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Wettkampf Gleiten - Gleitschirmfliegen und Paragliding

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Wettkampf Gleiten

Ha, na gleiten kann doch jeder. Aber auch so richtig gleiten? Das einfache gleiten……nun, wenn wir uns in unser Gurtzeug kauern oder legen und einfach geradeausfliegen, dann gleiten wir doch?
Zum richtigen Gleiten müssen wir uns erst einmal in eine Position bringen in der wir möglichst wenig Luftwiderstand erzeugen. In den Wettkämpfen nimmt man im Regelfall die liegende Position ein. Um den Luftwiderstand zu minimieren, lassen sich die Piloten und Konstrukteure allerhand einfallen, denn 0,5 Gleitzahl mehr kann den Sieg bedeuten. Viele Piloten haben Speedarms, das sind langärmlige Oberteile, die über den Overall gezogen werden, damit die Kleidung nicht im Wind flattert und somit unnötige Verwirbelungen erzeugt. Immer mehr kommen auch die Fussverkleidungen, ein aerodynamischer Sack, in den die Füsse hineingesteckt werden, und der im Flug mittels Reissverschluss geschlossen wird. Auch zur Widerstandsverminderung gibt es ein 2. Paar Bremsgriffe, die am Fussack befestigt sind. Der Pilot nimmt die Arme beim Gleiten von oben herunter und kontrolliert sein Gerät über die unteren Bremsen.


Überlegungen beim Wettkampf-Gleiten

Die Konstrukteure versuchen durch weniger und dünnere Leinen den Gerätewiderstand herunter zu schrauben. Doch alles das ist schlicht weg für die Katz, wenn die Kiste nicht gescheit durchmarschiert. Das Wichtigste beim Gleiten ist das saubere und satte Liegen in der Luft, damit ist jetzt nicht die Position des Piloten gemeint, sondern dass sich Vorwärtsbewegen des Schirmes. Wenn 10 Piloten im Winter von einem Berg heruntergleiten und der Schirm XY hat 2 Gleitzahlen mehr, dann heisst das noch überhaupt nichts. Dummerweise fliegen die meisten Piloten nicht im Winter und schon gar nicht, wenn es nur herunter geht. Da man also genötigt ist, in bewegter Luft zu gleiten, gewinnt der Schirm, der am saubersten durch die Auf- und Abwinde “durchgleitet”. Generell unterschiedet man hauptsächlich drei “Charakter” von Schirmen. Den “hinten hängen bleiben”, den “nach vorne ziehenden” und den “einfach durchmarschierenden”.

Die Schirme, die hinten hängen bleiben oder nach vorne ziehen, haben den Vorteil, dass sie jedes Steigen auf dem Geradeausflug einfach mitnehmen, somit kann man sehr komfortabel Höhe machen. Der Pferdefuss an diesen Geräten ist die Tatsache dass man leider auch das Sinken besonders effektiv mitnimmt. Die Schirme, die einfach durchmarschieren, gleiten sehr sauber durch diese Abwindzonen und verlieren somit wesentlich weniger an Höhe gegenüber den beiden anderen Charaktern. Allerdings ist ein solches Gerät auch nicht von den besseren Steigwerten beeindruckt und lässt diese links liegen. Es hat sich in der Praxis herausgestellt, dass es ideal ist, wenn das System Schirm und Pilot möglichst wenig pendelt.


Hängenbleiben, Vorkommen und Durchtauchen

Es sollte eigentlich logisch sein, dass ständiges hinten Hängenbleiben, Vorkommen und Durchtauchen der Kappe nicht wirklich gut für das Gleiten ist. Diese Unruhe wirkt sich stets leistungsmindernd auf die Gleitleistung des Gerätes aus. Damit man wirklich sauber gleitet, ist es also unbedingt notwendig, dass die Kappe sauber über einem stehen bleibt. So, nun versuchen wir also durch aktives Anbremsen und wieder Loslassen die Kappe über uns zu halten. Das ist nicht gerade clever. Durch diese Art des aktiven Fliegens machen wir die guten Leistungen unserer Sportgeäte zunichte. Durch das Einsetzten der Bremsen zieht man die Hinterkante hinunter und erzeugt somit einen Luftwiderstand. Wir wollen aber mittels eines möglichst geringen Wiedersand von Punkt A nach punkt B gelangen. Somit vernichten wir durch Betätigung der Bremse die Gleitleistung.
Ergo, wir lassen auf alle Fälle die Finger von der Bremse!

Beim Gleiten ist es vorteilhaft, völlig passiv im Gurtzeug zu sitzen und den Schirm “einfach machen lassen”. Wir gleichen die einseitigen Entlaster nur durch Gewichtsverlagerung aus. Das Geheimnis heisst also “aktives fliegen mittels Gewichtssteuerung”. So nun haben wir aber immer noch diverse Pendler vor und zurück. Dieses heisst für uns, dass wir ein klein wenig den Beschleuniger betätigen sollten. So 4-6 km/h Geschwindigkeitszuwachs lässt fast jeden Schirm stabiler gleiten. Die Pendler werden weniger und der Schirm gleitet satter durch die Luft. Da es ja leistungsmindernd ist, mit der Bremse zu arbeiten, sollte der Schirm unempfindlich gegenüber Turbulenzen reagieren. Jetzt wissen wir, warum die Wettkampfpiloten an der Obergrenze, oder sogar darüber fliegen. Nicht etwa wegen der höheren Geschwindigkeit. Nein, sondern wegen der Stabilität. Der Geschwindigkeitszuwachs bei Erhöhung der Flächenbelastung ist nicht so gross und auch nicht wesentlich entscheidend. Wenn aber ein Pilot ständig Einklapper beim Gleiten hat oder ständig in die Bremse greifen muss, um die Einklapper zu verhindern, dann ist das eben schon eine wesentliche Leistungsminderung. Die wirklich wichtigen Parameter für das effektive Gleiten sind also:

  • Möglichst wenig Pendeln!!
  • Nicht mit der Bremsleine arbeiten!!

Das ist saumässig anstrengend. Insbesondere wenn es bockt. Einfach im Gurtzeug sitzen, leicht beschleunigt und die ganze Zeit denken: “Nicht bremsen, nein nicht bremsen, ja nicht bremsen, nicht an der Bremse ziehen.” Natürlich kann es vorkommen, dass man den Schirm doch stabilisieren muss. Es ist eine richtige Kunst, nur dann zu bremsen, wenn es auch wirklich nötig ist. Es gewinnt derjenige, der ohne Zerstörer und ohne leistungsminderndes Bremsen sauber durchgleitet. In diesem Fall heisst es wirklich, wer bremst verliert. Allerdings muss man nachreichen, wer zerstört ebenso.

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