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Testbericht Airea Rebel XL

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Testbericht Airea Rebel XL

Da hielt ich nun den Packsack in der Hand und mein Puls schlugt ein kleinwenig schneller. Er war da, der “Rebell im 1-2er Dschungel” und die Frage, die ich heute ganz persönlich für mich klären wollte war folgende: “Ist der Rebel ein giftiger Schirm?” oder ist er vielmehr (vergl. FreeFlight 2002-Bericht) ein auf Höchstleistung gebauter 1-2er, der eher in die Hand von erfahrenen Piloten gehört? Daß die Zielgruppe tatsächlich aus erfahrenen, sicherheitsbewußten Piloten besteht, wußte ich bislang aus der Theorie. Heute gings an´s “Eingemachte”, denn die Wetterlage versprach ideale Testbedingungen bei teils ruppiger Thermik für den Chiemgau.

Kössen war angesagt und in der Seilbahn zum Startplatz wurde ich Zeuge eines typischen Gespräches: “…ahn noiss DschiPiEss woasst? Mit´m Programm ausm Ihnternett konnst Deine Flüge in 3D anschaun… und von meim Bonanza hob I mi a getrönnt, män neua O-Äsis is a Woonsinn!” Dann klingelte mein Handy und ich musste Frank erklären, dass ich bereits auf dem Weg zum Startplatz war. Wir würden uns in ein paar Minuten treffen. “Nein, ich fliege jetzt erst den Rebel. Ja – bis gleich…” Betretenes Schweigen in der Kabine, dann meinte Mr. Equipment: “Jo, fui Sposs behm Obstuarz!” Daß ein Oasis ebenfalls in den Bereich der leistungsfähigeren und vielleicht auch heisseren 1-2er gehörte, wollte er irgendwie nicht wahrhaben. Und es war nett zu erkennen, dass es derart begabte Menschen gibt, die einem die Flugerfahrung ansehen können…

Der Start

Am Startplatz dann trafen Frank und ich uns. Ich zog den Schirm mehrfach rückwärts auf und konnte sofort mit der Kappe im Wind spielen. Er füllte sich genau wie jeder andere Schirm (obgleich jede dritte Kammer geschlossen ist *CCT) was ich eigentlich nicht erwartet hatte. Er wies keinerlei Voschiess-Tendenz auf und blieb auch nicht “hinten hängen”. Ich kam flott in die Luft, die Abhebegeschwindigkeit beurteile ich als durchschnittlich. Ein 1-2er eben, der ein unspektakuläres Startverhalten zeigte.

Der Rebel ist insgesamt gut verarbeitet und macht einen ausgereiften Eindruck. Allerdings ist er auf der einen Seite sehr innovativ (CCT, IST, MSS), auf der anderen Seite jedoch finde ich persönlich z.B. die Druckknopf-Befestigung der Bremsgriffe etwas antiquiert. Da teilen sich aber am Startplatz immer die Meinungen…
Die Leinen sind übersichtlich farblich gekennzeichnet und neigen nicht zum Kringeln. Auch hier alles easy.

Der Flug


Zunächst ist da das Steuern: Der Schirm weist lt. Airea kurze Steuerwege auf. Ich persönlich konnte in den ersten 10-15 cm keinen Steuerimpuls messen jedoch entspricht die länger eingestellte Bremsleine auch eher meiner Vorliebe. Wickeln kannst Du eher als was dranknüpfen…

Was allerdings nach den ersten 10 bis 15 cm passiert kann ich nur als wendig, agil und spritzig bezeichnen.

“Links herum, da gings gut hoch” …und schon fing mein Vario an zu piepen. In nur wenigen Minuten hatte ich den Startplatz um etliche hundert Meter überhöht und mein Bräuniger zeigte mir schliesslich 2210m über Grund an!
In den ersten paar Minuten hatte ich es wieder…dieses komische Herzklopfen. Da war die DHV-Unfallstatistik, die nur den Rebel namentlich benannte. Ein paar Unfälle hats gegeben und leider tauchte dieser 1-2er öfter darin auf. Der dumme Spruch des “Mr. Equipment” und die Meinungen von diversen “Fachleuten”, die immer alles besser wissen. Haben die bei dieser Kappe vielleicht recht?

Doch: beruhigend satt stand Schirm über mir, ich flog mit 120 kg Startgewicht einen XL. Also im mittleren Bereich. Angesagt ist eher das obere Drittel doch der Schirm liess sich bereitwillig auf alle Manöver ein. Zunächst war da mal das Einfliegen in die Thermik. Wo andere teilweise gegen unsichtbare Wände flogen, drang er mühelos in den Aufwindschlauch hinein und liess sich mit betontem Körpereinsatz und leichter Aussenbremse auch eng kreisend nach oben schrauben. Das Feedback, dass ich über den Schirm durch mein “Arsch-O-meter” bekam war gnadenlos gut. Ich wusste stets was oben abging und schon bald waren meine Befürchtungen zerstreut. Diese Kappe hat in teils ruppiger Therik mit max. 6 m/s nicht einen Klapper kassiert. Ein Vorteil der geschlossenen Zellen?


