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Testbericht UP Trango

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Testbericht UP Trango

Kurz zu meiner Person:

Fliege seit 1994 Gleitschirm, seit 4 Jahren mit jeweils über 100 Flügen pro Jahr. Habe an Sicherheitstraining und Streckenflugtraining teilgenommen. Erfahrungen im Bereich Fullstall, SAT, Spiralen sind entsprechend vorhanden.

 

Derzeit fliege ich einen Ozone Octane XL. Mittlerweile kann ich auf über 450 Flüge zurückgreifen bei denen ich unterschiedlichste Geräte geflogen bin und auch testen konnte. Mit meiner gesamten Ausrüstung liege ich bei etwa 120kg was das obere Limit des Flügels wäre. (Körpergewicht 93kg) Gurtzeug Woody Valley X-Over II XL / Galileo Version 2.09

Meine Eindrücke über den UP Trango Race L, Erfahrungen aus rund 10 Flügen mit ca. 10 Stunden Flugzeit im sonnigen Spanien – Almunecar – Otivar – Sierra Nevada.

Vorwort und Dank:

Ich möchte an dieser Stelle der Flugschule Chiemsee – Thomas Beyhl und UP für die Leihgabe recht herzlich danken. Unkompliziert bekam ich den Schirm von einem auf den anderen Tag per UPS zugeschickt.

Auch der Unterstützung von Herbert von Fly & Fun sei erwähnt.

Alle Angaben sind meine persönlichen Eindrücke. Mit Aussagen „geht super in der Thermik“, „dürfte derzeit einer der besten Flügel sein“ tue ich mir etwas schwer da ich hierbei auf keine Messwerte zurückgreifen kann, da ich aber immer mit am höchsten war gehe ich davon aus der Flügel richtig geflogen entsprechendes Potential besitzt oder aber meine Mitflieger entsprechend schlechter geflogen sind..

Technik:

Der mit 71 Zellen ausgestattete Serienhochleister verfügt über eine für die Klasse mäßige Streckung von 5,7, auch projiziert, ist die Streckung mit 4,45 nicht überwältigend hoch. Jedoch lässt das schnittige Design und die gleichmäßig, spitz zulaufende Ellipsengrundform des Trango eine weit höhere Streckung vermuten. Der Trango ist typisch für seine Klasse über 3 Zellen abgespannt, Diagonalbänder die etwa bis 2/3 der Zellhöhe reichen und durch ein Horizontalband verbunden sind sorgen für die nötige Stabilität im Flügel (Honigwabensystem) und verringern die Anlenkpunkte am Segel und somit die Gesamtleinenmeter.

Äußerlichkeiten und Material:

Erster Eindruck vom Schirm ist sehr gut, die Verarbeitung macht einen sehr soliden Eindruck.

Mich wundert das für die Größe etwas Hohe Gewicht von knapp unter 9 kg. Allerdings bekommt man hierbei auch noch echt etwas für sein Geld geboten. Die Leinen machen einen sehr dünnen Eindruck und sind auch nicht ummantelt (Race Version), die Aufhängung ist wie bei Wettkampfgeräten üblich recht dünn was jedoch der Sicherheit keinen Abriss tut. Ich habe mir bei den dünnen Leinen etwas über die Sicherheit Gedanken gemacht da ich immer etwas Angst vor Leinenrissen habe aber dazu ist es nicht gekommen. Warum gibt es bei den unterschiedlichen Größen und somit Belastungen in allen Größen eigentlich immer die gleichen Leinenstärken? (Gut für jene die XS fliegen)

Start und Aufziehphase:

Ich habe den Schirm bei allen Starts Rückwärts aufgezogen. Ich denke der Vorwärtsstart kann man hierbei getrost vergessen da dieses Gerät ja eh nicht von Fluganfängern geflogen werden sollte.

Der Schirm kommt für diese Klasse unüblich mit sehr viel Stabilität nach oben, jedoch muss er an den 3 A-Leinen bis etwa 75 Grad geführt werden und steigt erst dann zuverlässig weiter. Zu frühes loslassen der A-Leinen führt dazu das der Schirm wieder nach hinten fällt. Dies ist bei meinem Ozone anders durch kurzes anziehen steigt die Kappe selbstständig bis ganz nach oben. Eine Tendenz zum vorschießen konnte ich nicht feststellen, steht die Kappe einmal über einem ist der Start ein Kinderspiel. Die Abhebegeschwindigkeit ist eher gering.

