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Thermik - Grundlagen des Thermischen Kreisens

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Thermik – Grundlagen des Thermischen Kreisens

Die Grundlagen des thermischen Zentrierens beschränken sich eigentlich auf vier ganz einfache Merksätze, die man am besten auswendig lernt und sich beim fliegen gelegentlich laut vorsagt:

  1. Wenn das Vario piepst sofort eine Kurve machen!!
  2. Das Steigen lässt nach = enger kurven Das Steigen nimmt zu = weiter (grösser) kurven!!
  3. Den stärkeren Zug immer auf der Kurveninnenseite behalten!!
  4. Kurven immer im Steigen oder im verminderten Sinken machen!!!!
  5. Kurven immer nur in eine Richtung machen und nicht ständig die Kurvenrichtung wechseln!!!!

 

1.) Wenn das Vario Piepst sofort eine Kurve machen!!

In vielen Lehrbüchern steht drinnen, wenn man Steigen hat, erst einmal 3-5 Sekunden geradeaus zu fliegen und dann eine Kurve machen, um zu gewährleisten, das man den Kreis auch ja richtig im Steigen macht. Diese Methode macht nur Sinn, wenn das Steigen grossflächig ist. In einigen viel beflogenen Gebieten ist es ja tatsächlich so, dass diese Art des Kreisens auch noch sehr gut funktioniert. Wenn wir aber in ein Gebiet mit uns unbekannter Thermikgüte und -grösse fliegen, können wir es uns einfach nicht erlauben, das erste Steigen auszulassen, um dann das nächste, bessere Steigen zu nehmen. Wir wissen nach dem Start nicht, wie die Thermik sein wird! Demnach sind wir darauf angewiesen, sofort nach dem Start Höhe zu machen, um dem kontrollierten Absaufen vorzubeugen. Oftmals haben wir es mit engeren Thermikblasen zu tun. Wenn wir jetzt auf solch eine Thermische Ablösung stossen und 5 sek. geradeaus fliegen, rumpeln wir meistens schon auf der anderen Seite dieser Ablösung heraus. Dann fliegen wir auch noch zu allem Übel in den Abwindberich (Randbereich) dieser Ablösung hinein und vernichten so unsere gerade eben gewonnen Höhe wieder. Um dem Einfliegen in diesen Randbereich vorzubeugen, muss man frühzeitig in die Thermik eindrehen. Und jetzt gilt dann der Thermik entsprechend seine Kurve zu machen. Nun ja, dieser Satz:” Der Thermik entsprechend kurven” könnte genauso heissen “seinen Fahrstiel den Strassenbedingungen anzupassen”. Dieser Satz sagt genausoviel aus, wie “am 31.12. ist Silvester.”

Im Grundegenommen sagt dieser Satz “der Thermik entsprechend zu fliegen” rein gar nichts aus. Meiner Meinung nach muss man beim Eintauchen in die Thermik drauf achten, wie sich die Thermik “anfühlt”. Grundlegend gibt es zwei Arten beim Eintauchen in eine thermische Ablösung:

1. Man wird sanft angesaugt und der Schirm bleibt fast gerade über einem. Hier muss man dann entsprechend eine sanfte Kurve mit möglichst wenig Querneigung machen. Von mir aus kann man auch sagen eine grosse flache Kurve machen. Das stimmt nicht ganz, es ist mir aber zu aufwendig in den Grundlagen auf solche Endlosthemen einzugehen. ALSO: Sanfter Thermikeinstig = sanfte Kurve.
Dieses sanfte Steigen ist total unabhängig von den Steigwerten. Man kann eine schwache sanfte Thermik mit 0,5 oder 1m/s haben, genauso kann man eine sanfte Thermik mit 2, 3 bis 5m/s oder gar 6m/s Steigen haben.