Die Abstiegshilfen & Wingz

Nach einiger Zeit dann wurde ich dann doch mutiger. Erst mal die Ohren anlegen (mutig – gell?). Geteilte A-Leinen machten es einfach, die Sinkwerte lagen beschleunigt bei etwa 4 m/s. Das Öffnen ging nicht von allein, bzw. stark verzögert und dann nur einseitig. Also besser ein wenig pumpen, dann klappt´s auch mit den Ohren.
Wie sieht es denn mit einem Wingover aus? Mit gutem Körpereinsatz erflog ich mir dann meinen Klapper. Der ging dann auch nicht ganz so rasch auf wie ich es von den zahmeren 1-2 ern gewohnt war. Hier vielleicht ein Nachteil der geschlossenen Zellen? Doch mit ein wenig Gegenlenken blieb der Rebel weiterhin zahm.
Na, wie würde er sich in der Spirale zeigen? Körper nach links (ich gebe zu, meine Sonnenseite) und Bremse sachte nach unten. Steiler Kreis mit 4 Metern… etwas mehr Bremse, mehr Körper und er frisst! Bei 13 m liess er sich dosiert auf Werte zwischen 9 und 11 Metern runterbremsen, die dann auch erträglich waren. Ich beendete die Spirale wie gewohnt über 2 Kreise und hatte auch hier ein gutes Feeling.
B-Stall fand am nächsten Tag durch Frank statt (Tegelberg). Einfach einzuleiten, ruhiges Flugverhalten und nahm nach dem Ausleiten sofort wieder Fahrt auf. Die Spirale hatte er wegen der thermischen Bedingungen erstmals mit satten 3 m/s geflogen ;-) )

Zur Technik des Rebel

“Ein Gleitschirm der Kategorie DHV 1-2 mit der Technik aus dem Wettkampfsegment lässt Dich neue Welten entdecken.” heisst es markig auf der Airea Website. Tatsache ist, dass hier mit den geschlossenen Zellen tatsächlich erstmalig ein Schirm der 1-2er Kategorie ausgestattet wurde. Dazu kommen Features wie die Streckung von 5.4, CCT*, IST* Diagonalrippensystem und das multiple Speedsystem* (MSS), welches den Schirm entweder im Bereich des 1-2ers beschleunigt oder eben ein wenig flotter und anspruchsvoller mit DHV 2.

Der Rebel wurde in den Bereichen Start, B-Stall, Negativ drehen mit einer glatten DHV 1 bewertet und er weist eine eher geringe Vorschiesstendenz auf. Dies können wir nun auch persönlich bestätigen.

* CCT: Die Closed Cell Technik bei jeder dritten Kammer schliesst die vordere Öffnung und soll den Interferenzwiderstand verringern und für mehr Sicherheit und höhere Leistung sorgen. Fakt: Die Kappe ist sehr stabil und relativ flott unterwegs. (Vergleichsfliegen. GPS hatte nur der Equipment-Man ;-) )

* IST: Die Improved Stabilizing Technology – Das Diagonalrippensystem spannt die Kappe über die Horizontale perfekt ab. IST ermöglicht eine Einsparung der Leinen und sorgt somit für die kompromisslose Reduzierung des Gesamtwiderstandes. Ergebnis: Mehr Geschwindigkeit und höhere Leistung.

* MSS: Das Multiple Speedsystem. ist ebenfalls innovativ. Durch zwei verschiedene Einhänge-Möglichkeiten am Tragegurt kann der Pilot wählen ob er lieber mit einem DHV 1-2 zugelassenen Schirm max. 46 km/h fliegen möchte oder eben mit DHV 2 ein wenig anspruchsvoller aber auch flinker mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 51 km/h. Der Unterschied bei DHV 2 ist im Protokoll bei folgenden Punkten zu finden:

Frontklapper: Die Vorbeschleunigung ist etwas höher Einseitiger Klapper: statt durchschnittlich mit Verlangsamung nur durchschnittlich Das war´s dann auch schon.

Die Empfehlung

Alles in allem hatte ich das Gefühl, dass dieser Schirm für die Zielgruppe der 2er Piloten und der erfahrenen 1-2er Piloten sicherlich eine Empfehlung ist. Das agile Verhalten, die Wendigkeit (Du kannst ihn sehr gut ohne die Steuerleinen fliegen!) und die Leistung werden aber sicherlich den einen oder anderen Piloten überfordern. Für diese Zielgruppe gibt es aber sicherlich andere, zahmere Schirme, die eher geeignet sind. (freeX Pure, Skywalk Hype, Swing Arcus etc.) Der Rebel quartiert sich im oberen Bereich des 1-2er Segments ein und trifft dort auf Mitbewerber wie den Swing Mistral2, freeX Moon, GinGliders Oasis oder Nova Carbon.

Wie ich bereits in meinem Bericht von der FREE Flight 2002 anmerkte:

“Auffallend ist ein Trend der nachdenklich stimmt: Neben dem einfach zu fliegenden 1-2 er der unteren Kategorie mit Tendenz zum 1er nimmt nahezu jeder Hersteller inzwischen einen 1-2er am Grenzbereich zur 2er Kategorie hinzu. Mit anderen Worten: 1-2 steht in keinster Weise für Schirme der Kategorie “grobmotoriker-geeignet” wie schon der Airea Rebel beweist. Hier ist seitens der Flugschulen ein wenig mehr Verantwortung gefragt. Nicht jeder 1-2 gehört in Anfänger- oder Seltenfliegerhände. Und für die Marge, die pro verkauftem Schirm “hängenbleibt” kann man sicherlich ein wenig mehr sicherheitsbewußtes Handeln und Beraten erwarten.”

Alles in allem ein homogener Flügel, der eine Menge Spaß macht und die nötige Sicherheit aufweist.

Euer Kay Büchmann

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