einladung zu einem Theorieabend, der eine Woche vor dem Sicherheitstraining in der Flugschule abgehalten wurde. An diesem Abend wurden neben ein paar organisatorischen Dingen (wie An- Abreise, Übernachtung im Hotel/Campingplatz) alle Manöver nochmals erklärt und auf Video vorgeführt.

Eine Woche später ging’s los. Mit einem kleinen Schlenker über Greifenburg sind wir nach Bohinj in Slowenien gefahren. Dort am größten See Sloweniens ging’s dann vier Tage lang rund. Am Vorabend des Trainings hatten wir nochmals die Möglichkeit unsere Ausrüstung (Gurtzeuge, Beschleuniger, Rettungen) kontrollieren zu lassen und einzustellen.
Am nächsten Morgen ging es los. Das Wetter sah gut aus und wir konnten nach 30 Minuten Fahrt und 15 Minuten Fußmarsch starten.

Die ersten Flüge waren noch recht zögerlich und vorsichtig und die meisten beschränkten sich auf Manöver wie “Rollen” und “Nicken”, “Ohren anlegen” sowie “verdrehen im Gurtzeug”. Letzteres war übrigens eine recht spaßige Sache. Endlich einmal rückwärts fliegen…

Der Rebel(M), über den ich hier im Mai schon geschrieben habe, verhielt sich so brav, wie es zu erwarten war… Der B-Stall war einfach einzuleiten und der Schirm ist ohne Zögern wieder losgeflogen, als die B-Gurte freigegeben waren.

Die zweiten Flüge wurden etwas spannender. Die ersten griffen nach den A-Gurten und veranlaßten ihre Schirme frontal und/oder seitlich einzuklappen.

Auch hier waren die Reaktionen des Schirms eher harmloser als erwartet. Nachdem der Rebel doch eher zu den “dynamischeren” oder “neuen” 1-2ern zählt hatten alle eine etwas sportlichere Reaktion auf Klapper und Frontstall erwartet, als es dann der Fall war. Der Schirm zeigte keinerlei Schießtendenz und selbst bei passivem Pilotenverhalten nur einen geringe Drehimpuls bei unbeschleunigten Klappern.

Nächster Tag – schnellere Manöver An diesem Tag standen großflächige Einklapper und beschleunigte Klapper und Frontstalls bei den meisten auf dem Programm. Manche nutzten auch die Gelegenheit um die Manöver des Vortages teilweise zu wiederholen und zu verfeinern/verbessern. Jeder Pilot hatte also die Möglichkeit seinem Können entsprechend ein Programm für den Tag zu erstellen und zu erfliegen.

Beschleunigter Frontstall – Raus über den See, rein in den Beschleuniger beide A-Gurte rechts und links gepackt und kräftig gezogen… Nach einem kurzen Ruckeln und Rascheln öffnet sich der Schirm ohne heftiges Vorschießen.

Beschleunigte Klapper – recht sportlich – aber auch hier öffnet der Schirm schnell und zuverlässig. Der Ehrlichkeit halber muß aber hier gesagt werden, daß ich den Beschleuniger auf Stufe “DHV-2″ eingehängt hatte, den Beschleuniger bis Anschlag getreten, und an A- und B-Tragegurt impulsiv gerissen habe. Selbst bei diesem Manöver flog der Schirm nach einer Drehung von knapp 180° wieder geradeaus.

Dritter Tag – Spiraltag An diesem Tag wurden von fast allen ausschließlich Spiralen oder Ansätze zu Steilspiralen geflogen. Am Vorabend wurde dieses Manöver nochmals in einer gesonderten Theoriesitzung detailliert besprochen.

Was soll ich sagen – ich hab’s überlebt. Die Spirale ist das Manöver vor dem ich den meisten Respekt habe und bei dem ich mich anfangs wegen schlechter Erfahrungen aus der Vergangenheit am wenigsten sicher gefühlt habe. Langsames Herantasten war also gefragt. Zwei Flüge konnte ich an diesem Tag machen – einer zum “ausprobieren” und einer bei dem es dann schon schneller wurde..


Vierter Tag – letzter Tag Ein Tag an dem all das, was in den letzten Tagen nicht so gut geklappt hat nochmal geflogen werden konnte. Da das Wetter heute besonders stabil und wohlgesonnen war konnten wir zum Teil drei Flüge machen.

Erster Flug – Spirale
Zweiter Flug – Spirale

Langsam bekomme ich das Gefühl, wie das Manöver funktioniert – Innenbremse, Außenbremse, Gewicht… Der Schirm dreht immer schneller, aber das unsichere Gefühl ist weg… Nicht der Schirm hat mir Angst gemacht, sondern die Geschwindigkeit. Ich habe das Gefühl alles langsam in den Griff zu bekommen.

Letzter Flug: Fullstall

Alle reden von diesem Manöver als Rock’n'roll tanzen unter dem Schirm. Alle Erzählungen und Berichte waren weitaus dramatischer, als das Manöver selbst. Zuerst kippt der Sitz leicht nach hinten, dann verschwindet der Schirm – eine Sekunde später ist er wieder über mir, die Ohren schlagen vorne zusammen – jetzt die Arme wieder hoch… ein kurzes Nicken, ein leichtes winken mit den Ohren und der Schirm fliegt wieder.

Was hat’s gebracht? Eine Menge…

Gefühl für den Schirm
Sicherheit und Vertrauen in die Materie
Spaß

Jeden Abend gab’s eine Besprechung der einzelnen Manöver, die während der Flüge auf Video aufgezeichnet wurden. Zusätzlich zu den Flugmanövern wurden alle Starts der Teilnehmer auf Video aufgezeichnet und nach den Manövern am Abend besprochen und mit entsprechenden Kommentaren versehen (“Vorlage ist ja gut, aber nicht so, daß du dabei ins Gras beißt”).

Was war sonst los?

Das Trainingsgelände liegt an einem zauberhaften See, der unbeschreiblich klar ist und erstaunlich warm war. Da tagsüber Temperaturen von ca. 30° herrschten konnten wir auch zwischen den Flügen und abends ins Wasser springen um uns abzukühlen. Der See liegt in einem Naturschutzgebiet, was den Radfahrern entgegenkam.

3 Fluglehrer – 2 Videokameras – 2 Startleiter (zusätzlich) – ein Boot – 12 Teilnehmer – 19 Funkgeräte – 18 Schwimmwesten – Günther der Fahrer u.v.m…. 0 (Null) unfreiwillige Wasserlandungen

Das Essen in dem Hotel war gruselig. ernsthaft – wirklich – bäh! -

Videos vom Sicherheitstraining gibt es bei Armin Appels “lahmer Ente

Bernhard Hecker

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