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Testbericht Freex Blade

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Testbericht Freex Blade

…nächstes Jahr im Frühling kauf ich mir einen neuen Schirm. Dann ist mein aktueller knapp 2 Jahre alt und hat ziemlich ausgedient. Bis dahin kann ich eine Menge ausprobieren….

So hatte ich es zumindest vor.

Nach ein paar Testflügen mit diversen Schirmen bekam ich dann den Blade von freeX in die Finger und der ists wert, daß man über ihn schreibt.

Am 28.9.2002 bin ich mit dem Schirm im Gepäck auf die Kampenwand gefahren um herauszufinden, was viele Leute mit dem “freeX typischen” Schirmverhalten meinen.

Der Schirm sieht für meine reichlich laienhaften Augen gut verarbeitet aus. Die Zellen sind bis auf die äußersten alle offen. Die Leinen kann man im unteren Bereich farblich gut unterscheiden, in der Galerieebene sind C-Ebene und Bremsen in der gleichen Farbe gehalten, was zunächst verwirrend, weil ungewohnt, war, aber nach dem zweiten sortieren ging auch das gut. Die Stabilo Leine ist farblich von den anderen gut zu unterscheiden.

Der Tragegurt sieht solide aus. Auffällig hier ist die doppelt verstärkte Öse für den Karabiner.Die Bremsgriffe hängen mit Magneten am Gurt fest und fallen auch bei Aufziehübungen und Leinensortieren nicht ungewollt runter.

Einhängen – Beschleuniger dran – starten. Nullwind. Kein Grashalm wackelt…


Mir klingen noch die Worte der FreeX Leute in den Ohren: “Der Blade ist ein Hochleister mit der Einstufung DHV 2″… Sowas hab ich noch nie geflogen – die sollen ohne Wind ziemlich schwer zu starten sein…

Gut, also… Eingehängt bin ich, halber Schritt zurück und los geht’s. Der Schirm steigt sofort und problemlos gerade über mich. Leicht anbremsen und los…

Schnell ist er, der Schirm, deswegen muss ich auch richtig rennen, aber nach drei Schritten bin ich in der Luft.

Es ist labil, aber ziemlich bewölkt, nur eine Kahlschlagstelle im Wald auf einem kleinen vorgelagerten Buckel bekommt etwas Sonne ab. Andere Piloten versuchen ihr Glück an den Stellen, an denen die Hausbärte stehen erfolglos. Auf dem Weg in die Sonne hab ich etwas Zeit in die Kappe zu schauen und den Beschleuniger zu testen. Der Schirm beschleunigt zwischen Null- und Vollgas um ca 12 km/h (GPS gemessene Geschwindigkeit über Grund) wobei das Sinken zunächst kaum, und erst gegen Ende des Beschleunigerweges spürbar zunimmt. Besonders viel Kraft muss man nicht einsetzen um richtig Gas zu geben.

Während die Leinen das Lied vom Geschwindigkeitsraus pfeifen steht die Kappe sauber und faltenfrei über mir. Auffällig ist, daß die beiden mittleren D-Leinen sich in der Galerieebene nicht nur seitlich, sondern auch nach hinten aufteilen und somit kurz vor der Bremsebene den Schirm zusätzlich stabilisieren.

Der kleine Oasis (XS), der mich sonst immer abgehängt, hat hat merklich Schwierigkeiten mir zu folgen. Ich komme an dem Buckel an und die Luft wird spürbar unruhiger. Der Schirm meldet jede Luftbewegung unmittelbar an den Piloten. Eine Eigenschaft, die ich persönlich sehr schätze, weil ich dann genau weiß wann und wie es zur Sache geht, wo der Bart steht und wie ekelig das Lee wirklich ist, in dem ich gerade mal wieder hänge.

In diesem Fall steht der Bart rechts von mir, also werfe ich mich mal beherzt auf die Seite und ziehe auch an der entsprechenden Bremse. Der Schirm setzt das sofort in eine zügige Kurve um. Der Bremsdruck ist überraschend gering und wird auch auf der ersten Hälfte des Weges kaum stärker. Erst kurz vor der Stallgrenze werden die Bremsen wirklich hart, also ein untrügliches Zeichen besser nicht noch weiter zu ziehen.

Die Kurvenneigung lässt sich mit Innen- und Außenbremse sowie dem eigenen Körpergewicht gut regulieren. Durch das deutliche Feedback der Kappe ist auch das Zentrieren kein wirkliches Hexenwerk. Der Bart ist recht unregelmäßig, aber das ist auch nicht zu verwunderlich, steht der doch im Lee der riesigen Felswand. Als ich zum ersten mal leeseitig aus ihm herausfalle wird deutlich, daß der Schirm kontrolliert sein will. Einfach fliegen lassen ist wohl bei solchen Bedingungen und der Dynamik nicht mehr drin. Dennoch sind die Reaktionen vorhersehbar und überschaubar. Wieder drin im Bart geht es mit bis zu 4,5 m/sekunde nach oben. 300 Höhenmeter später mache ich mich an die Querung über das Aschauer Tal zur Frasdorfer Hütte neben der mein Flug heute endet. (Beabsichtigt! Ich bin dort heute Abend zum Essen eingeladen ;-) )

Am nächsten Morgen geht’s von der Frasdorfer Hütte zu Fuß auf dem Laubenstein.

Im Flug von dort zeigt sich wieder einmal, daß der Schirm aktiv geflogen sein will und bestimmt nicht so fehlerverzeihend ist wie mein aktueller Schirm.

Mit viel Luft unter dem Hintern komme ich über dem Landeplatz an und ziehe mal eben am rechten A-Tragegurt.. Der Schirm klappt über knapp 40% ein und zügig weg, lässt sich aber einfach abfangen und öffnet den Klapper selbständig und rasch.

Die Ohren lassen sich “wie früher” anlegen, also ohne geteilte A-Gurte oder sonstige Hilfen durch Griff zur äußersten A-Leine. Das Manöver gelingt einfach, allerdings müssen die Ohren gehalten werden, weil sie ansonsten selbständig wieder aufgehen. Durch Nachgreifen lässt sich die eingeklappte Fläche ziemlich einfach vergrößern. Die Steuerung mit Gewicht ist in diesem Zustand kein Problem. Die Steilspirale lässt sich ohne Besonderheiten ein- und ausleiten.

Manöver wie Frontstall, Fullstall oder B-Stall habe ich nicht ausprobiert, dafür mach ich aber bestimmt mal wieder ein Sicherheitstraining.

Neu ist für mich das hohe Tempo des Schirms und daher auch das hohe Tempo des Landeanfluges. Ich bin trotzdem stehend und auf beiden Beinen am Boden angekommen. Bein Nächsten mal werd ich eben noch mehr bremsen.


Fazit: Ein toller Schirm, der mit unheimlich viel Spass bei den beiden Flügen gemacht hat. Er will exakt und mit Bedacht geflogen sein und es verbirgt sich ganz offensichtlich das dahinter, was der Hersteller sagt: Ein Hochleister, der die Einstufung “DHV 2″ bekommen hat. Er hat in den Tests mehr 2er bekommen als mancher aktuelle 2-3er und gehört sicherlich zum “oberen Ende” der 2er Schirme.

Ich fahr jetzt zu freeX und kauf ihn.

Bernhard Hecker

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