Bei mehrer Aufziehversuchen auf dem Landeplatz konnte ich keinerlei Schwachpunkte entdecken. Es macht schon richtig Spaß mit Ihm im Wind zu spielen.

Flugeigenschaften:

Nach dem Start stelle ich als erstes Fest das die Handgriffe anderst wie bei den mir bekannten Schirmen ein durchgreifen durch die Schlaufen nicht ermöglicht was aus meiner Sicht eine vernünftige Sache ist. Die Steuerdrücke sind meines erachten etwas zu hoch für meinen Geschmack, liegt wohl am Octane, sie sind jedoch denen von Sigma 5 oder Omega 5 entsprechend. Der Flügel gibt dem Piloten einen sicheren und stabilen Eindruck. Das Kurvenhandling ist für einen Hochleister sehr gut. Bei leichter Thermik lässt sich der Flügel entsprechend schön flach drehen, alleine durch das entsprechende Körpergewicht ist ein schöner flacher Kreis möglich. In starker Thermik lässt sich der Flügel schön aufstellen und sehr eng drehen wobei ich feststellen konnte (bei den mit mir fliegen) das hier von den meisten Piloten auch flache Kreise geflogen werden anstatt das Zentrum richtig zu zentrieren. In dieser entsprechenden Thermik will der Flügel jedoch aktiv geflogen werden. Die Steuerdrücke werden vor dem Strömungsabriss sehr hart und können im Prinzip nicht zufällig abgerissen werden.

Flugfiguren:

Steilspirale:
Die Einleitung geht sehr schnell und ist innerhalb von einer Runde zu schaffen, danach geht der Flügel in eine schöne Spirale. Die Kräfte sind schon bei geringen Sinkwerten anscheinen etwas hoch was hohe Sinkraten in diesem Test erschwerte (max. im Test 11-15m/s). Die Ausleitung war einfach über das freigeben der Bremsen durchzuführen. Sollte man sehr schnell aus einer Spirale rausfliegen hat der Schirm wirklich sehr viel Energie übrig, welche mit gezieltem Bremsen, nach der Ausleitung abgebaut werden sollte.

Wingover:
Eine sehr leichte Übung mit dem Schirm, ich musste feststellen das er hierbei sehr stabil war und keinerlei Schwächen zeigte. Ein stützen der äußeren Seite ist jedoch immer zu empfehlen.

Aufgrund der Einstufung 2-3 sollte man jedoch mit Bedacht an diese Flugmanöver herantreten.

Ohrenanlegen:
Na ja eigentlich ein einfaches Manöver. Entweder habe ich hierbei was verkehrt gemacht oder der Schirm reagiert wirklich so. Nachdem die Ohren drinnen sind kann man sehen wie der Rest des Schirmes sehr viel in sich arbeitet. Man hatte nie einen Moment wo er richtig ruhig in der Luft lag, nach mehreren Versuchen habe ich das Manöver abgebrochen weil mir die Reaktion nicht kalkulierbar erschien. Ich denke ein Hochleister ist nicht zum Ohrenanlegen geschaffen, obwohl UP hier ja eine separate Leine anbietet die auch an einem separaten Gurt befestigt ist (Omega 5 Piloten müssen darauf komplett verzichten). Der Zustand kann in ruhiger Luft natürlich anders aussehen.

Einseitiger Klapper:
Nachdem ich sagen muss dass die Groundspeed des Schirmes so bei ca. 39 KM/h liegen dürfte war ich auf das schon gespannt. Beim ersten Test habe ich eine Seite etwas langsam herunter gezogen und mein Gewicht gleich entsprechend verlagert, der Schirm drehte hierbei ca. 120 Grad und ließ sich sofort nach freigeben der Leinen wieder öffnen, wobei das abdrehen sehr schnell gegangen ist. Nun war ich schon auf die zweite Variante gespannt. Diesmal ohne viel Vorbereitung aus vollem Trimmspeed die eine Hälfte sofort vernichtet. Na ja was soll ich sagen jetzt ging es zur Sache , der Schirm dreht sofort 270 Grad weg und ging dabei in eine Art Spirale, durch die Trägheit des Piloten konterte der Schirm dann auch mit einem leichten Gegenklapper, mit etwas Bremsleineneinsatz konnte jedoch der Flugzustand schnell wieder hergestellt werden. Ich denke für einen Hochleister ist das ein entsprechendes Verhalten, jedoch möchte ich keine Klapper nah über Grund erleben. Bei mehreren Versuchen konnte ich das Verhalten bestätigen. Also das ist schon Anspruchsvoll und unterscheidet sich klar von meinem Octane. Beschleunigte Klapper habe ich dann aus Respekt nicht mehr durchgeführt.