2. Das Vario fängt urplötzlich an zu jaulen und zu piepsen. Der Schirm pendelt stark vor und zurück, das ganze Eintauchen ist recht sportlich. Nun gilt es sofort eine harte, engere Kurve mit viel Querneigung zu machen. Eine Kurve mit viel Gewichtsverlagerung zur Kurveninnenseite ist hier ratsam. ALSO: Plötzlicher harter Thermikeinstig = harte engere Kurve. Auch hier ist der Steigwert anundfürsich zweitrangig. Man kann nämlich auch einen schwachen Steigwert bei brutalsten Bedingungen haben. Wer das nicht glaubt, der soll mal am Hirschberg im Allgäu bei NO-Wind fliegen. In diesem speziellen Fall möchte ich etwas genauer auf diese Art des Kreisens eingehen. Wenn man in eine harte oder anders gesagt in eine turbulente Thermik einsteigt, ist die Gefahr eines Einklappers sehr gross. Wenn man nicht gerade einen unkaputtbaren 1-2er fliegt, wird sich die Untätigkeit des Piloten sehr bald rächen und der Schirm fängt an zu Winken (Einklapper, event. Frontstall). Dadurch, dass wir in diesem turbulenten Aufwind eine Kurve mit viel Querneigung machen, wirkt nun die Zentrifugalkraft (Fliehkraft) auf das System Schirm und Pilot. Durch die spürbare Erhöhung der wirkenden Gewichtskraft des Piloten erhöht sich automatisch die momentane Flächenbelastung auf den Schirm. Jetzt gilt wieder der einfache Satz, um so höher die Flächenbelastung, desto stabiler der Schirm. Also in Turbulenzen den Schirm durch Kreisen offen/stabil halten!


2.) Das Steigen lässt nach = enger kurven Das Steigen nimmt zu = weiter (grösser) kurven!!

Dieser Satz ist die eigentliche Regel Nummer 1. Wenn man sich die “Animation richtiges Kreisen Idealfall” ganz unten auf dieser Seite mal reinzieht, wird man sehr schnell erkennen, warum das so ist. Aber ich begründe diesen Satz trotzdem. Also wenn man auf Thermik oder in eine Aufwind stösst, dann macht man sofort eine Kurve. Im Grunde genommen ist es sogar ziemlich egal auf welche Seite man diese Kurve einleitet. Im Regelfall aber auf die Seite, die stärker nach oben zieht. Hat man nun eine Kurve eingeleitet und das Steigen lässt nach ist das ein eindeutiges Indiz dafür, dass man sich von der Thermik entfernt anstatt ihr näher zu kommen. Um dem entgegen zu wirken, macht man einfach eine engere Kurve. Nun sollte man ja im Regelfall wieder zurück in das stärkere Steigen kommen. Das wiederum zeigt uns an, dass wir dem Thermikzentrum näher kommen. Um nicht genau durch den Thermikkern durch zu rumpeln müssen wir nun einen etwas weiteren Kurvenradius einschlagen, also die Kurve etwas öffnen. Nötigenfalls auch 1-2 Sekunden geradeaus fliegen, denn wir wollen das Zentrum des stärksten Steigen ja sauber Zentrieren (Einkreisen). Durch den etwas weiteren Kurvenradius, den wir jetzt fliegen, werden wir uns irgend wann wieder von dem stärkeren Steigen entfernen, jetzt muss man einfach wieder eine etwas engere Kurve einleiten um sich dem Zentrum wieder zu nähern. Wenn man dann auch noch den Satz: Den stärkeren Zug immer auf der Kurveninnenseite behalten!! ständig beherzigt, wird man auch nicht durch den Mittelpunkt der Thermik donnern, sondern sauber zentrieren.


Also gelten auf alle Fälle die Zwei Regeln: Den stärkeren Zug immer auf der Kurveninnenseite behalten!! Das Steigen lässt nach = enger kurven / Das Steigen nimmt zu = weiter (grösser) kurven!!

Man sollte diese Zwei Regeln immer wieder leise vorsagen und versuchen danach zu fliegen. Sicherlich werden wir sehr bald Erfolg mit dem “Obenbleiben” haben.

3.) Den stärkeren Zug immer auf der Kurveninnenseite behalten!!