Frontstall:
Schnell verschwindet der Flügel hinter einem kommt aber dann schnell nach Wiederöffnung nach vorne, entsprechend sollte der Bremseinsatz aussehen, etwas dezentes Anbremsen empfand ich als hilfreich.

B-Stall – Fullstall – Trudeln – SAT
Diese Manöver habe ich mit dem Schirm nicht durchgeführt da mir der Boden sehr nah war und kein Wasser in Sicht gewesen ist.

Streckenflug:

Ich habe mit dem Flügel einige Flüge unternommen, dabei bin ich vom WM Startplatz Gauchilles nach Granada geflogen. Ich denke hier steck das eigentliche Potential des Flügels. Die Grundgeschwindigkeit von 38-39km/h und die flachen Polare beim beschleunigen sind die wahren Stärken des Trango.

Bis zu 48-50 KM/h war er sehr stabil. Ich denke für mich war eine optimale Geschwindigkeit bei 46km/h. Darüber hinaus wird ehr etwas unruhiger in der Luft. Ich hatte die Möglichkeit Ihn bei einem Vergleichsflug mit dem aktuellen Firebird Hornet SP zu testen. Dieser war auch mit einer Rennbeleinung ausgestattet. Ich bin auf der anderen Seite etwa 20-30 Meter höher angekommen und war ca. 1-2 km/h schneller. Eigentlich Werte die in diesem Rahmen eher vernachlässigt werden können. Nach dem Flug habe ich erfahren das der Kollege seine Trimmer voll geöffnet hatte, ich kenne die Trimmer zwar nur von meinem Tandemschirm denke aber das Sie entsprechend Trimm darstellen. Der Beschleuniger verlangt meines Erachtens etwas viel Kraft und ist bei längerer Nutzung sehr anstrengend.

Auch dürften die Vorteile gegen den Wind liegen hierbei ist der Schirm gut vorangekommen, leider waren auf den Streckenflügen selten Piloten dabei da sie entweder abgesoffen sind oder sich nicht trauten. Den Flug Gauchilles – Granada konnte ich an diesem Tag als einziger fliegen, meine maximale Höhe war hierbei 3200 Meter.

Landung:

Der Schirm ist sehr einfach zu landen. Nach letzten Kurven ist der Höhenverlust sehr gering und kalkulierbar. Das sind klassige Hochleistervorteile. Macht einfach riesig Spaß.

Negatives:

die Rennbeleinung ist sehr anfällig, kleine Verhänger kommen sehr schnell zustande und sind auch nur sehr schwer zu lösen. Ich denke die Serienbeleinung ist jedenfalls zu empfehlen und auch hinsichtlich der Nachprüfungspflicht die bessere Wahl. Steuerdruck etwas hoch aber zu bewältigen Ohrenanlegen ungewöhnlich Klapper sind sehr anspruchsvoll (DHV 2-3) keine Öffnungen um Dreck abzulassen in den Außenflügeln

Positives:


super Starteigenschaften
sehr wendig
die Dämpfung in der Thermik ist sehr gut, wobei der Flügel sehr direkt alles an den Piloten weitergibt.
nicht zu vergessen ein wunderschöner Flügel in der Luft
klasse Verarbeitung

Verbesserungsvorschläge:

Öffnungen an den Flügelenden für Unrat
Verdrehschutz an den Bremsleinen halte ich für eine sinnvolle Sache
Magnetclipse an den Bremsen

Fazit:

Für mich ist der Schirm momentan im Vorderfeld der Hochleister zu finden.(Geflogen bin ich Proton GT – Omega 5 ) Ich werde nun den neuen Swing Cirrus 3 noch testen und dann meine Entscheidung für die nächste Saison für den German Cup treffen. Für alle die auf Strecke gehen wollen und meines Erachtens auch viel in der Luft sind ist der Flügel erste Wahl. Nichts desto trotz sollte man auch entsprechende Pilotenerfahrung mitbringen. Es ist und bleibt ein Hochleister und man sollte mit entsprechend Respekt und Weitsicht unter so einem Flügel handeln dann ist eine Menge Flugspaß und Streckenkilometer garantiert.

Dann kann man sich dann sogar daran gewöhnen das Feld von oben zu betrachten.


Viel Spaß beim fliegen.

Den Bericht über den Cirrus III hoffe ich nach Weihnachten abgeben zu können insofern ich von Swing einen zum testen bekomme.

Holger Vier

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