Dieses ist die zweit wichtigste Grundegel für das richtige Zentrieren. Zentrieren heisst ja, wir wollen die Thermik einkreisen, also nicht ständig durch das Zentrum hindurch fliegen, sondern so nahe wie möglich um das stärkste Steigen herumfliegen. Leider meinen viele Piloten, wenn sie ständig auf der Suche nach dem höchsten Steigwert des Tages sind und am Abend den tollsten Steigwert auf der Maximalwertanzeige ihres Varios präsentieren können, dass sie richtig zentriert haben. Leider ist dem nicht so. Denn Zentrieren heisst nicht mitten durch sondern: (Sprachl. Herk.: Grichisch) : Zur Mitte hin ausrichten. Um die Mitte der Thermik heraus zu finden, muss man ein besonderes Feingefühl am Hinterteil entwickeln. Wir sollten spüren können, auf welcher Seite jetzt der stärkere Zug im Gleitsegel wirkt. Wenn wir soviel Feingefühl entwickelt haben, dann ist der Rest nur noch reine Formsache. Zum sauberen Zentrieren ist es absolut notwendig, den stärkeren Zug immer auf der Kurveninnenseite zu behalten. Sollte sich jetzt dieser Zug eher auf die Segelmittel einstellen, dann machen wir einfach eine etwas weitere Kurve und der Zug sollte wieder auf der Kurveninnenseite zunehmen. Wenn wir das Gefühl haben, dass der stärkere Zug auf der Kuvenaussenseite ist, dann sind wir schlicht weg durch das Zentrum des Bartes geflogen und müssen nun einen etwas weiteren Kreis machen, um das Zentrum von neuem zu zentrieren.

4.) Kurven immer im Steigen oder im verminderten Sinken machen!!!!

Das man eine Kurve immer im Steigen oder im verminderten Sinken machen sollte, ist eigentlich logisch. Denn genau in einer Kurve hat man erhöhtes Gerätesinken und um dem entgegenzuwirken, sollte man immer im Luftmassensteigen seine Kreise ziehen. Es ist sehr unklug, die Kurven erst einzuleiten, wenn man aus der Thermik wieder draussen ist. Oft befindet man sich dann auch noch ausgerechnet im Randbereich und da geht’s meisten sowieso abwärts.

5.) Kurven immer nur in eine Richtung machen und nicht ständig die Kurvenrichtung wechseln!!!!

Ok, ok, vielleicht sind es doch keine vier sondern eher fünf Merksätze. Also, diese Behauptung “immer nur in eine Richtung Kurven!!” gilt vielleicht nicht für jeden, aber ganz sicher für einen Thermik-Anfänger. Wenn man nicht 100%ig weiss, wo denn jetzt der Thermikkern steht und man eventuell das Steigen auch noch verloren hat, ist es besser einfach einen weiteren Suchkreis mit der gleichen Drehrichtung aber mit einem anderen Kurvenradius zu machen. In den meisten Fällen ist ein etwas weiterer Radius angebracht. Manchmal ist es aber auch besser einen engeren Kreis anzusetzen. Wenn man als Grundlage erst einmal begriffen hat, wann man einen engen und wann man einen weiteren Kreis machen muss, dann kann man auch mal die Drehrichtung wechseln. Vorsicht, das Wechseln der Drehrichtung birgt eine kleine aber nicht unwesentliche Gefahr. Wenn man einen Kreis mit Querneigung beschreibt, wirken auf den Schirm und Piloten Zentrifugalkraft, also erhöht sich die Flächenbelastung und wir fliegen somit sicherer. Wechseln wir die Drehrichtung, dann verlieren wir im Geradeausflug die höhere Flächenbelastung weil momentan keine Zentrifugalkräfte auf das System Schirm/Pilot wirken. Schlimmer noch, wechseln wir nach einer engen Kurve die Drehrichtung, womöglich noch mit einer längeren (1-2 sek.) geradeaus Phase, dann setzt das Fluggerät die Überfahrt aus der Kurve bis zum Scheitelpunkt in Höhe um, und dann kommt der eklige Entlaster und dieser kann zu einem Einklapper oder Frontstall führen.

Animation richtiges Kreisen Idealfall

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